Koksende Zentauren und gigantische Sonnenblumen: Die 10 besten Odd Future Videos

OFWGKTA – ODD FUTURE WOLF GANG KILL THEM ALL

Neun Jahre ist es nun her, dass sich Tyler Okonma aka Tyler, the Creator, Left Brain, Hodgy Beats, Matt Martians, Jasper Dolphin und Casey Veggies zusammentaten um das ultimative Neuzeit-Kollektiv für die dreckige, abgeranzte und orientierungslose Randgruppe der Generation Y zu erschaffen. Mit ihrem ersten Mix, dem „Odd Future Tape“, sorgte die Gruppe aus Ladera Heights, Los Angeles, aufgrund ihrer düsteren Texte und Beats für virale Kontroversen. Mit Tylers Release von „Bastard“ fuhr der Karriere-Aufzug schließlich eine Etage höher und sorgte sogar hierzulande für Donut-gemusterte Socken und Supreme Outfits. 2011 kam dann endlich der internationale Durchbruch: Tylers Album „Goblin“ und das zugehörige Video zu „Yonkers“ waren weltweit auf ziemlich jedem Musikkanal/Magazin vertreten. Das Video zählt bis heute fast 85 Millionen Views und gilt als der Hit des jungen Okonmas. Das folgende Album „Wolf“ vervollständigte die 3-Alben-lange Therapie Sitzung bei Dr. Troncat und sein letztes Werk „Cherry Bomb“ zeugt von Tylers musikalischer Experimentierfreudigkeit.

Auf ausverkauftes Merchandise und Touren durch die ganze Welt folgten die Releases vieler anderer Mitglieder. Mit einem komplett anderen Stil raste Christopher Breaux aka Frank Ocean (WO BLEIBT DAS ALBUM FRANK?!) „Nostalgia, Ultra“sowie „Channel ORANGE“ mit einem großen Knall in die Internationale Hip-Hop Szene. Ein weiterer Eckpunkt in der Historie Odd Futures war Earl Sweatshirt. Der junge Earl kam erst 2009 zur Crew hinzu und brachte extrem viel ungenutztes Potential mit. Sein erstes Tape „EARL“ wurde mit sehr guter Resonanz aufgenommen und er als vollwertiges Mitglied anerkannt. Die folgenden Alben „Doris“ und „I Don’t Like Shit, I Don’t Go Outside“bestätigten nur die Annahme, dass Earl sich musikalisch sowohl in Output, als auch in Feedback stark weiter entwickeln würde.

Aus der kleinen Gruppe aus Skatern, Sprayern und Hobby-Rappern formte sich ein millionenschweres Medien- und Modeimperium. Die Folge daraus: Der substantielle Kern der Gruppe verabschiedete sich und aus Freundschaft wurde Business. Dieser unausgesprochene Tod der Gruppe sorgte für viel Trauer und Wut in den Reihen der Fans. In Gedenken an die schöne Zeit stelle ich euch auf den folgenden Seiten meine Top 10 der Odd Future Musikvideos vor.

Nummer 10 Tyler, The Creator„French“

„French“ war nach „Yonkers“ das zweite Lied, was ich aus den Reihen der Verdammten zu vernehmen mochte. Die runtergepitchte Stimme, das zerstörerische Wesen, welches in dem Video steckt und diese pure Fuck-you-Attitüde gaben mir den Rest und somit den Anfang eines wunderbar abgefuckten Hörerlebnisses. Schade nur, dass Hodgys Part es nicht ins Video geschafft hat.

Nummer 9 Tyler, The Creator– „Fucking Young / Death Camp“

Der neunte Platz geht an eines von Tylers neueren Videos „Fucking Young“. Hier stellt Tyler mal wieder seine große Begabung als Regisseur unter Beweis und zaubert jedem Viewer ein Schmunzeln ins Gesicht. Musikalisch hebt es sich natürlich vom Vorgänger ab, steht diesem aber keinsten Falles nach. Vor allem der zweite Teil mit „Death Camp“ sorgt nochmal ordentlich für Stimmung und fetzt insbesondere Beattechnisch  weg.

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