Review: Star Wars: Jedi Fallen Order (XBox One)

Auf dem ersten Star Wars Singleplayer-Spiel seit ca. 10 Jahren lastet keine neue, aber doch eine sehr große Hoffnung. Keine Lootboxabzocke oder erzwungenes Onlinegedöns. Einfach nur ein schönes storygetriebenes Spiel zum alleine auf der Couch zocken, geile Kämpfe mit fetten Sounds, coole Charaktere in einem geliebten Setting, um nur einige der, zumindest von mir, gestellten Erwartungen an „Star Wars Jedi: Fallen Order“ zu nennen. Möge die Macht mit Dir sein junger Padawan!

Story 

Ihr spielt Cal Kestis, einen menschlichen Padawan, der die Order 66 überlebt hat und sich nun, getarnt als Schrottsammler, vor dem Imperium versteckt. Dies wird nach einen Zwischenfall auf ihn aufmerksam, er muss fliehen und wird mit der Aufgabe betraut den Orden der Jedi Ritter wieder aufzubauen. Soweit so Standard, aber die Anordnung zwischen dem dritten und vierten Teil der Ennealogie (das musste ich gar nicht nachschlagen) finde ich persönlich cool und spannend.

Fazit:

Mächtig gut, machtvoll, imperial, revolutionär und noch ein paar andere schlechte Wortspiele die meine Begeisterung für „Star Wars Jedi: Fallen Order“ ausdrücken sollen. Klar es ist nicht perfekt, aber es Macht;) sehr viel richtig. Die Story ist cool und beschert einem viele tolle Star Wars Momente. Cal ist als Held vielleicht etwas farblos, aber man gewinnt ihn lieb und spätestens BD-1 als treuer Droidengefährten beseitigt dann auch die letzten Zweifel. Die Mischung aus kämpfen, erkunden, Rätsel lösen und Kletterpassagen macht das ganze schön abwechslungsreich. Die Genauigkeit lässt leider manchmal etwas zu wünschen übrig und nervt, wenn man den Sprung das dritte Mal versuchen muss, aber es ist alles machbar, nur manchmal etwas fummelig. Die Grafik ist super. Einige Gesichter reißen manchmal etwas aus und die Level schwanken hier und da auch zwischen sehr opulent und eher karg, aber alles in allem hat das Spiel eine tolle Atmosphäre und bietet viele epische Star Wars Momente. Der Loot ist leider etwas sparsam ausgefallen und motiviert nicht wirklich zum suchen und sammeln, da es fast nur optische Upgrades gibt und diese auch nicht wirklich versteckt sind. Die Kämpfe sind anspruchsvoll und knackig aber trotzdem verzeihender als bei mancher Konkurrenz. Ich finde „Star Wars Jedi: Fallen Order“ sehr gelungen und hoffe das EA und andere Hersteller merken das nicht immer alles nur Multiplayer und Online sein muss, sondern das die Fans auch gute Singleplayer-Spiele zu schätzen wissen.

 

 

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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