Die Meinung der Redaktion zu „Tremaine“ von Trey Songz

Songz

Für die Promophase seines siebten Albums ging Trey Songz neue Wege. Für die neue LP inszenierte der R’n’B-Star die Musikvideos als eine eigene fiktive Reality-Show rund um die LP. Als direkter Nachfolger zum 2014 erschienenen „Trigga“ entschied sich der Sänger aus Virginia dazu, für die neue Platte ein weiteres Alter Ego ins Leben zu rufen. Als „’Tremain‘ the Playboy“ ging er auf die Suche nach der großen Liebe und verband die musikalischen Ergüsse mit einer Musikvideoreihe im Stil des Bachelors – im Zentrum ist– er in der Rolle des Tremaine. Ob er nach mehrfachen Gold- & Platinauszeichnungen und Kritikerlob auch mit diesem Album abliefern kann, haben wir besprochen.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 5/10
    Jakob: "Was mir von Trey Songz bis heute hängen geblieben ist, war der Song 'Can't help but wait' vom 'Step Up 2: The Streets' Soundtrack. Sonst ist er die vergangene Dekade an mir vorbeigegangen. Die Beats von 'Tremaine' sind okay bis gut, aber vom Hocker hauen sie mich nicht. Der Gesang von Trey ist wie gewohnt gut anzuhören, aber textlich geht es wirklich kilometerweit an mir vorbei. Es fühlt sich an, als würde ich einen 55-minütigen Track hören. Nur die Beats sind andere. Mich interessiert es nicht, dass Trey mit seinem '#1Fan' schläft und sich währenddessen noch Gedanken macht, ob er es schafft, sie sexuell zu befriedigen. Das andere solche Themen auf Dauer interessant finden, kann ich kaum glauben. Seine textliche Eintönigkeit geht mir auf die Nerven. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass es ein schreckliches Album ist, da es qualitativ hochwertig produziert wurde und die Beats ordentlich bis gut sind, für die Musik, die er macht. Und auch wenn er 0815-Themen besingt, besingt er sie doch gut. Hängen bleibt bei mir aber nichts.“ - 5/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Schwierig. Ein gutes R’n’B Album hat es bei mir immer recht leicht, einen Nerv zu treffen und genau deshalb gefällt auch 'Tremain' musikalisch wieder weitestgehend gut. Dennoch fehlt mit hier das notwendige Maß an Weiterentwicklung und Wagnis. Musikalischer Dirty-Talk kann so und so ausfallen und entgegen dem aktuellen Musterbeispiel für packende Schmuddel-Texte inklusive musikalischer Experimente, Mac Millers 'The Devine Feminine', wirkt Trey Songz auf 'Tremain' wie ein Abklatsch seiner selbst. Dass in den rund 60 Minuten nicht ein einziger Song aus dem Konstrukt des immer-gleich-Bleibens auszubrechen versucht, tut dem Ganzen ebenfalls nicht gut. Dennoch, allerdings primär meinem eigenen Geschmack geschuldet, mit paar Hit-Kandidaten, die die kurze Halbwertszeit, mit der ‚Tremain‘ zu kämpfen haben wird, überdauern können." - 6/10
  • 5/10
    Anna S.: "Abwechslungsreiche Soundkulisse, aber sehr schlichte Inhalte. Die ersten Tracks gefallen mir dank der leichten und melodischen Instrumentals noch ganz gut – Aber das Ganze hat den klassischen R’n’B-Romantiksound inne und geht spätestens ab 'Animal' in eine Art basslastige und tanzbare R’n’B-Club Playlist über. Trey Songz kann gut singen, keine Frage und das auch auf allen möglichen Instrumentals –'Tremaine' ist aber nichts Neues, sondern nur eine Aufarbeitung von den verschiedenen Musikstilen, die das Genre zu bieten hat." - 5/10
  • 5/10
    Lukas: "'Tremaine' ist ein absolutes Trey Songz Album. So wie alle anderen davor auch. Es hat eigentlich viel, was ein gutes R'n'B Album braucht sowohl musikalisch als auch thematisch. Leider macht es gerade das sehr austauschbar. Vor allem mit Treys vorherigen Alben. Mir hat etwas gefehlt, was mal etwas aus der Spur fährt. Etwas, wo man vielleicht auch ein bisschen aneckt. Ansonsten definitiv ein solides Album mit starken Melodien, aber leider sehr häufig genutzten Themen." - 5/10
  • 6/10
    Sara: "Ich habe die Platte mehrmals durchgehört, aber es bleibt weder so richtig etwas im Gedächtnis (wenn, dann wegen eines auffälligen Videos wie bei 'Animal'), noch finde ich es schlecht. Es sind Hochglanzproduktionen, wie es sich für Trey gehört, aber die Ohrwürmer bleiben für mich aus. Das einzige, was ich halt aussetzen kann ist, dass mich der 'neue alte' Stil nicht so umhaut. Meiner Ansicht nach hatte Trey seine glorreichsten und besten Tage zwischen 2007 und 2010. 'Trey Day', 'Ready' und 'Passion, Pain & Pleasure' waren seine besten Alben, aus denen auch Hits wie 'Bottoms up' und 'Successful' resultierten. Die Spur, auf der er momentan verkehrt, kommt da für mich leider nicht ran." - 6/10
  • 5/10
    Marvin: "'Tremaine' liefert genau das, was man von einem Trey Songz Album erwartet. Oden an die Liebe, herzzerreißende Gesänge und Sexappeal bis zum Umfallen. Dazu noch ein, zwei Banger für die Clubs und fertig ist das perfekte Album – für eine 16-Jährige. Für alle anderen wird es schon nach dem dritten Track sehr schnell langweilig. Die Beats klingen oft sehr ähnlich, die Themenschwerpunkte liegen entweder auf Liebe, Sex, oder Problemen die die vorher genannten mit sich ziehen. Ich hatte keine großen Erwartungen an 'Tremaine', wurde also auch nicht großartig enttäuscht. Seine Fanbase wird mit dem Album bestimmt viel Spaß haben, ich hatte ihn jedoch nicht." - 5/10
5.3/10

Kurzfassung

Als sein jüngstes Alter Ego kann uns Trey Songz nicht begeistern, scheitert in puncto Weiterentwicklung und Abwechslung.

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Ich kann quasi nur über Musik reden...

1 Comment

  1. Haine

    9. April 2017 at 11:25

    Eure scheiß penetrante Werbung macht es einem unmöglich weiterhin eure Seite zu besuchen. Schade…

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