Der Weg zum Popstar. Was du über Brockhampton wissen solltest.

Brockhampton

Me llamo Roberto y yo quiero ser famoso.“ (zu Deutsch: „Ich heiße Robert und ich will berühmt sein.“) Sie sind angetreten um den Begriff Boyband neu zu definieren, ihn von all seinen negativen Konnotationen zu befreien und ihn stattdessen in die Hip-Hop Kultur zu integrieren. Mit aller Vehemenz beharrt Gründer und Kopf der Gruppe Brockhampton, Kevin Abstract, auf seinem Konzept der ersten Internet Boyband. Und eigentlich trifft diese Idee den Nagel, mit dem sich Brockhampton immer tiefer in die Hip-Hop-Landkarte hämmern, ziemlich genau auf den Kopf. Mit der immensen Diversität an Identitäten, sei es nationaler, hautfarbiger oder sexueller Natur, und einem doch sehr ähnlichen Mindstate zwischen Außenseitertum, Depressionen und Scheiß-auf-Alles-Mentalität, sowie einer gönnerhaften Gruppendynamik mauserte sich die Gruppe mit dem heute erschienenen dritten Album in nur einem halben Jahr zu einem der interessantesten Hip-Hop-Acts jenseits des großen Teiches. 

Ende 2014 stößt ein noch in seinen Teenager-Jahren befindlicher Ian Simpson, der sich auf der Bühne Kevin Abstract nennt, einen fast schon verzweifelt wirkenden Post in ein Kanye West Fan-Forum ab. Er sucht nach Gleichgesinnten um gemeinsam Musik zu machen. Aus einer schon bestehenden kreativen Formation mit einigen Freunden aus der Highschool und etwa 40 kreativen Köpfen aus den weiten des Internet, entsteht das lose Künstlerkollektiv Brockhampton. Nach einer Ausdünnungs- und Findungsphase entsteht schließlich ein engerer Kreis, der aktuell 15 Mitglieder umfasst, die aktiv an der Entstehung, Gestaltung und Ausführung der musikalischen wie visuellen Ausflüsse teil hat. 2016 folgte der wichtige Schritt raus aus der texanischen Vorstadt, in der Kevin Abstract, Armeer Vann, Russel Joba BoringDom McLennon, Mic Kurb, Romil Hemnani und Henock „HK“ Sileshi sich kennenlernten, und rein in ein eigenes Haus in das Mekka junger Kreativer: Los Angeles. 

I hate my yearbook photo/I hate my passport/I hate my last name/I hate everything it stands for“  Kevin Abstract – „Empty

Lange bevor Kevin a.k.a. Ian diesen Schritt wagt, alles auf eine Karte zu setzen, seinen Job zu kündigen und dem Musikertum nachzueifern, ist dem sozialen Außenseiter klar, wo er hinwill. Nämlich auf die großen Bühnen dieser Welt. Seit der vierten Klasse sei das bereits sein Traum, in ähnlich jungen Jahren beginnt er sich musikalisch Auszuleben. „Ich will ein Popstar sein. Aber nicht wegen dem Status, sondern wegen dem Vermächtnis. Ich möchte Leute inspirieren“, wird er später einmal in eine Kamera des Hipster-Mediums Vice sagen. 

Sein Debüt-Album „MTV1987“ erscheint einen Tag vor seinem 18. Geburtstag in 2014 und kann bereits eine Handvoll Blogger und ähnlich denkende Fans authentischer und bis aufs Blut emotionaler Popmusik auf seine Seite ziehen. Auf Grenzen zwischen R’n’B, Rap und Pop oder kulturelle und soziale Konventionen hat der junge Südtexaner noch nie viel gegeben. Es war sein erklärtes Ziel das immer noch vorherrschende, hypermaskuline Bild eines männlichen, schwarzen Amerikaners aufzubrechen. In einer Kultur, die zwar hier und da unter mithilfe erklärter Aussenseitern und Missverstandenen wie Kid Cudi oder Frank Ocean bröckelt, steht das Attribut Stärke weiterhin an vorderster Stelle. Drake mag es mittlerweile, unter enorm viel Häme und Spott selbsternannter Gatekeeper, geschafft haben, Emotionalität im Hinblick auf verflossene Liebe und Frauengeschichten zu etablieren, Unsicherheiten mit sich Selbst, seinem Körper oder mentale Probleme bleiben weitestgehend Tabu. Brockhampton versuchen die Ideen der genannten weiterzudenken und vollends auszuleben. Diesem noch so naiv klingenden Ziel ordnen sie fast Alles unter. 

Our relationship was toxic, cancer/I fell in love with a dancer in Atlanta/I’m lying, I ain’t a Drake-ass n*gga/I’m more like Troye Sivan“ Kevin Abstract – „Jesus“ 

Angekommen in LA geht es für Brockhampton, die nach der Straße benannt sind, in der Kevin Abstract aufwuchs, in 2016 schließlich wirklich los. Ein Haus in Nord-Hollywood wird angemietet, in dem fast alle Mitglieder kommunenartig leben und arbeiten. Wer noch nicht den Schritt in Kaliforniens sonnige Metropole gehen kann oder will, pendelt regelmäßig ins Kreativzentrum der Gruppe und schläft zwischen Pizzakartons und Supreme-Klamotten auf Fussboden oder Couch. Auch wenn Hollywood erst einmal glamourös klingt, ist die Nachbarschaft, in der die selbsternannte Boyband unterkommt eher das Gegenteil. Dennoch bündelt sich innerhalb kürzester Zeit die Energie der Gruppe und mit „All American Trash“ erscheint im März 2016 neben einigen Solo-Tracks das erste Release von Brockhampton als Gesamtheit. 

Auf ihrem Debüt hört man allerdings noch zu deutlich die Feder von Kopf Kevin Abstract heraus. Der sehr ruhige und balladenartige Unterbau harmoniert noch nicht wirklich mit den einzelnen Charakteren. Dennoch markiert das Tape einen würdigen und kohärenten Startschuss für The Factory, wie ihr gemeinsamer Wohnsitz fortan getauft wird. In der Manier eines Kanye West, der in seinen kreativen Phasen meist rund um die Uhr im Studio ist und zu jeder Tages und Nachtzeit ein aufnahmebereites Studio inklusive Engineer unterhält, wird 24/7 quer durch das Haus Musik gemacht, ein Video geschnitten oder ein Neues gedreht. Jeder hat seinen eigenen Tagesablauf, in welchem beinahe zufällig Konstellationen entstehen und wieder gelöst werden nur um einem anderen Raum wieder eine Neue zu formen. 

„Why you always rap about bein‘ gay?“/’Cause not enough n*ggas rap and be gay“ Kevin Abstract – „Junky“ 

Die punkige Do-it-Yourself Mentalität, die seit einigen Jahren durch die weltweite Musikszene geht findet auch bei Brockhampton bis ins Kleinste ihren Anklang. Allen Beteiligten ist bewusst, dass sie raptechnisch das Rad nicht neu erfinden, aber darum geht es ihnen auch gar nicht. Das beste Beispiel bieten die grafischen Akteuere der Gruppe. Meist Autodidaktisch, manchmal auch zumindest zu Anfang akademisch erlernte Techniken werden schnell in selbstbezeichnende Titel wie Art Director umgemünzt. Learning by Doing ist das Credo.

Die einzelnen Mitglieder Brockhamptons in all ihren Facetten vorzustellen, würde in diesem Kontext nicht nur den Rahmen sprengen, haben die Kollegen bei The Fader diese Aufgabe auch bereits mehr als Kompetent erledigt. Am Ende tut es auch nicht viel zu Sache, ob nun der wohl talentierteste Rapper der Gruppe Armeer Vann den Part übernimmt oder der gegensätzlich extrovertiert und energiegeladene Merlyn Wood. Es ist egal ob Kevin Abstract selbst oder der zurückhaltende Produzent und überraschend talentierte Sänger Jabo der Hook seine Stimme verleiht. Der Song steht immer im Mittelpunkt. Es gibt keine Ego-Trips oder Neid-Anfälle. Jeder gönnt den Kollegen alles und das ist wohl einer der wichtigsten Punkte, die Brockhampton ausmachen. Es gibt auf den einzelnen Songs keine Rangordnung, niemand sticht so richtig heraus, Jeder hat seinen Anteil am Gelingen eines Songs. Das ist auch der Grund, warum es wohl zum ersten Mal seit der erklärten Inspiration Wu-Tang ein Gruppen-Projekt dieser Größe gibt, bei welchem die Gruppen-Releases noch besser funktionieren als ein Solo-Track. 

Im November 2016 legt Kevin Abstract schließlich sein zweites Album „American Boyfriend“ nach. Das Video zu „Empty“ wird ein erster kleiner YouTube-Hit und beschert dem introvertierten Künstler seine erste Solo-Tour. Diese wird Anfang 2017 auch direkt vom TV-Outlet des Medienriesen Vice begleitet und in einer Mini-Serie auf der hauseigenen Viceland TV-Station ausgestrahlt. In den acht Folgen von „American Boyband“ zeigt sich auf wunderbare Weise der Mindstate der Gruppe zwischen hohen Erwartungen an das Eigene, Selbstzweifeln, Nervosität vor jeder einzelnen Show und befreiten, jugendlich naiven Witzeleien. 

„My momma tried to help me, but I hardly ever listened/So she sent me to them white schools, I learned that I was different/They told me I’m a n*gga, well now I know I am“ Ameer Vann – Teeth

Ameer Vann gibt in einer der ersten Folgen so etwas wie das Paradebeispiel für die selbstlose Idee der Gruppe: Sichtlich niedergeschlagen von der Tatsache, dass er nicht mit auf Tour kommen kann, weil er arbeiten muss, gönnt er seinen Kollegen dennoch alles. „Jetzt ist Kevins Zeit zu scheinen. Aber meine wird noch kommen. Jeder hier ist irgendwann an der Reihe und wird, sobald seine Zeit gekommen ist, von allen anderen unterstützt.“ Ein paar Tage später verliert er schließlich seinen Job und kommt durch einen bezahltes Feature-Part an genug Geld für ein Flugticket in die Heimat Housten, wo Kevin am Abend eines der besten Konzerte der Tour gibt. Auch wenn Vann nur für einen Song auf die Bühne kommt, hat er sichtlich den Spaß seines Lebens. Zum ersten Mal kann er seiner Großmutter im Publikum zum ersten Mal zeigen, warum er im vergangenen Jahr die heimatliche Einöde hinter sich gelassen hat.

Mit den charmanten No-Budget-Videos zu ihrem Debütalbum „Saturation“, sicherlich auch der medialen Wirksamkeit der Vice-Dokumentation zu verdanken, gelingt der endgültige Durchbruch in Richtung medialer Blogosphäre, sowie ausverkaufter Konzertsäle. Das Album reicht deutlich weiter als „All American Trash“ und verschluckt ein noch größeres Konglomerat an Einflüssen und Inspirationsquellen noch so ungewöhnlicher Natur. Auch wird der Grundton deutlich lauter, deutlich energetischer als es noch beim Vorgänger der Fall war. Vor allem die Assoziation Odd Future 2.0 scheint Brockhampton angeheftet. Auch wenn die Schnittpunkte in Sachen Skateboards, Los Angeles und Außenseitertum schnell gefunden sind, macht man es sich mit dem OF-Brandig zu leicht. Tatsächlich wirkt auch der Opener von „Saturation“ in Sachen brachial rohem weirdo Beat, Fuck-Off-Mentalität und der, Tyler in seiner minimalistischen Vortragsweise sowie dem tiefem Timbre, sehr ähnlichen Stimme Ameer Vanns wie eine Hommage an die Gruppe. Im weiteren Verlauf wird allerdings schnell klar, dass Brockhampton noch viel mehr ist, als die unter dem Bett hervorgeholte Erinnerung an einen 2010 völlig freidrehenden Tyler, The Creator

„Fuck what you been hearing, I’m everything they fearing/I’m black and smart and sexy, universally appealing/Genius what I’m dealing, something they ain’t stealing“ Dom McLennon – „Queer

Wo im jungen Kreise von Odd Future zunächst einmal Provokation um jeden Preis, Kokettieren mit Homophobie und die vertrackte und halb fiktive Person Tylers im Mittelpunkt steht, geht es bei Brockhampton schon sehr früh mit einem ziemlich klaren Ziel an den Start. Auch thematisch geht die Gruppe aus dem Internet schon früh tiefer in soziale und gesellschaftliche Probleme. Wo es bei Tyler erst in diesem Jahr mit „Flower Boy“ zweifelsfrei persönlich wird, stehen Brockhampton seit Tag Eins für genau das, was sie proklamieren. Aus persönlichen Erfahrungen aus ihren Highschool-Jahren formen sie extrem pointierte Punchlines über gesellschaftlichen Druck und Rassismus in Amerika. Das Ziel: Man selbst sein. Sich selbst ausleben und sich nicht von der Gesellschaft unterkriegen lassen. Inhaltlich überschneiden sich Lebenswege und Identität von Brockhampton und Odd Future sicherlich, der Umgang damit, von den fast plumpen und ungefilterten Erzählungen Ersterer gegenüber Tylers genialer Verschleierung hinter halb-fiktiven Alter-Egos könnte allerdings verschiedener nicht sein. 

Im Folgenden driftet „Saturation“ zudem immer weiter weg vom geschrienen OddFuture-Mittelfinger, den „Heat“ noch darstellt, hin zu einer kontemporären Verschmelzung von Pop und R’n’B, die mit Einflüssen, Erwartungen und Sexualität spielt, wie mit Pitch und Distortion der eigenen Stimme. Das beste Beispiel für dieses Spiel mit Gegensätzlichkeiten ist „Bump“, dessen übersteuert bissigen Verses in eine post-rockige Hook inklusive emotionaler Jabo-Gesangsspur switcht. Alles wird zudem umrandet von einem durchkonzipierten, in ein dunkles blau getauchtes Konzept von Henock „HK“ Sileshi. Videos, Artwork, Merch, Tracklist, alles wird in sehr eigener Manier selbst gemacht und der Grundidee untergestellt. 

Kaum ist „Saturation“ Anfang Juni diesen Jahres auf dem digitalen Markt, erscheinen auch schon erste Videos für den zweiten Teil. Bereits bevor dieser im August erscheint, bahnt sich auch das Ende der Trilogie an, welches für diesen Freitag, sprich keine sechs Monate nach „Saturation“ geplant ist. Dieser immense Output ist vor allem dem unbedingten Wunsch geschuldet, endlich Popstars zu werden. Jede Minute wird kreativ ausgelebt. Hinzu kommt auch ein gesundes Konkurrenz-Verhalten innerhalb der Gruppe. Es wird sich gegenseitig angestachelt und man kommt quasi nicht drumherum an neuer Musik zu arbeiten. „Für Solo-Sachen braucht es so viel Zeit, aber mit Brockhampton läuft es einfach. Das ist Musik gewordenes Kotzen. Man kann dem nicht widerstehen. Wir wollen auch gar nicht aufhören.“, fasst Vann die vergangenen Monate zusammen. 

Whose society is this?/Who delayed my first kiss?/Who command my scholarship and kick us out our neighborhood?Merlyn Wood – „Cash

Für den zweiten Teil haben Brockhampton das Grundgerüst beibehalten, sowohl visuell, als auch musikalisch. Es wurden lediglich einige Stellschrauben in die richtige Richtung gedreht, was die Platte runder und zusammenhängender macht als Teil Eins. Die Beats, federführungend von Romil Hemnani produziert, rollen etwas mehr, wollen nicht mehr so zwanghaft unkonventionell klingen. Die Songs werden dadurch deutlich eingängiger  und vor allem in der ersten Hälfte reiht sich Hit an Hit. Der im vergleich zu Teil Eins sehr ähnliche Spannungsboden wird noch weiter ausproduziert und perfektioniert, sodass das Album schließlich in dem von Bearface grandios eingesetzten Sample von Natalie Imbruglias Cover des Songs „Torn“ aufgeht. 

Ebenfalls kann man förmlich spüren, wie das Selbstbewusstsein der Gruppe immer weiter steigt und nun auch nach außen getragen wird. Dies geschieht allerdings nicht in der herkömmlichen Form á la große Ketten, dicke Autos, sondern eher in einer Proklamation von Selbst- und Nächstenliebe, welche in einer Tradition mit den Werken von Kendrick oder Lil B steht. Auch Rap-Technisch wird die Boyband spürbar besser. Allein Matt Champion scheint in den wenigen Wochen zwischen den Aufnahmen förmlich mutiert zu sein. Auch das Spiel mit Namedroppings und Einflüssen wird weitergetrieben. Brockhampton stehen nicht nur in ihrer ständigen medialen Überflutung in Live-Videos via Instagram oder überlaufenden Twitter-Feeds für die Generation Millennial. Dieses Austoben in Einflüssen für Sound, Ideen und Grafischem quer durch die vergangenen drei Jahrzehnte stellt die zweite Ebene der selbst-Kategorisierung als Internet Boyband dar. Allein die Auflistung einiger gefallener Namen, von den Neptunes, Tupac und Kanye West über die bereits genannten Odd Future und den WuTang Clan oder Master P und Spike Jonze bis hin zu NSync, One Direction und Troye Sivan, zeugt von einer Mischung, die nur in der digitalen Welt des Internet entstehen konnte. 

I feel just like Zayn, I feel just like Harry/I cop it and I flip it, have it sittin‘ on pirellis/Me and all my n*ggas, Southside One Direction.“ Ameer Vann – „Boys

Wo „Saturation II“ auch zeitlich nahtlos an den Vorgänger anschloss, wurde es für das Finale erst einmal still. Keine neuen Videos, keine unbekannten Songs landen im Internet. Nach einer Tour, die ebenfalls ausführlich im Netz rekapituliert und mitgefilmt wird, scheint das Release immer näher. Schließlich taucht im Hauseigenen Webshop ein „Saturation“-Boxset mit allen drei Teilen auf CD, sowie einer Left-Over-Platte und passendem Merch auf. Auch die Tracklist findet sich mittlerweile auf Twitter.

Vor wenigen Tagen ging es auch endlich sowohl musikalisch, als auch visuell weiter. Mit „Boogie“ veröffentlichten Brockhampton den Album-Opener zu „Saturation III“ als gewohntes No-Budget-Video und gaben noch einen Kurzfilm namens „Billy Star“ obendrauf. Letzterer führt Kevin AbstractsHelmet Boy“ Geschichte weiter. Eine Art Kurzfilm-Serie, in der Kevin selbst die Hauptrolle spielt. Auch hierfür stammt die musikalische Untermalung aus dem Hause Brockhampton, die Songs werden allerdings nicht auf dem Album zu finden seien. „Boogie“ hingegen führt den Stil der ersten beiden Platten hörbar fort, klingt allerdings noch etwas souveräner, als die brachialeren Intros dieser. Für das Video wurde zudem die blaue Gesichtsfarbe inklusive der orangenen Knast-Anzüge wieder herausgeholt. Außerdem steht erneut eine Tour an, die sich direkt über drei Monate erstreckt und in Los Angeles und New York bereits an drei aufeinanderfolgenden Tagen ausverkauft ist. 

Schon vor einiger Zeit hat Kevin Abstract angekündigt, dass „Saturation III“ nicht nur die Trilogie abschließt, sondern auch das letzte Album von Brockhampton als Kollektiv seien wird. Da die Namen der 15 Jungs allerdings auch mit dem Abschluss von „Saturation“ noch nicht im ewigen Postar-Himmel und dessen Manifest, dem Walk of Fame, eingraviert seien werden, steht die Musik-Manufaktur nur einige Kilometer entfernt von Letzterem auch 2018 mit Sicherheit nicht still. Weit davon entfernt scheinen sie allerdings nicht. Wie Ameer Vanns so schön zusammenfasst:We do the numbers, you know what I mean? We sell out shows. We make pop music. What is pop music right now? It’s hip-hop.“

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Das Wu-Tang-Pizza-Tattoo auf seinem linken Oberschenkel beschreibt ganz gut seinen Charakter.

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