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Vinyls setzen mehr um als Downloads

Downloads

Anders als in Deutschland werden in Großbritannien die Absätze von verkauften Tonträgern pro Woche veröffentlicht. Demnach wurde diese Woche, natürlich fast ausschließlich bedingt durch das Weihnachtsgeschäft, erstmals ein höherer Umsatz mit dem Verkauf von Schallplatten erzielt, als durch den Verkauf von digitalen Downloads. Mit dem Verkauf von Schallplatten wurden etwa 2,9 Millionen Euro umgesetzt, während für Downloads mit 2,5 Millionen Euro etwas weniger bezahlt wurden. Dies liegt zum einen an dem Trend zurück zur Vinyl und Aktionen wie dem Record Store Day und zum anderen an dem schrumpfen Absatz von Downloads durch die Konkurrenz der Streamingplattformen, berichtet der Musikexpress. Der deutsche Musikmarkt zeigt eine ähnliche, positive Entwicklung. Jedoch bleibt die Vinyl trotz eines Wachstums von beinahe 50% mit unter 5% des Gesamtumsatzes ein Nischenprodukt der deutschen Musikindustrie.

Beitragsbild: Bildquelle: Hubert Berberich (Creative Commons Attribution 3.0)

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Moin! Aachener, der irgendwas mit Medien studiert, ungern über sich in der Dritten Person schreibt und fest zu BACKSPIN gehört. Kopf ist kaputt, aber Beitrag is nice, wa.

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