Vega & Bosca über den Spagat zwischen Verantwortung und Straßenmukke

Von Ice Cube über Eminem bis zu Sido und Bushido: Es ist eine der ewig gestellten Fragen, mit der sich Rapper aufeinandersetzten, deren Songs teilweise explizite Texte haben: Was darf man im Rahmen der Kunstfreiheit sagen und was beeinflusst (junge) Hörer negativ?

Die beiden Freunde von Niemand Vega und Bosca waren zwar noch nie größeren öffentlichen Kontroversen ausgesetzt, durch ihre ehrlichen Texte gepaart mit der Anti-Haltung gegenüber verschiedenen Aspekten der Gesellschaft, haben auch sie sich schon mit der Frage auseinander gesetzt. Im Rahmen des Interviews mit Niko zu ihrem Kollabo Album “Alte Liebe rostet nicht” haben sie über das Thema gesprochen.

Für die beiden Frankfurter steht fest, dass sie eine gewisse Vorbildfunktion haben. Viele junge Hörer würden die Aussagen, die auf Rap-Songs gemacht werden, auf die Goldwaage legen oder die Künstler nachahmen. Da man sich seiner Verantwortung bewusst sei, versuche man zumindest, dieser auch gerecht zu werden.
Am Beispiel von Sidos Entwicklung könne man gut erkennen, dass es auch möglich sei, seine Straßen-Attitude zu behalten, ohne Schimpfworte in seinen Songs zu verwenden. Manchmal sei es allerdings auch einfach nötig, ein gewisses Vokabular einzusetzen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Das ganze Interview findet ihr hier.

In diesem Jahr sind die Beiden außerdem Live auf Tour. Hier findet ihr alle Infos dazu.

Hanfosan

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.