Die Meinung der Redaktion zu The Games „1992“

game-1992-coverDie Promophase von The Games fünftem Album innerhalb von 12 Monaten war durchzogen von Beef und Streitereien. Unter den Augen zahlreicher Fans lieferte er sich einen musikalischen Schlagabtausch mit Meek Mill in gleich mehreren Runden. Dabei rückte das eigentliche Projekt beinahe in den Hintergrund, nach „Streets of Compton“ und „Brick Wars“ widmet sich Game auf dem dritten Release in 2016 seinem Jahr 1992. Aus der Sicht seines 13-jährigen Ichs schildert er das Aufwachsen in Compton, bei L.A. zwischen Gangs und Gewalt, gibt aber auch eine Bestandsaufnahme der Damaligen Hip-Hop Szene wieder.. Wir haben uns „1992“ angehört.

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Anna G.: "Der Sound und die Lyrics transportieren die Neunziger ohne veraltet zu wirken. Mit "Savage Lifestlye" beginnt die Platte direkt sehr stark, der Track gehört zu meinen Favoriten. Als Gesamtpacket auf jeden Fall ein gelungenes Album, das meine Erwartungen erfüllt. Trifft trotzdem leider nicht ganz meinen persönlichen Geschmack." - 7/10
  • 5/10
    Peter: "Nach wievielen Tracks in einem Jahr ist mein Ohr übersättigt? Was in Zahlen schwer zu beantworten ist, hat The Game dieses Jahr geschafft. '1992' sagt nicht mehr, als seine letzten Release. The Game kommt aus Compton und war einer der erste Rapper aus Compton, den Dr. Dre signte. Das sollte euch bereits bekannt sein. Für alle Fans des Sounds der mittleren 90er Jahre ist etwas dabei. Ich kann erstmal drauf verzichten." - 5/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Scheinbar musste Game erst einmal Warmlaufen. Während mich von den letzten Releases keins so richtig überzeugen konnte, macht '1992' sehr viel richtig. Der Comptoner MC schreibt zwar nach wie vor keine wahnsinnig raffinierten Lyrics, schafft es allerdings, durch die sehr bildhaften Schilderungen oft zu fesseln. Auch der nostalgisch angehauchte Sound gefällt mir ziemlich gut, The Game huldigt vielen alten Helden, remixt beispielsweise nach über 30 Jahren 'The Message' und verteilt Shoutouts an prägende Eastcoast-Rapper wie Nas oder den gesamten Wu-Tang Clan. Gleichzeitig zeigt er sich ziemlich angriffslustig und hungrig, gefällt mir. Das beste Album aus seinem aktuellen, meist eher enttäuschenden Releasewahn." - 7/10
  • 7/10
    Raphael: "1992, das ist ja mein Jahrgang! Da ist musikalisch natürlich auch viel passiert. Wu-Tang wird gegründet, G-Funk dominiert den Sound. An all das und mehr erinnert sich The Game auf '1992'. Ein  Album, das gut den Flavor von damals einfängt, und doch auch aktuell ist. Leider beschleicht mich das Gefühl, dass The Game nur bei der großen Compton-Nostalgie mitmacht, die Kendrick Lamar gestartet hat. Nicht schlecht, aber reißt mich nicht vom Hocker." - 7/10
  • 5/10
    Anna S.: "Nach dem Motto Back tothe Roots liefert The Game mit 1992' ein Album im Charakter der Neunziger ab. Insbesondere auf ‚Bompton‘ wird der gewünschte Effekt mit sämtlichen Klischee Oldschool-Attributen versucht umzusetzen. Das Album wirkt durch die einstimme Soundkulisse sehr aufeinander abgestimmt. Allerdings klingt es in meinen Ohren zu gewollt, da Beats aus einer anderen Zeit mit modernster Technik überholt wurden und somit eine abgeschliffene Version der angedachten Oldschool-Beats darstellen." - 5/10
  • 8/10
    Yannick H.: ""In den letzten Jahren hatte ich The Game für mich so ein wenig aus den Augen verloren, aber mit seinem neuen Album findet der 36-jährige Anklang bei mir. Der Hörer kann lebhaft an den Erzählungen über die Straßen Comptons teilnehmen, allerlei Samples stellen einen hohen Unterhaltungswert dar. Allein, dass er sich dem Klassiker 'The Message' angenommen hat, verdient schon höchsten Respekt. Mit 'Savage Lifestyle' liefert The Game einen überaus starken Opener ab, der die Messlatte fürs restliche Album hochlegt – und dem weitestgehend auch gerecht wird. Die Idee, einen nostalgischen Flavour zu erzeugen ist wahrlich nicht neu, nur bekommt es nicht jeder Künstler so gut umgesetzt wie Jayceon Terrell Taylor." - 8/10
6.5/10

Kurzfassung

So richtig überzeugen kann uns The Game mit seinem musikalischen Rückblick auf die frühen 90er im Hip-Hop zwar nicht, eine Enttäuschung stellt das fünfte Album innerhalb eines Jahres allerdings auch nicht dar.

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