Soundcheck: Top-5 Alben des Monats August

August475

Beim Soundcheck 2.0 Online gibt jedes Mitglied der BACKSPIN-GANG seine Meinung zu den Releases im Bereich Deutschrap ab. Durch diese Bepunktung kann am Ende das Album des Monats in den Augen der BACKSPIN-GANG bestimmt werden.

Im August war die Auswahl etwas spärlich. Man könnte meinen, eine Top-5 aus insgesamt sieben Alben zu wählen bedeutet nur bedingt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Allerdings liegen drei der fünf auserkorenen Scheiben , nah beieinander. Von den beiden Alben, die es nicht in unsere Top-5 geschafft haben, fällt nur Sillas „Vom Alk zum Hulk“ mit einer Durchschnittswertung von 4.3 vom Rest ab. Manuellsens – „KillEmAll“ verfehlt knapp den Einzug in die Top-5.

Das sagt die BACKSPIN-GANG!
  • 0/10
    JoshiMizu - "MDMD" - /10
  • 6/10
    Niko: "Solides Ding, bis auf ein paar Songs catcht es mich aber nicht, auch wenn das Gesamtniveau steigt. - 6/10
  • 7/10
    Shana: "Ich mochte Joshis Bildsprache schon immer - die Platte schlägt die perfekte Brücke zum Vorgänger -MDMA-." - 7/10
  • 6/10
    Edoardo: "Viva Las Vegas – was für ein Brett! Ansonsten solide LP." - 6/10
  • 6/10
    Elena: "Macht Spaß zum nebenbei Hören, plätschert aber eben so vor sich hin. Insgesamt leider zu oberflächlich und belanglos." - 6/10
  • 7/10
    Niels: "Die LP nahtlos an "MDMA" an und legt qualitativ nochmal eine kleine Schippe drauf." - 7/10
  • 4/10
    Yannick: "Wer am Wochenende noch in bester Diktatormanier mit Panzer durch den Club fährt, den erwartet am Montag der Morgen danach. Zwischen den Geschichten des am Wochenende durchlebten und dem langsamen Zurückkehren in die Realität macht sich allerdings Katerstimmung breit." - 4/10
  • 6/10
    Durchschnitt: - 6/10
  • 0/10
    Mosh36 - "Lucky No. 7" - /10
  • 6/10
    Niko: "Hat mich nicht so gecatcht. Vielleicht war es die Beat-Auswahl." - 6/10
  • 8/10
    Shana: "Gefällt mir gut, das Olexesh-Feature ist perfekt - mehr davon!" - 8/10
  • 7/10
    Edoardo: "Gelungenes Dankeschön für Platz 7 von Unikat." - 7/10
  • 5/10
    Niels: "Leider lassen die Features Mosh etwas alt aussehen." - 5/10
  • 6/10
    Yannick: "Nach dem enttäuschenden Album -Unikat- besinnt sich Mosh wieder auf seine Wurzeln und liefert auf 6 von 7 Tracks ab, nur -Irrenhaus Rap- stört." - 6/10
  • 6/10
    Yannick H.: "Gut für zwischendurch. Könnte ich mir aber nicht täglich geben." - 6/10
  • 6.3/10
    Durchschnitt: - 6.3/10
  • 0/10
    eRRdeKa - "Rapunderdog" - /10
  • 8/10
    Niko: "Neue Ausrichtung, oder? Gute Songs dabei, aber nimmt mich nicht mit, auf seine Reise." - 8/10
  • 8/10
    Shana: "Sowas will ich von eRRdeKa hören - Battlerap steht ihm so viel besser als die melancholische Generation-Y-Schiene." - 8/10
  • 8/10
    Edoardo: "Straighter, mit Punchlines gespickter Flow, innovative Beats, hoher Wiedererkennungswert. eRRdeKa beherrscht sein Handwerk." - 8/10
  • 5/10
    Elena: "Man merkt, dass Errdeka richtig Bock auf das hat, was er da macht. Mich reisst er allerdings nicht wirklich mit." - 5/10
  • 7/10
    Niels: "Das junge Keine Liebe-Signing flowt schon echt gut. Bitte mehr in der Richtung." - 7/10
  • 4/10
    Yannick: "eRRdeKa vollzieht eine 180 Grad Wende zum Debüt „Paradis“, was die Glaubwürdigkeit schon mal stark einschränkt. Selbstbewusst frühstückt er Phrase nach Phrase ab, immerhin wird alles mit solidem, wenn auch wenig innovativen Flow vorgetragen (Savas lässt grüßen)." - 4/10
  • 9/10
    Yannick H.: "Zeigt mit -Rapunderdog-, dass er auch anders kann. Batllerap vom Feinsten!" - 9/10
  • 7/10
    Durchschnitt: - 7/10
  • 0/10
    MC Bomber - "Storch und Affen EP" - /10
  • 8/10
    Niko: "Total mein Ding, dreckig, ignorant. So ein wenig wie früher." - 8/10
  • 8/10
    Shana: "Bomber ist speziell, wenn man ihn verstanden hat, aber auch eine der Platten des Jahres." - 8/10
  • 7/10
    Niels: "Oldschool-Beats und eine Reihe frecher Seitenhiebe. Irgendwie fresh!" - 7/10
  • 6/10
    Yannick: "Eine solide EP, bei der der Protagonist aufgrund der hochkarätigen Features leider etwas verblasst." - 6/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Hat mich gut unterhalten. Gerne mehr davon." - 8/10
  • 7.4/10
    Durchschnitt: - 7.4/10
  • 0/10
    Chefket - "Nachtmensch" - /10
  • 10/10
    Niko: "Fraglos eines der Alben des Jahres. Mindestens Top 3. Schon jetzt. Denn kaum einer schafft es, so eine positive Energie auf Platte zu packen." - 10/10
  • 7/10
    Shana: "Für mich gibt es absolut nichts zu mäkeln, außer dass es mir thematisch zu vorhersehbar ist." - 7/10
  • 8/10
    Edoardo: "Hervorragender Songwriter. Einer der aufstrebendsten, kreativen Köpfe der Szene. „Nachtmensch“ ebnet Chefket den Weg zu seinem künstlerischen Zenit." - 8/10
  • 7/10
    Elena: "Das Release kommt perfekt zur Jahreszeit, denn die Platte ist perfekt um an einem lauen Sommerabend durch die Straßen zu ziehen und in Gedanken zu schwelgen – taugt!" - 7/10
  • 9/10
    Niels: "Ach, Chefket. Danke! Sympathisch, gefühlvoll und musikalisch einfach erste Sahne!" - 9/10
  • 8/10
    Yannick: "Bietet zu einem Vintage angehauchtem Sound eine Berliner Alltagsstudie irgendwo zwischen Politik und Party, bei der Chefket sich weniger auf Trends als auf die eigenen Stärken besinnt." - 8/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Springt mit -Nachtmensch- aus dem vermeintlichen Schatten von Marteria. Chefket ist definitiv Rap & Soul." - 8/10
  • 8.1/10
    - 8.1/10

Ergebnis

Während JoshiMizu und Mosh36 von der mengenmäßig geringen Konkurrenz im August profitieren, hätte Chefket es mit einer Durchschnittswertung von 8.1 für „Nachtmensch, wohl auch in einem anderen Monat in die Top-5 geschafft. Im August kommt er damit bei uns sogar auf Platz 1.

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Sebastian ist ein "Real Hip-Hop Kid" und seit Ende 2015 Teil der BACKSPIN Gang. Er ist zuständig für Interviews, Konzertberichte und Artikel auf der Website. "Hip-Hop is not on the Radio!" #allesbackspin

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