Die Meinung der Redaktion zu „Hive Mind“ von The Internet

Was aus einer Bande Skaterkids so hervorgehen kann. Die Odd Future Wolf Gang Kill Them All hat es eindrucksvoll gezeigt. Frank Ocean zählt mittlerweile zu den spannendsten Stars der Pop-Welt, Gang-Kopf Tyler, the Creator mit dem letzten Album „Flower Boy“ einen weitern Schritt in genau diese Richtung gemacht und auch andere der losen Künstler-Verbindung bringen sich immer mehr ins Gespräch. Auf der Basis eines Projektes von Syd und Matt Martians entstand mit The Internet mittlerweile eine fünfköpfige Band, die mit dem ersten Album in der neuen Konstellation („Ego Death“, 2015) direkt eine Grammy-Nominierung absahnte. Und nachdem auf dem Vorgänger also das Ego hinter sich gelassen wurde, folgt mit „Hive Mind“ nun die logische Schlussfolgerung, das Auftreten als eine geschlossene Gruppe. Features braucht es da gar keine mehr. Wir haben die LP besprochen.

The Internet – „Hive Mind“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Leon: "'Hive Mind' ist ein sehr stimmiges Album, melodisch natürlich auf einem super hohen Level (Steve Lacy ist und bleibt einer der Besten!), und ist einfach derbe musikalisch – hat also wieder mal einen ziemlich coolen vibe. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass im Gegensatz zu 'Ego Death' hier versucht wurde, etwas komplexeres, neues zu erschaffen und dabei mehr Genre-Einflüsse zu vermischen. Das passt manchmal einfach nicht. Gerade bei 'Bravo' wird das deutlich: Da sind die Drums, aus welchen kreativen Beweggründen auch immer, so monoton gesetzt, das man dazu gebracht wird den Track zu skippen, weil es auf Dauer zu nervig wird. Der Vibe geht aber trotzdem nicht gänzlich verloren, und The Internet liefert mal wieder ein sehr gutes, aber kein Weltbewegendes Album." - 8/10
  • 9/10
    Josephine: "Dieses Album hat mich direkt beim ersten Hören abgeholt. Perfekter Groove, um einen heißen Sommertag entspannt im Grünen unter freiem Himmel ausklingen zu lassen, am besten am See und mit Bierchen in der Hand!" - 9/10
  • 8/10
    Kira: "Ein schönes Album mit leicht überlangen Tracks, was gar keinen negativen Effekt an sich hat. Text, Gesang und Produktion verlaufen insgesamt zu einer sehr souligen Platte. Syd singt ähnlich wie bei 'Ego Death' über die selben Inhalte: Viel Liebe, Trennung und anderes Zwischenmenschliches, während Steve Lacy mit seinen Solos die krasse musikalische Leistung vom Album unterstreicht. Auch der Versuch Funk mit einzubringen in 'Roll' steht der Band sehr gut und könnte ein nächster Schritt sein, um vom 'Ego Death'-Sound wegzukommen bzw. sich anderweitig zu entwickeln. Schönes Album, kaum Störfaktoren!" - 8/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Noch intimer und mit einer ausgeprägteren Sound-Vision als der Vorgänger 'Ego Death'. Im Alltag funktioniert 'Hive Mind' allerdings kaum. Um sich wirklich zu entfalten braucht die LP Romantik, Urlaub, eine sommerliche Cabrio-Fahrt – Freiheit eben." - 8/10
  • 9/10
    Anna S.: "Das Arrangement von melodischen Soul- und Funk-Elementen ergibt ein stilvolles, warmes Klangbett, das sowohl in sanfter, als auch in der bassdominierten, dynamischeren Form sehr gut funktioniert. Das Zusammentreffen mit den flowenden, seichten Vocals rundet das Gesamtwerk äußerst harmonisch ab – mir gefällt es sehr gut." - 9/10
  • 8/10
    Sabrina: "Dank vielversprechender Solo-Projekte, war ich unfassbar gespannt auf die erneute Zusammenarbeit der so herrliche zusammen funktionierenden Band. Das Album versprüht den Vibe, den ein Sommer haben sollte. Tiefe Gefühle, die mühelos cool und deshalb null kitschig vermittelt werden und Sounds, zu denen man tänzeln möchte. Man sollte sich auf Syds traumähnliche Gedanken einlassen, alle Tracks ineinander verschwimmen lassen und dabei lernen, wie einfach alles sein könnte." - 8/10
8.3/10

Kurzfassung

„Hive Mind“ stellt musikalisch die logische Konsequenz der Band-Vergrößerung dar und ist bis dato wohl die ausgefeilteste Arbeit von The Internet.

Sag uns deine Meinung. "Hive Mind" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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