Der Ursprung der 808 und ihr Weg in den Rap-Sound

808

In der Hip-Hop Geschichtsstunde mit Falk Schacht und Niko BACKSPIN wurde der Sound der frühen Achtziger Jahre thematisiert. Ein wichtiges Utensil hierfür ist die analoge Drum Machine TR-808, die von Roland 1981 auf den Markt gebracht wurde. Sinn und Zweck des Geräts, war ursprünglich die musikalische Begleitung von Akustik-Gitarristen, die sich auf der 808 ihren eingen Beat zum Performen programmieren sollten.

„Der Sound klingt für ‚richtige Musiker‘ zu dünn, was die High-hat und Snare betrifft und bei der Bass Drum haben die Mitten gefehlt. Darum klang sie für diese Leute scheiße, sie haben sie nicht gekauft und es war ein totaler Flop. Darum war diese Drum Machine sehr billig.“ 

Auf Grund des geringen Erwerbspreises fand die 808 ihren Weg in die Ghettos und somit auch schleichend in den Sound des Rap. Afrika Bambaataa, der durch die futuristische Musik von Kraftwerk beeinflusst wurde, wollte jenen Sound für eine neue Single, die er produzieren sollte, auffangen. Mit der Drum Machine konnte er jenes Vorhaben umsetzen, was sich auf dem durch die 808 kreierten Song „Planet Rock“ wiederspiegelt. Neben dem Einfluss auf den Rap-Sound ist die Drum Machine zusätzlich Basis für weitere Genres:

„Die Machine und der Track „Planet Rock“ waren in den Achtzigern so wichtig, weil sie nach Detroit wanderte und dort ein neues Genre erfunden. Die komplette Musikszene ist durchgedreht und hat angefangen ‚Electro‘ zu produzieren, wie sie es damals genannt haben.“

Damit war der Grundstein für weitere Ausläufer der elektronischen Musikrichtung gelegt.

Ab Minute 6:23 sprechen sie über die Thematik.

The following two tabs change content below.
Meine Mehr- oder Wenigkeit heißt Anna. Ich bin hier, um straight aus dem Gangstarap-Richterstuhl mein Urteil fällen zu können.

4 Comments

  1. Anna S.

    12. Dezember 2016 at 10:31

    Danke für den Hinweis!

  2. required

    10. Dezember 2016 at 19:32

    Haha, Afrika Bambaataa von Kraftklub beeinflusst, habe herzlich gelacht.
    Gebt euch etwas mehr Mühe bitte.

  3. Corona

    10. Dezember 2016 at 16:39

    KraftWERK, nicht Kraftklub!

  4. Jones

    10. Dezember 2016 at 11:59

    Öhm, das müsste Kraftwerk heißen, nicht Kraftklub… 😛

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.