Top 5 Alben des Monats Mai

Baba aler babas“Alles neu macht der Mai”, heißt es im gleichnamigen Lied des Schriftstellers Hermann Adam von Kamp. Auf den BACKSPIN-Soundcheck bezogen lässt sich formulieren: neue Alben bringt der Mai. Denn auch in diesem Monat sind wieder allerhand Alben erschienen, die von der BACKSPIN-Gang bewertet und kommentiert wurden. Doch bevor wir euch unsere Top 5 Alben des Monats Mai präsentieren, werfen wir einen Blick auf die Releases, die sich nicht auf den begehrten, ersten fünf Plätzen festsetzen konnten. So schaffen es “Zurück in die Zukunst” von SDP, Bass Sultan Hengzts “Musik wegen Weibaz” und “Glück ohne Scherben” von Ferris MC nicht in die Top 5 der BACKSPIN-Gang. Gleiches gilt für den Berliner Rapper Sadi Gent und sein Album “Mintgold” sowie für das Album “Lukas” des aus München-Schwabing stammenden MCs L.U.X. Dafür erwarten euch gleich zwei vierte Plätze, die von Künstlern belegt werden, die kaum gegensätzlicher sein könnten, ein Maskenrapper,  ein DJ, der seit 10 Jahren für Samy Deluxe produziert und eine Nummer 1, die auch das verkörpert, worüber sie rappt.

 

Achter Tag blaow Ein ganz entspanntes Ding Kalenderblätter

Das sagt die BACKSPIN-Gang!
  • 0/10
    Platz 4: Fabian Römer - "Kalenderblätter" - /10
  • 7/10
    Niko: Starker Singer-Songwriter. Und auch hier mit starken Nummern. Aber irgendwie habe ich immer noch den jungen F.R. im Ohr, wenn ich zuhöre. - 7/10
  • 8/10
    Shana: Große Überraschung, gefällt mir noch viel besser als zu F.R.-Zeiten. - 8/10
  • 5/10
    Niels: - 5/10
  • 7/10
    Valentin: - 7/10
  • 8/10
    Yannick H.: Ob F.R. oder Fabian Römer: der Braunschweiger Rapper gefällt mir (fast) immer. So auch hier. - 8/10
  • 7/10
    Yannick: Neuer Name, neuer Sound. Auch wenn es für meinen Geschmack etwas zu oft über den Genre-Tellerrand blickt, gefällt mir der neue Stil ganz gut. - 7/10
  • 7/10
    Edoardo: Fabian Römers größte Stärke war und ist immer noch das Texten. Kalenderblätter ist wie Schokolade, der die Brise Chili fehlt. - 7/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7/10
  • 0/10
    Platz 4: Genetikk - "Achter Tag" - /10
  • 8/10
    Niko: Schwer, so ein Album wie den Vorgänger zu toppen. Und hiermit auch nicht geschafft. Das Album klingt anders, nicht so treibend, noch mehr etwas zum Zuhören. - 8/10
  • 7/10
    Shana: Ich nehme denen das ganze Kunst/Architektur Zeug nicht ab, dennoch rundes Ding. - 7/10
  • 6/10
    Niels: - 6/10
  • 8/10
    Elena: Auch wenn die Höhen meiner Meinung nach überwiegen, zerkratzen die zu gewollt klingenden Tiefen dieses Albums leider den ansonsten makellosen Lack der Platte. - 8/10
  • 6/10
    Valentin: - 6/10
  • 7/10
    Yannick H.: Vorgänger "D.N.A." hat mich mehr überzeugt. Dennoch ein solides Album. Highlight: die Zusammenarbeit mit "Glockenbeat"-Rapper SSIO. - 7/10
  • 7/10
    Yannick: Durchweg grandioser Klangteppich von Sikk & KAHEDI, Karuzo mit interessanten Styles und Flows, dennoch wird der postive Eindruck durch den teils schwachen Inhalt und Wiedersprüche innerhalb des Albums getrübt. SSIO lässt sogar Karuzo alt aussehen, Sido hingegen ist eher peinlich. Kann dem Vorgänger leider nicht das Wasser reichen. - 7/10
  • 7/10
    Edoardo: Genetikk machen mit jeden Release einen Schritt nach vorne. Deutschlands einzige richtige Posse schließt an die Creme de la Creme des Deutschrap an. - 7/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7/10
  • 0/10
    Platz 3: Lance Butter - "Blaow" - /10
  • 8/10
    Niko: Diese fickt-euch-alle-Attitüde auf Albumlänge ist schon schwer verdaulich, vor allem gepaart mit Stimme und Betonung. Aber um es nicht zu mögen, ist textlich zu Vieles zu gut gesehen. - 8/10
  • 7/10
    Shana: Ich liebe die Überheblichkeit und irgendwo auch die Stimme - dennoch liegt es genau an ihr, dass ich das Album nicht am Stück hören kann, ohne wahnsinnig zu werden. - 7/10
  • 4/10
    Niels: - 4/10
  • 8/10
    Elena: Ein Debütalbum, dass mich überzeugt hat, auch wenn es sich inhaltlich wiederholt. „Weißer Rauch“ sticht allerdings für mich zum Beispiel sehr heraus und auch die Hook verschafft mir immer wieder Gänsehaut. - 8/10
  • 8/10
    Valentin: - 8/10
  • 8/10
    Yannick: Gefällt mir mit der ignoranten Art auf Albumlänge fast noch besser als auf den letzten beiden EPs, hier gibt es nicht wirklich viel zu meckern. - 8/10
  • 7/10
    Edoardo: Die Snares, die Synthies, der Lance – kaputt und zerstört. Mit „Blaow“ sehen die Fans genau den Lance, den sie kennen und lieben. - 7/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,1/10
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    Platz 2: DJ Vito - "Ein ganz entspanntes Ding" - /10
  • 7/10
    Niko: Ganz entspanntes Ding. - 7/10
  • 8/10
    Niels: - 8/10
  • 8/10
    Elena: Wie der Name schon sagt, ein ganz entspanntes Ding mit viel Abwechslung und tollen Künstlern. Skippen muss man hier nichts, besonders hat es mir Mine angetan. - 8/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,67/10
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    Platz 1: Xatar - "Baba aller Babas" - /10
  • 9/10
    Niko: Starkes Album. Kaum einer versteht es so, diesen authentischen Vibe der Neunziger in die Neuzeit zu bringen. Rundes Ding. - 9/10
  • 8/10
    Shana: Ich habe lange drauf gewartet und wurde nicht enttäuscht, außerdem krass atmosphärisch. - 8/10
  • 7/10
    Niels: - 7/10
  • 9/10
    Elena: Zwar kein Meisterwerk in Sachen Technik und Lyrik, aber dafür umso unterhaltsamer mit durchgehend präsenter und sehr sympathischen Baba-Attitüde. - 9/10
  • 8/10
    Valentin: - 8/10
  • 7/10
    Yannick: Xatar schafft es wirklich cool, den Sound seiner Inspirationsquellen ins Jetzt zu übertragen. Man hört ihm den Hunger nach der Haftstrafe an. Großes Kino! - 7/10
  • 7/10
    Edoardo: Der Baba sorgte in der Promophase für mehr Furore, als das Album letztendlich barg. Trotzdem korrekt, Schnucki. - 7/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,9/10

Zusammenfassung

Mit “Baba aller Babas” kann sich AON-Oberhaupt Xatar im Mai-Ranking der BACKSPIN-Gang durchsetzen. Mit dem ersten Album nach seiner Freilassung aus der JVA Rheinbach belegt der 33-jährige auch noch einen weiteren Platz an der Spitze – und zwar den der deutschen Album-Charts. In den Charts der BACKSPIN-Gang für den Monat Mai folgen auf Xatar DJ Vito, Lance Butters sowie Genetikk und Fabian Römer, die sich mit exakt demselben Schnitt von 7 Punkten den 4. Platz teilen.

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Yannick H. ist seit Oktober 2015 bei BACKSPIN. Wenn er nicht gerade in seinem knallgelben Ostfriesennerz durch die Stadt schlendert, hält er Ausschau nach dem Besten vom Besten in Sachen Hip-Hop.

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