Soundcheck: Top 5 Alben des Monats Oktober

gzuz-ebbe-flut-coverIm Oktober war im Deutschrap einiges los. Hochkarätige Releases in jeder Woche konnten dem ein oder anderen Rapfan sicherlich ein Loch in den Geldbeutel reißen. Nun ist der Monat zu Ende, es ist also wieder Zeit die besten Platten der vergangenen Wochen in den Augen der BACKSPIN-Gang zu kühren. Doch zu allererst einige der Alben, die es nicht in das Ranking der BACKSPIN-Gang geschafft haben. Neben Rappern wie Fard, Alpa Gun oder Jalil, für dessen neue Langspieler es nicht ganz zur Top 5 gereicht hat, verpassen auch die  Nummer 1 – Alben Chronik 3 der Selfmade Records Crew und Breiter als 2 Türsteher von Banger Musik Schützling Majoe das Ranking. Stattdessen platzieren sich zwei Überraschungsreleases, zwei EPs und ein mit großem Abstand Erstplatzierter in der Bestenliste.

 

BarsüberNachtCover  ahzumjot2 mauli_spielverderber_cover3 Machermodus Cover

Das sagt die BACKSPIN-GANG!
  • 0/10
    Platz 5: Blut & Kasse - "Machermodus" - /10
  • 7/10
    Niko: Seine stärkste Veröffentlichung bisher. Noch nicht ganz da angekommen, wo ich ihn sehe, aber das authentische, ehrliche Bild das er malt, kann er auch gut tragen. - 7/10
  • 7/10
    Shana: - 7/10
  • 8/10
    Niels: Hatte ich vorher leider gar nicht so auf dem Schirm. Sehr starkes Album. - 8/10
  • 7/10
    Yannick H.: Solides Ding. - 7/10
  • 7/10
    Yannick: BK flowt cool und hat eine interessante Stimme, die das Album tragen. Leider waren die Vorab-Auskopplungen „Hunger wie ein Bär“ und „Anti-Industrie“ schon meine Album-Highlights. - 7/10
  • 7/10
    Edoardo: Die Titel-Thematik setzte der Würzburger erneut konsequent um. Auf der nächsten Platte sollte er aber mehr Facetten alà „Die beste Medizin“ zeigen. - 7/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,1/10
  • 0/10
    Platz 4: Ahzumjot- "Minus" - /10
  • 8/10
    Niko: Schon verkannt, sein Talent. Schade, denn auch hier liefert er stark ab. Noch mehr Fokus als früher. - 8/10
  • 9/10
    Shana: - 9/10
  • 7/10
    Niels: Das Soundbild steht Ahzumjot deutlich besser als die Instrumentals auf "Nix mehr egal". - 7/10
  • 7/10
    Yannick H.: Die letzte Nummer reißt vieles raus. Fand "Nix mehr egal" gelungener. - 7/10
  • 7/10
    Yannick: Nach dem eher enttäuschenden letzten Album hat Ahzumjot wohl seinen Hunger wieder gefunden. Minus ist nichts Geringeres als sein bestes Release bis dato. - 7/10
  • 6/10
    Edoardo: Ahzumjot versieht „Minus“ mit ausreichend Tiefgang und trotzdem berührt sie mich einfach nicht. Von ihm hatte ich mir mehr erhofft. - 6/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,3/10
  • 0/10
    Platz 4: Mauli - "Spielverderber" - /10
  • 6/10
    Niko: Das ganze Drumherum war lustig, das Album ist gut. Aber catcht mich nicht so, wie andere dieses Jahr. - 6/10
  • 9/10
    Shana: Mauli zeigt, wie Trap auf Deutsch funktionieren kann, gepaart mit der arrogant-überheblichen Art, ist das ein rundum zufriedenstellendes Produkt. - 9/10
  • 8/10
    Niels: Die Stimme, die Beats und der arrogante Stil harmonieren einfach krass. Hat was! - 8/10
  • 5/10
    Yannick H.: Finde ich keinen Zugang zu. Daher nur "ok" für mich. - 5/10
  • 9/10
    Yannick: Der Stil funktioniert nicht auf Deutsch? Funktioniert doch! Mit purer Ignoranz fertigt Mauli alle „whacken Rapper Deutschlands“ ab und packt mit dem kuriosen Release verschieben den Move des Jahres aus. - 9/10
  • 7/10
    Edoardo: Witzige Platte! Mauli gewährt seinem Charme auf ganzen 11 Tracks genügend Platz zur vollen Entfaltung. - 7/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,7/10
  • 0/10
    Platz 2: Eko Fresh - "Bars über Nacht" - /10
  • 8/10
    Niko: Bei mir fast ein wenig untergegangen. Gute Nummern drauf. - 8/10
  • 6/10
    Niels: Irgendwie kann ich mich mit den Beats nicht anfreunden, so sehr ich es versuche. Dennoch gewohnt gute Flows. - 6/10
  • 8/10
    Yannick H.: Kam überraschend und lässt sich überraschend gut anhören. "Eko droppt die Bars über Nacht" - und zeigt, dass guter Rap nicht immer eine Promophase benötigt. - 8/10
  • 8/10
    Yannick: Die Reise nach New York hat Eko Fresh musikalisch richtig gut genutzt. Kurzweilige richtig coole EP. - 8/10
  • 8/10
    Edoardo: Aus dem Nichts droppt die EP und zeigt wie down Freezy sowohl musikalisch, als auch kulturell noch mit den Wurzeln des HipHops ist. - 8/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,8/10
  • 0/10
    Platz 1: Gzuz - "Ebbe und Flut" - /10
  • 9/10
    Niko: Erst kommt die Ebbe, dann die Flut. Grad auch als Hamburger selbst ist dieses Album ein Highlight des Jahres! - 9/10
  • 10/10
    Shana: - 10/10
  • 9/10
    Niels: Düsterer und authentischer Straßenrap, wie er sein muss! Besonders in Kombination mit den gesungenen Hooks top! - 9/10
  • 9/10
    Yannick H.: Hat mich von Anfang bis Ende gefessselt. Mit "9mm" wurde einer der miesesten Ohrwürmer des Jahres geliefert. - 9/10
  • 8/10
    Yannick: 187 wächst und wächst. Gzuz Solo-Debüt ist ihr bis dato bestes Werk. Keine Frage, den Hamburger Jungs steht noch eine große Zukunft bevor. - 8/10
  • 8/10
    Edoardo: Gzuz' bellender Flow ist sein Alleinstellungsmerkmal. Er knurrt vor Hunger auf mehr. - 8/10
  • 8/10
    Ergebnis: - 8,8/10

Zusammenfassung

Während sich die Platten von Mauli, Blut und Kasse, Ahzumjot und Eko Fresh in einem recht engen Punktefeld rangieren, kann sich Gzuz mit seinem Solo-Debüt „Ebbe und Flut“ im Oktober stark von der Konkurenz absetzen und die BACKSPIN-Gang vollends überzeugen kann.

 

 

 

The following two tabs change content below.
Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.