K. Ronaldo – „Coco Jambo“

Seit 1. Juli 2016 ist Kristallo Ronaldo, Alter Ego von Yung Hurn, auf einer eigenen Facebook-Seite aktiv.

Die Geschichte um K. Ronaldo schreibt Folgendes:
Der ältere Bruder von Yung Hurn leidet unter Drogenabhängigkeit. Für einen Entzug reiste er nach L.A. in die Betty Ford-Klinik. Seitdem spricht Kristallo nur noch Englisch, außer in seinen Raps, die auf Deutsch geschrieben sind. Soweit zur Rahmenhandlung.

Der erste Facebook-Post von K. Ronaldo am 1. Juli zeigte ihn frisch in Wien aus L.A. angekommen:

Seitdem postete K. Ronaldo Dinge wie:

…und entschuldigt sich dafür, dass er wegen „psychischer Probleme“ einen Auftritt absagen muss:

In einem Handy-Video erkundet er Berlin, worin man mehr über ihn erfährt. In einem weiteren Post teilt K. Ronaldo seine Begeisterung über eine virtuelle Brille mit und bedauert, dass ein großer Teil der Menschheit nie in den Genuss solcher technischer Errungenschaften kommt. Genauso wirr wie sein Facebook-Output, sind auch seine Songs. Sowohl „Werteverhältnis“ als auch „Mir geht’s gut“ und das neueste „Coco Jambo“ sind verbalisierte und visualisierte Drogentrips. Die verzweifelte Suche nach Koks und Geld, auf Drogen durch die Stadt zu ziehen und andere vertonte Drogenerfahrungen sind der Schwerpunkt aller Songs. Die Weirdness scheint sich dabei von „Werteverhältnis“ über „Mir geht’s gut“ bis zu „Coco Jambo“ nur zu steigern.

Das Neueste Video „Coco Jambo“ kommt nur noch auf einem Ibiza-Elektro Beat daher und mit gelallten und geschrieen Satzfetzen wie:

„Ich bin normalerweise ganz normal. Alle sagen das…“

Scheinbar hat der Drogenentzug von Kristallo Ronaldo leider noch nicht so gut angeschlagen.

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Diana

Die Stuttgarterin ist seit Dez' 2015 in Hamburg. Sie liebt die Welt der Bässe, Beats, Melodien und Lyrics. Im Studium hat sie sich fast nur mit Hip Hop beschäftigt und könnte endlos darüber nachdenken und schreiben.
Razer

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