Ssio über fragwürdige Marketing Moves

Stompy BACKSPIN traf während des Splash! Festivals auf den Bonner Rapper Ssio. Nachdem der AON-Künstler dieses Jahr mit „0,9“ die Spitze der offiziellen deutschen Albumcharts stürmte, rockte er zusätzlich den Splash!-Freitagabend auf der Snipes Mainstage. Danach sprach er im Backstage bei „Butter bei die Fische“ über spezielle Marketing Moves einiger Rapkollegen, die er nicht gutheißen kann. Eine Vermarktungsstrategie im Hip-Hop, die gezielt und bewusst darauf ausgelegt ist, Rap-externe Plattformen mit großer Reichweite (wie beliebige YouTube-Kanäle) ausschließlich dafür zu nutzen, um seinen Kontostand zu erhöhen, ist für Ssio mit Prostitution vergleichbar.

„Wenn man Register zieht, um hauptsächlich nur für Reichweite zu sorgen, ist das quasi so, als würde man seinen Arsch verkaufen.“

Der Rapper aus Tannenbusch ist nach wie vor davon überzeugt, dass man nicht alles Mögliche versuchen muss, um die Leute überzeugen zu können, sondern eher die musikalische Qualität für sich sprechen lassen sollte. Er selbst hält Abstand von solchen Strategien und interessiert sich nicht weiter für diese YouTube-Marketing Moves.

„Wenn man mit der Qualität überzeugt, dann hat man Reichweite.“

Ab 12:30 Minuten redet Ssio über das für ihn fragwürdige Marketingkonzept.

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Moin, ich bin Freddy aus der besten Vorstadt Berlins: Bernau. Rapliebhaber, Fussballfanatiker, Sneakerfreak. Immer unterwegs durch die weitläufige Medienlandschaft. Jetzt bei BACKSPIN. #WKM$N$HG?

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