Dexter: „Ich bin der erste Hobbyrapper der bei Features den besseren Part rappt.“

Haare nice, Socken fly

Dexy ist wavy. Genau so kann man sich sein neustes Projekt vorstellen. Am letzten Freitag veröffentlichte der Stuttgarter Produzent und „Hobby“ Rapper seine neue Platte „Haare nice, Socken fly“. Was sofort auffällt, Dexter rappt. Immer wieder tauchen Kommentare auf, in denen manche sehr überrascht über diese Tatsache sind. Wer allerdings „Palmen und Freunde“ gehört hat, sollte schon lange wissen, dass er nicht nur ein begnadeter Produzent, sondern auch ein echtes Rap-Talent ist. BACKSPIN hat mit ihm über seine neue Platte „Haare nice, Socken fly“ gesprochen.

 

Wie kam der Titel zustande, welche Bedeutung hat er?

Naja, also im Endeffekt ist es schon eher eine Schnaps Idee gewesen. Ich finde es oftmals schwierig, Albumtitel zu finden. Man macht sich einfach immer so viele Gedanken darüber, wie ein Album heißen soll. Bei mir war das eher so, dass ich etwas gebraucht habe, was die Leichtigkeit und die Unbeschwertheit unterstreicht. Die Zeile „Haare Nice, Socken Fly“ kam irgendwann mal in einem Text vor und ich dachte, das sich das cool anhört. Dann habe ich beschlossen, das ganze Album so zu nennen und hab die restlichen Tracks ein bisschen daran angepasst. Der Titel soll ein bisschen die Unbeschwertheit oder auch den Nonsens, ja auch manch ironische Sachen, unterstreichen. Auf der anderen Seite soll es aber auch nicht zu albern klingen.Ich hatte auch den Moment, an dem ich zurück rudern wollte, da das Wort “Fly“ irgendwann mal Jugendwort war. Allerdings ist „Fly“ trotzdem seit 20 oder 30 Jahren ein gutes Wort und deshalb bin ich letztendlich bei dem Titel geblieben.

Was ist die Grundaussage der Platte, welchen roten Faden verfolgt das Album?

Für mich war von vornherein klar, dass ich die Platte im Sommer veröffentlichen möchte und, dass sie einen grundsätzlich sommerlichen, beziehungsweise kalifornischen Vibe vermitteln soll. Der rote Faden zieht sich weniger Inhaltlich, sondern eher beim Soundbild durch. Die Platte ist sehr fluffig und wavy (lacht), aber auch nicht zu altbacken, sondern eine Kombination aus dem klassischen, und dem neuen Sound. Für mich war von vornherein klar, dass das der rote Faden der Platte sein wird.

Welche Themen werden auf dem Album behandelt, wovon erzählst du konkret?

Textlich setze ich mich nicht an einen Song und beschließe über ein bestimmtes Thema zu schreiben, sondern lass mich meistens von irgendwelchen Zeilen, als Aufhänger leiten. Das sind Momentaufnahmen, Zustandsbeschreibungen oder das, was man in dem Moment macht, obwohl das eigentlich total irrelevant ist. Ich lass es einfach raussprudeln und mich von der Stimmung leiten. Egal was ich mit einem Track aussagen möchte, eigentlich will ich gar nicht auf den Punkt kommen. Ich sehe mich auch nicht als den Tiefgründigen Texteschreiber, der sich Gedanken darüber macht, was er schreibt. Ich versuche an sich immer darauf zu achten, dass es sich schön anhört und schön klingt. Da kann ich auch schon einmal darauf verzichten, wenn der Reim nicht 100 prozentig top ist. Wahrscheinlich könnte ich, wenn ich mich anstrenge, noch mehr raus holen aber oft lasse ich die Zeilen dann einfach so stehen. Wenn ich etwas schreibe denke ich mir trotzdem oft, dass es bescheuert ist. Allerdings setze ich dann noch eine bescheuerte Adlib dahinter, was es noch be-scheuerter macht und dann wieder klar geht (lacht). Bei dem Track „S.A.D.O.S“ hatte ich das Gefühl, dass ich es thematisieren müsste, dass mir aufgefallen ist, dass es so viele Leute gibt, die den neuen Sound sofort abtun und auf ihrem Oldschool-Ding beharren. Im Endeffekt ist der Song einer der wenigen, Themenbezogenen Tracks auf dem Album.

Wer zeigt sich das für das Cover verantwortlich? Wie ist die Idee dazu entstanden undwelche Bedeutung hat es?Dexter

Das Cover wurde von Jaq entworfen, der auch auf drei Tracks vertreten ist. Er hat schon viele andere Cover entworfen und aktuell auch die T-Shirts, Eintrittskarten und alles andere, rund ums Splash. Mit ihm bin ich seit ca. 15 Jahren befreundet und auch musikalisch haben wir schon oft gemeinsame Sachen gemacht. Meistens spreche ich, wenn es um Plattencover geht ihn an oder meine Schwester, die Illustratorin ist und beispielsweise das „Yo Picasso“ Cover entworfen hat. Eigentlich wollte ich ein Auto auf dem Cover haben, welches etwas vintage, kalifornisch und sommerlich werden sollte. Wir hatten auch ein paar Fotos gemacht, aber letztendlich war nicht das richtige dabei. Da Jaq Typograf ist, haben wir beschlossen etwas grafisches zu machen. Am Ende kam er auf die Idee, ein Sockenpärchen schlicht auf dem Cover zu platzieren und die Schrift in Wellenform zu gestalten, was mir gut gefallen hat, da es somit simpel gehalten wurde. Wir haben eins der Autobilder auf der Rückseite platziert, so das die Idee nicht komplett verloren geht. Im Endeffekt sind wir da aber ganz nüchtern dran gegangen.

Du hast dich für ein Bundle, anstatt einer Deluxebox entschieden. Weshalb genau? Wieso hast du dich für genau diese Gimmicks entschieden, die man in deinem Bundle findet?

Eigentlich bin ich ein Deluxebox-Hasser. Ich finde, dass in den meisten Deluxeboxen viel Schrott ist. Solche Boxen werden ja nur gemacht, um in die Charts einzusteigen. Ich dachte mir, dass ich irgendetwas cooles zum Album machen möchte, was dann am Ende ein Bundle geworden ist, das es nur bei HHV gibt. Damit steigt es schonmal gar nicht in die Charts ein (lacht). Ich dachte mir: „was passt besser als ein paar Socken bei zu legen?“. Eigentlich wollte ich die Socken viel Bunter und ein bisschen auffälliger machen lassen, was allerdings von der Herstellungweise sehr kompliziert, teuer und aufwändig ist. Letztendlich sind wir dann auch bei den Socken schlicht geblieben. Allgemein fand ich es einfach nett, ein kleines Gimmick beizulegen.

Wer war für die Produktion des Albums verantwortlich? Wer hat welche Rolle gespielt? Wieso hast du dich genau für diese/ diesen ProduzentInn entschieden?

Von den zwölf Tracks auf der Platte sind neun einhalb von mir selbst produziert, da es mir, wie schon erwähnt, um das gesamte Soundbild geht und ich genau wusste was ich will. Man sitzt zu-hause, macht einen Beat und einem kommen sofort ein paar Zeilen in den Kopf die man aufschreibt und vielleicht sogar direkt einrappt. Der Einfachheit halber war das der Grund warum ich das Meiste selber gemacht habe. Es gibt dennoch Leute wie zum Beispiel Brenk Sinatra oder Fid Mella, die trotzdem genau wissen, was ich mit „wavy“ meine. Brenk hat mir das sogar ein bisschen näher gebracht, in dem er mir beispielsweise Max B. gezeigt hat. Deshalb hab ich ihn gefragt, ob er etwas für mich hat, was in die Richtung geht und dazu passt. Bei Fid Mella war es ungefähr genau so. Die wissen einfach genau, was Sache ist, da wir auch sonst viel miteinander rum hängen. Den halben Track, habe ich zusammen mit Minhtendo gemacht, der auch einer meiner besten Freunde ist. Er wohnt hier in Stuttgart, direkt bei mir um die Ecke. Wir sehen uns öfter im Freund und Kupferstecher, einem Club in Stuttgart. Irgendwann hatte er mal diesen Beat live gespielt. Ich habe ihn gefragt, ob ich ihn benutzen kann, was auch kein Problem war. Er hat mir dann die Spuren geschickt und ich habe ihn noch etwas ausproduziert, weshalb die Credits somit eigentlich an ihn gehen. Den Rest habe ich komplett selbst gemacht.

Wo/ in welchem Studio ist das Album entstanden und wieso? Gibt es einen besonderen Grund für den Ort?

Mein Studio befindet sich zuhause in unserer Wohnung und dort habe ich auch alles aufgenommen. Ich fühle mich zuhause einfach am wohlsten. Hier ist meine Toilette (lacht), meine Küche und die Leute können bei mir pennen, wenn es erforderlich ist. Sowohl meine Platten als auch mein komplettes Equipment befindet sich zuhause. Ich habe kein Problem, in anderen Studios aufzunehmen, aber hier schreibe ich etwas auf, gehe in die Ecke, in meine richtig schlechte Booth und nehme etwas auf. Ich habe ein gutes Mikrofon und weiß, wie man Sachen verarbeite muss, damit es sich am Ende gut anhört.

Wieso hast du dich für genau diese Features jeweils entschieden? Wie ist das Feature zustande gekommen?

Bei mir läuft viel über die persönliche Ebene. Wenn ich Leute kennen lerne, mich mit ihnen gut verstehe und diese auch meine Musik schätzen, dann ist bei mir ein Nenner gegeben, auf dem man bauen kann. LGoony habe ich etwas unterstützt beim Mastern von seinem Tape mit Crack Ignaz. Als ich den Minhtendo Beat bekommen habe, habe ich ihn einfach gefragt, ob er Bock hat mit mir einen Track zu machen. Zu der Zeit stand aber noch gar nicht fest, dass ich ein Album machen werde. Erst danach kamen die ganzen anderen Tracks zustande. Retrogott und Fatoni sind klar. Die kenne ich schon sehr lange und arbeite andauernd mit ihnen zusammen. Ich wollte ein kleines Statement setzen, dass ich nicht nur die alten Sachen gut finde, sondern eben auch die neuen Leute und ihre Musik. Damit wollte ich mich ein wenig positionieren und auch dazu anregen offener zu sein. Von daher dachte ich mir, mit Retrogott und LGoony auf einem Album, dass ist schon eine Ansage. Ich glaube, dass so etwas auch wahrscheinlich nicht mehr vorkommen wird (lacht). Mit Ahzumjot versteh ich mich einfach super gut und seine Einstellung zur Musikindustrie und zu allem anderen entspricht ebenso meiner. Wir haben uns sehr lange auf dem letzten Splash unterhalten und uns sofort gut verstanden. Als ich ihn gefragt habe, hatte er sofort Bock und einen Tag später hatte ich seinen Part. Mir hat das Ding gut gefallen und somit kam der Track dann mit auf das Album. Ich orientiere mich auch eher an den USA, wo auch ein Wiz Khalifa zusammen mit Action Bronson auf einen Song seien kann. Die sind einfach nicht so Engstirnig.

Wer und/ oder Was hat dich für dieses Album in welcher Weise inspiriert, was Sound und Inhalt betrifft?

Ich glaube, dass viel Inspiration von Dom Kennedy kam. Ein Westcoast Rapper, der aber auch nicht sonderlich bekannt ist. Er ist kein spektakulärer Rapper, aber er hat einfach ein Soundbild, welches mich sehr anspricht. Das ist genau die Richtung, in die ich auch gehen will. Auch Curren$y war eine Zeit lang ein ziemlich großer Einfluss. Irgendwann hat sich das allerdings etwas verselbständigt und hat das “wavy“ Ding hier in Deutschland zu meinem Ding gemacht. Von Curren$y, Max B. und Dom Kennedy kamen wahrscheinlich die meisten Einflüsse.

Wie viel Zeit hat die Produktion in Anspruch genommen? Inwiefern wirkt sich die Arbeits-weise auf den Produktionsprozess aus?

Bewusst angefangen habe ich im Herbst letzten Jahres und das meiste ist Anfang diesen Jahres ent-standen. Wenn ich einen Track mache und dieser Fertig ist, dann ist er es auch. Es gibt Leute die immer noch den Beat ändern oder ihre Texte umschreiben. Ich lass das eigentlich immer so stehen, denn so ist es in dem Moment entstanden. Es ist der Vibe von diesem Moment, auch wenn nicht jede Zeile sitzt. Die Arbeitsweise ist an sich immer sehr spontan. Sich treffen, einen Track machen, fertig.

Wessen Meinung ist dir während eines Albumprozesses wichtig und wieso?

Eigentlich nur die von meinem engeren Freundeskreis. Jemand anderem habe ich das auch gar nicht gezeigt. Suff Daddy, Brenk, Jaq und Ed vom Label, sind die Freunde, deren Meinung mir auf jeden Fall wichtig ist. Ich lasse mich aber oft nicht von meiner Meinung abbringen, selbst wenn jemand gesagt hätte – mir gefällt der gar nicht. Wenn der Track mir selbst gefällt, dann ist mir das Egal. Das ist auch das gute am Indielabel, wenn man unabhängig ist und das machen kann worauf man Bock hat. Klar hört man sich ein bisschen um und achtet auf diverse Meinungen, aber auch nur von Leuten, die auch genau verstehen, was man macht. Wenn ich mein Zeug jemandem Zeige, der nur straighter Boom-Bap Fan ist und diese Art von Musik gar nicht so fühlt, dann macht das für mich keinen Sinn. Ich brauche immer Leute, die verstehen was ich mache.

Auf welchem Label wird die Platte releast und wieso?

Die Platte kommt über das Label WSP, worüber ich eigentlich schon immer alle meine Rap Sachen raus bringe. Dort ist es einfach unkompliziert. Ich geh zu Ed und sag ihm, was ich machen möchte und renne damit eigentlich immer offene Türen ein. Mittlerweile hat WSP, Universal als Vertriebs-partner. Mir ist die Schallplatte immer noch sehr wichtig und mit Universal haben wir die Möglichkeit, dass die Platte in allen Läden steht. Wenn man seit 15 Jahren immer mit den selben Leuten zusammen arbeitet, dann kennt man die Leute gut, man kennt die Abläufe und es ist für einen selber am bequemsten. Ich bin nirgendwo fest unter Vertrag. Die Verträge laufen immer nur pro Release und so will ich das auch bei behalten.

Gab es Schwierigkeiten im Produktionsprozess und wenn ja, welche? Welche Ursachen lagen diesen zugrunde?

Wenn es Schwierigkeiten gab, dann nur beim Klang. Oft hat ein Track noch nicht so geklungen, wie ich es gerne hätte. Wenn waren es auch technische Dinge, die man allerdings immer in den Griff bekommt. Unter anderen hatte ich das Problem, dass einige Tracks sich auf anderen Anlagen ganz anders angehört haben, da mein Raum vielleicht nicht der beste zum abhören ist.

Existiert ein Song, der besonders viel Arbeit gebraucht hat und wenn ja, wieso konkret?

Ehrlich gesagt, nein. Vielleicht beim Abmischen von „S.A.D.O.S“. Oft passiert es, dass wenn man zu einem Sample einen Bass spielt, die beiden sich beißen. Helfen kann dann nur, wenn man die Tiefenfrequenzen vom Sample wegschneidet. Allerdings leidet darunter oft die Magie des Samples. Dadurch, dass ich das schon so lange mache, kriege ich es aber relativ schnell in den Griff.

Gibt es eine spannende/ witzige Anekdote, die du rund um den Produktionsprozess zum besten geben kannst?

Ich habe Retrogott ein paar Beats geschickt und habe ihn gefragt, ob er Bock hätte, auf einem Track mit zu machen. Allerdings waren das eher Beats auf denen man Retrogott garnicht hört, was jedoch genau das war, was ich haben wollte. Bock hatte er ziemlich schnell, kam bei mir vorbei und hat den Text schon dabei gehabt. Als ich ihn gefragt habe ob er Bock hätte ein Video zu machen, stimmte er sofort zu, was mich sehr verwundert hat, da Videos eigentlich gar nicht Kurts Ding sind. Für das Video stand anfangs ein Storyboard, woraufhin Kurt jedoch sagte, dass er bei einem Konzept mit Storyboard raus wär. Am Ende haben wir uns spontan etwas überlegt und das Video kam trotzdem sehr gut an. Ich denke auch weil viele überrascht waren den Kurt mal wieder in einem Video zu sehen.

Welcher ist dein persönlicher Lieblingssong auf der Platte.

„Wind weht durch das Haar“

Welche ist die beste Line auf der Platte?

„Ich bin der erste Hobbyrapper der bei Features den besseren Part rappt.“

Wie unterscheidet sich das Album von seinem Vorgänger?

Ich denke, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Platte mein erstes, eigenes Rap-Album ist. Klar sind ein paar Features drauf aber bei „Palmen und Freunde“ war jeder Track mit einem Feature. Das ist auch das erste Album, an das ich mit der Intension gegangen bin, ein eigens Rap-Album zu machen.

Wie sind deine Pläne für zukünftige release?

Die meisten Leute kennen mich dadurch, dass ich Instrumentals für andere oder Beat Tapes mache. Das nächste Album was ich machen werde wir auch wieder Instrumental sein, da ich jetzt erst mal auch nicht mehr weiß worüber ich rappen soll (lacht). Also konkret wird etwas Instrumentales und etwas mit Betty Ford Boys folgen, an dem ich grad dran bin.

Sind Charts Relevant für dich? Welche Erwartungen hast du an eine mögliche Chartplatzie-rung dieser Platte?

Nein überhaupt nicht. Ich habe keine Erwartungen, keine Hoffnung oder sonst etwas. Das ist mir völlig egal. Das einzige, was ich will, ist, dass die Platte sich einigermaßen verkauft, so dass ich die Produktionskosten, die Kosten für die Videos und alles andere wieder reinbekomme. Alles on top wäre cool, aber wir gehen auch immer sehr Locker an die Sache dran. Für Ed, der an das alles natürlich etwas wirtschaftlicher ran geht, wäre es bestimmt super. Wenn es in die Charts einsteigen würde, dann fände ich es bestimmt auch cool aber im Endeffekt haben wir dafür, auch in der Promophase, zu wenig gemacht.

Warum sollten Fans genau dieses Album unbedingt kaufen? Womit kann die Platte überzeugen?

Ich glaube, das es der richtige Zeitpunkt ist, sich im Sommer diese Platte anzuhören, weil sie meines Erachtens nach einen guten Vibe trifft. Auch um zu sehen wie ich mich weiter entwickelt habe und, was ich außer meinen anderen Projekten noch so mache. Vielleicht auch um den Leuten zu zeigen, die mich als Boom-Bap Produzenten abtun, dass ich auch andere Sachen mache. Die Leute sollen sich das einfach anhören, es nicht ganz so ernst nehmen und mit einem Augenzwinkern sehen.

Was wird den Hörer an der Platte überraschen? Womit rechnet man zunächst nicht?

Mit den Features haben die meisten wahrscheinlich nicht gerechnet. Ich glaube, dass der Sound nicht besonders überraschen wird, da er ähnlich wie bei „Palmen und Freunde“ ausfällt. Es ist immer noch sehr Sample lastig und eine Mischung aus alt und neu.

Wirst du mit dem Album auf Tour gehen? Ab wann? Mit wem? Was wird einen auf Tour erwarten?

Im Sommer werde ich auf ein paar Festivals spielen. Was die Tour angeht, sind wir im Moment ein bisschen am Planen, dass wir zumindest in den größeren Städten etwas machen. Es gestaltet sich allerdings schwierig, da ich auf wenigen Tracks allein zu hören bin und es somit kompliziert ist, eine lange Show zu spielen, wenn die ganzen Album Gäste nicht dabei sind. Vielleicht kombiniere ich es mit einem Beatset. Wir werden sehen.

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