Lost in Random (PS4)

Habt ihr euch immer schonmal gefragt wie es aussehen würde wenn Tim Burton ein Videospiel macht oder euch gewünscht dass es so wäre? Na gut es gab Mal eins zu „the Nightmare before Christmas“. Aber erstens glaub ich nicht dass er etwas damit zu tun hatte und zweitens, um Mal etwas klugzuscheißen, ist „the Nightmare bevor Christmas“ kein Tim Burton Film, auch wenn sein Name im Titel vorkommt. Er basiert aber nur auf einer Story von ihm und wurde von ihm mitproduziert. Nicht dass Tim Burton irgendwas mit „Lost in Random“ zu tun hätte, aber irgendwie flüstert einem alles in Sachen Optik und Geschichte doch permanent seinen Namen ins Ohr. Das ist sicherlich Geschmacksache, aber mich hat „Lost in Random“ damit direkt in seinen Bann gezogen.

Aber nicht nur die Optik sondern auch die Geschichte haben mich direkt begeistert. Wir spielen Even die sich auf die Suche nach ihrer Schwester Odd begibt. Diese wurde von der bösen Königin von Random, sagen wir Mal, verschleppt. In Random ist es üblich dass man, sobald man Zwölf wird, vor der Königin würfeln muss. Die Anzahl deiner Punkte bestimmt dann deinen weiteren Lebensweg, deinen Status in der Gesellschaft und in welcher der sechs Reiche von Random, von Einsfelden bist Sechstopia, du leben darfst. Odd würfelt die sechs und das ist ja was Gutes, oder? Even hat da so ihre Zweifel und glaubt das Odd ihre Hilfe braucht. Am Anfang ihrer Mission trifft sie auf Dicey. Einem lebenden Würfel der ihr von nun an hilft ihre Kämpfe zu bestreiten, die Geschichte von Random kennen zu lernen und ihre Schwester zu finden. Klingt vielleicht etwas Random (Knallergag), aber ist ein wunderschönes Märchen mit großartiger Optik und toller Spielmechanik.

Fazit

Ich finde „Lost in Random“ großartig. Ich bin ohne großes Vorwissen rangegangen und wurde direkt in den Sog gezogen, was mir so schon lange nicht mehr bei einem Spiel passiert ist. Die Welt ist wunderschön, die Charaktere interessant, tief, freakig und faszinierend, die Story spannend, märchenartig und anders und die Kämpfe was komplett Eigenes. Die sind eine Mischung aus Echtzeit einer Art rundenbasierend. Man muss seinen Gegner Kristalle vom Körper schießen, diese sammelt ihr ein oder schickt Dicey los. Je mehr Kristalle desto mehr Karten könnt ihr ziehen. Wenn die Höchstzahl an Karten erreicht ist, oder auch früher wenn ihr wollt oder müsst, werft ihr Dicey der euch in die Würfeldimension portiert in der Ihr dann die zufällig versammelten Karten einsetzen könnt. Wie viele das hängt von der Anzahl eurer Würfelpunkte an. Klingt vielleicht etwas verworren, aber man kommt schnell rein und es macht viel Spaß. 

Also wenn ihr Lust auf ein schön-schauriges Märchen habt das sehr atmosphärisch ist, viel zu entdecken bietet und wirklich spaßige Spielmechaniken bietet dann solltet ihr euch „Lost in Random“ unbedingt Mal anschauen.

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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