Spaiche über den Einfluss der frühen nationalen Breakdance-Szene

Spaiche

Im Herbst diesen Jahres hat sich im Ruhrpott, in Essen, zwei Tage lang alles um Breakdance gedreht. Beim Battle of the Year, dem größten, jährlich stattfindenden Breakdance-Contest, sind internationale Crews für den BOTY-Titel 2016 gegeneinander angetreten. Neben Crews, Supportern und Fans war auch Spaiche, Aggro Berlin-Mitbegründer und Punchline-Head, dabei. Bereits Mitte der Achtziger Jahre hat er Breakdance für sich entdeckt und ist seit dem Startschuss des BOTY, der 1990 in Hannover gefallen ist, nicht nur als Supporter des Ganzen, sondern auch in den frühen Neunzigern als Gewinner, mit der damaligen Crew Flinke Fuesse, aus dem Contest  hervor gegangen. Den enormen Hype und Einfluss der damaligen nationalen Szene beschreibt er wie folgt:

„Es ist sehr interessant, dass Deutschland so viel Impact auf die Welt-Breakdance-Szene hatte. Die New Yorker haben wieder angefangen zu breaken, weil es in Deutschland so groß war.“

Das tänzerische Hip-Hop-Element hat sich bereits in den frühen 1970er Jahren begonnen in New York zu entwickeln. Anfang der Achtziger Jahre ist die Welle auch nach Deutschland übergeschwappt und konnte einige Anhänger für sich gewinnen. Mit Contests, wie dem BOTY,  sollte der Szene eine größere Plattform eingeräumt werden. Wie an der von Spaiche beschreibenen damaligen Entwicklung deutlich wird, ist der Plan innerhalb der Szene geglückt.

Ab Minute 6:38 sprechen sie über das Thema.

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