Xatar mit ausführlichem Statement zum Beef mit KC Rebell

Rund ein halbes Jahr ist es mittlerweile her, dass mit dem Beef zwischen KC Rebell und Xatar eine Auseinandersetzung zwischen Rappern medienwirksam zum Gesprächsthema wurde. In Folge einiger Sticheleien seitens Xatar in Interviews zum Kollaboalbum Coup mit Haftbefehl reagierte der Essener mit dem ausführlichen Disstrack „Dizz Da“. Nur kurz darauf kam es im Noon, einer Bar, die unter anderem von Xatar betrieben wird, zu einer Schießerei, die sowohl von der Polizei als auch von den Medien schnell in eine Verbindung der Auseinandersetzung der beiden gebracht wurde. Jetzt, circa sechs Monate später äußert sich Xatar erstmals öffentlich zu dem Medienwirbel, da er nun nicht mehr durch einen „juristischen Maulkorb“ eingeschränkt sei. In diesem Statement macht er neben dem Beef auch besagte Schießerei, sowie die Inhaftierung der bei ihm unter Vertrag stehenden Künstlerin Schwesta Ewa. Dabei stellte er sich klar hinter die Frankfurter Rapperin und erklärte, er könne sich nicht vorstellen, dass die Anschuldigungen zutreffend sein. 

Auf die wohl am meisten gestellte Frage, wann er auf die musikalische Tirade KCs antworten werde, findet er eine klare Antwort: „Niemals!“. Er habe zwar einen Song geschrieben und produziert, werde diesen allerdings nicht veröffentlichen und geht sogar auf KC Rebell zu:

„In einer Zeit voller Krieg, Gewalt und Terror übernehme ich jetzt die Verantwortung und sage: Frieden! Ich verzeihe KC, für seine Beleidigungen, und ich habe erfahren dass ich Dich beleidigt habe, als Dein Vater sehr krank war… und vor Gott, das geht nicht. Es sind Fehler passiert, die dazu geführt haben, dass Musik-Fans sich entscheiden mussten… unsere kurdische Community musste darunter leiden… Ich lasse nicht mehr zu dass, wir uns untereinander bekämpfen.

Zudem gab er bekannt, die Stiftung XATAR Stiftung i.G. – Für Kinder in Gefahr! gegründet zu haben. Mit dieser Sollen Kinder in Not aus sozialen Brennpunkten in ganz Deutschland unterstützt werden. 

Das gesamte Statement könnt ihr hier lesen:

 

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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