Top 5 Alben des Monats Juni

rin der NebelungenAuch der Juni hat wieder allerhand Alben hervorgebracht. Diese wurden von der BACKSPIN-Gang angehört und bewertet. Welche Releases es unter die Top 5 geschafft hat, könnt ihr hier nachlesen. Doch zunächst schauen wir auf die Alben, die von der BACKSPIN-Gang nicht favorisiert werden, sich aber dennoch eine Erwähnung verdient haben. So sind Kay Ones „Jung genug um drauf zu scheißen“, Ali Bumayes „Fette Unterhaltung“, „Stimmenbruch“ von Battleboi Basti, KC Rebells „Fata Morgana“ und „Alles Bombe“ von Toni der Assi außen vor. Dazu gesellen sich die neuesten Werke Snagas („Snaga fickt Deutschland 2“), MC Bogys („Biographie eines Dealers“) und die Zusammenarbeit Spax‘ & Mirko Machines, die unter dem Namen „Die Profis“ das Album „Unter dem Radar“ veröffentlicht haben. Nur knapp am fünften Platz schrammt der Hamburger Rapper Disarstar vorbei, dessen „Kontraste“ nur 0,3 Punkte fehlen, um sich in den Top 5 zu platzieren. Stattdesssen sind eine EP, ein Frankfurter Duo, Mitglieder der 187-Strassenbande, eine Aachener Allzweckwaffe und ein grünes Alter Ego mit dabei.

 

Bonchance Obststand Okular EP Mama

Das sagt die BACKSPIN-Gang!
  • 0/10
    Platz 5: Sylabil Spill - "Okular EP" - /10
  • 8/10
    Niko: Unangepasst und wild. So muss Rap auch sein. Bitte mal an den Kanten vorbei reinhören. Dann versteht man es. - 8/10
  • 6/10
    Niels: Ein Haufen recycelter Ideen, die teils solide teils unspektakulär umgesetzt wurden. Da geht mehr. - 6/10
  • 8/10
    Edoardo: Schlicht und ergreifend ein geniales Konzept. Von der Idee der Doppel-EP über die Interpretation der Lyrik bis zur Umsetzung mit Ghanaian Stallion/dem Radira. - 8/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,3/10
  • 0/10
    Platz 4: Celo & Abdi - "Bonchance" - /10
  • 8/10
    Niko: Starkes Album. Nicht mehr so catchy wie bei den Vorgängern, aber schon Dank der Zusammenarbeit mit M3 wieder eine total stimmige Nummer. - 8/10
  • 9/10
    Shana: Ich liebe die durchgängig düstere Atmosphäre. - 9/10
  • 7/10
    Niels: Sich wieder mit M3 zusammenzusetzen war eindeutig die richtige Entscheidung. Die drei harmonieren einfach und genau so will man sie einfach hören - 7/10
  • 9/10
    Valentin: - 9/10
  • 7/10
    Yannick H.: Laufen seit "Hinterhofjargon" ihrer Form hinterher. Dennoch ein solides Album, das Hafti und Xatar auf einem Track vereint. - 7/10
  • 8/10
    Yannick: Spitzen-Mix aus nachdenklichen Songs und Brettern. Die beiden Sympathieträger aus Frankfurt liefern ihr bisher bestes Album. - 8/10
  • 6/10
    Edoardo: Celo & Abdi ließen im Vorhinein verlauten: „Wer das Mietwagen-Tape mochte, wird Bonchance lieben“. Für mich gilt genau das Gegenteil. - 6/10
  • 7/10
    Ergebnis: - 7,7/10
  • 0/10
    Platz 3: LX & Maxwell - "Obststand" - /10
  • 8/10
    Niko: Hamburg City ist im Haus. Und die beiden liefern hier ein Starkes Debüt ab. Eins Acht Sieben. - 8/10
  • 10/10
    Shana: Eine meiner absoluten Lieblingsplatten, die man auch nie überhören wird. - 10/10
  • 8/10
    Niels: Dass die Musik aus dem Hause 187 Hand und Fuß hat stellen LX & Maxwell eindrucksvoll unter Beweis – Hierbei stehen sie Gzuz „Ebbe & Flut“ in nichts nach. - 8/10
  • 8/10
    Valentin: - 8/10
  • 8/10
    Yannick H.: Bin durch "Ausser Kontrolle" auf das Album der beiden aufmerksam geworden, das mich fast durchgehend überzeugt. - 8/10
  • 8/10
    Yannick: 187 ist zurzeit DIE Street-Rap-Instanz in Deutschland. Auch LX und Maxwell zeigen, warum die Crew im Moment in aller Munde ist: Straighte Mukke aus der Hansestadt. - 8/10
  • 7/10
    Edoardo: Das Album klingt, wie man sich den Alltag am Block vorstellt: Rau und ungehobelt. Als einer der letzten 187-Kritiker, muss nun auch ich den Hut ziehen. Ich bin gespannt auf die nächsten Releases. - 7/10
  • 8/10
    Ergebnis: - 8,1/10
  • 0/10
    2. Platz: MoTrip - "Mama" - /10
  • 8/10
    Niko: Kaum ein Rapper kann heute besser wie er Rap über Rap machen. Aber eben auch mehr. Darum mag ich das Album. - 8/10
  • 10/10
    Niels: MoTrip weiß seine Stärken klar und deutlich auszuspielen – und das alles auf einem Albumkonzept, das aufgeht. - 10/10
  • 9/10
    Elena: Starke Texte und Songs mit Hitpotential, die dabei aber nicht zu poppig oder gewollt rüber kommen. Die Lieder bleiben im Kopf. Super Ding. - 9/10
  • 7/10
    Valentin: - 7/10
  • 9/10
    Yannick H.: Mit der Last, das gehypte Debütalbum toppen zu müssen, hat sich Motrip keinen Bruch gehoben. Im Gegenteil: der Aachener führt seinen Sound konsequent weiter und tut das mit Leichtfertigkeit. - 9/10
  • 8/10
    Yannick: Handwerklich super, schafft MoTrip es leider nicht ,meine Erwartungen nach „Embryo“ zu erfüllen. - 8/10
  • 8/10
    Edoardo: - 8/10
  • 8/10
    Ergebnis: - 8,4/10
  • 0/10
    Platz 1: Marsimoto - "Ring der Nebelungen" - /10
  • 8/10
    Niko: Marsimoto halt. Performance auf hohem Niveau. Und ich mag es, obwohl ich kein Kiffer bin. - 8/10
  • 8/10
    Shana: Marsi bringt Green Berlin back on the map - ich stehe auf die Kunstfigur Marsimoto und auch auf der Platte hier sind einige richtig böse Nummern. - 8/10
  • 8/10
    Niels: Wieder einmal schafft es Marterias sympathischer grüner Bruder einen mit Leichtigkeit in seine nebelige Welt voller Querverweise, elektronischer Klängen und doppeltem Boden zu ziehen. - 8/10
  • 10/10
    Elena: - 10/10
  • 8/10
    Valentin: - 8/10
  • 9/10
    Yannick H.: Brett! Ganz klar. Steht "Grüner Samt" in nichts nach. - 9/10
  • 10/10
    Yannick: Marten Laciny steckt erschreckend oft die Grenzen des musikalisch Möglichen neu ab. Ring der Nebelungen knüpft direkt an Grüner Samt an und stellt ein weiteres grünes Manifest direkt vom Mars dar. - 10/10
  • 7/10
    Edoardo: Fortschrittlich, kreativ, extravagant – Marsi mag zwar im Besitz des Ring der Nibelungen sein, den ganz großen Schatz hält Zwerg Albarich aber immer noch versteckt. - 7/10
  • 8/10
    Ergebnis: - 8,5/10
6.2/10

Zusammenfassung

Mit einem denkbar knappen Unterschied von 0,1 Punkten kann sich Marsimoto den ersten Platz im Ranking der BACKSPIN-Gang vor MoTrip sichern. „Ring der Nebelungen“ erhält gar 2x die Höchstbewertung von 10 Punkten und findet Anklang bei uns. Doch auch „Mama“ muss sich nicht verstecken und belegt einen respektablen 2. Platz. Den 3. Rang holen sich LX & Maxwell, die mit ihrem „Obststand“ ebenfalls einen Punkteschnitt im Bereich der 8 Punkte erreichen. In anderen Monaten hätten sich die 187-Jungs damit sogar die Pole Position geholt. Komplettiert wird die Top 5 durch Celo & Abdi und Sylabil Spill.

The following two tabs change content below.
Yannick H. ist seit Oktober 2015 bei BACKSPIN. Wenn er nicht gerade in seinem knallgelben Ostfriesennerz durch die Stadt schlendert, hält er Ausschau nach dem Besten vom Besten in Sachen Hip-Hop.

1 Comment

  1. Duden

    25. Dezember 2015 at 16:22

    „der Aachener führt seinen Sound konsequent weiter und tut das mit Leichtfertigkeit.“

    „Leichtfertigkeitkeit“ ist hier nicht das richtige Wort (mal abgesehen davon, dass das ein total hässliches, krummes Wort ist), oder sollte ihm Fahrlässigkeit unterstellt werden?

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.