Die Meinung der Redaktion zu RiFF RAFFs “Aquaberry Aquarius”

Aquaberry Aquarius

Aquaberry AquariusAn Motivation mangelt es Riff Raff zweifelsohne nicht. Nach einem bereits recht fleißigen Jahr 2016, in dem wir neben seinem zweiten Soloalbum “Peach Panther” auch das über 20 Songs starke Halloween-Mixtape “Balloween” hören durften, kündigte der Texaner schon für an, man solle auch 2017 mit ihm rechnen. Und das erste musikalische Lebenszeichen ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten, mit “Aquaberry Aquarius” erschien bereits nach einem Monat das erste Projekt für dieses Jahr. Mit an Bord wie gewohnt recht namhafte Unterstützung von Wiz Khalifa, Team SESH-Musiker Bones, Choo Jackson, Fat Nick, Germ, Tomi Diabase und der Sängerin Lisa Cimorelli. Wir haben uns das neun Songs umfassende Mixtape angehört. 

Riff Raff – “Aquaberry Aquarius” kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 5/10
    Yannick W.: "Riff Raff ist was Skills angeht nicht unbedingt der beste Rapper, das steht außer Frage. Seine Musik lebt zu einem Großteil von der Figur dahinter und der Experimentierfreudigkeit. Die bleibt auch auf dem neuen Release erhalten, nimmt der Platte allerdings auch jegliche Kohärenz. Wenn er in Sekunden von einem reinen Country-Song zu wummernden Synth-Beats wechselt, kann das tatsächlich anstrengend sein - aber eben auch unterhaltsam. Am Ende kann 'Aquaberry Aquarius' zwar nicht ganz mit den beiden vergangenen Releases mithalten, liefert aber dennoch solide, kurzweilige Unterhaltung vom schrägen Vogel und kann zugleich mit einer Hook-Bombe von Wiz Khalifa aufwarten." - 5/10
  • 6/10
    Anna S.: "Typischer Riff Raff wieder – Für 'Aquaberry Aquarius' scheint er ähnliche Inspirationsquellen, wie für das Vorgängeralbum gefunden zu haben: Sommerliche, leichte Country-Melodien und düstere, minimalistische Trap-Beats. Eigenwilliger Genre-Mix, den er da präsentiert. Auch wenn Riff Raff nicht gerade der beste Sänger ist und ich kein Country-Liebhaber bin, irgendwie passt das Ganze zu dem leicht bizarren Typ – eigensinnig, ganz interessant und unterhaltsam, aber kein Werk für lange Dauer. - 6/10
  • 5/10
    Raphael: "Der gute Mann ist durchgedrehter als seine Musik. Leider. Mehr solcher Tracks wie 'My Ice“ hätten mich gefreut. Riff Raff hat einen hohen Output, aber wenn er so weiter macht, bleibt er eher als Paradiesvogel denn als spannender Musiker in Erinnerung." - 5/10
  • 6/10
    David: "Riff Raff ist wohl einer der verrücktesten Künstler, die es im Hip-Hop-Universum zu finden gibt. Das spiegelt sich auch auf seinem neuen Mixtape wieder, das nicht wirklich einen erkennbaren roten Faden aufweist. Aber das braucht es auch gar nicht. Die Tracks weisen alle einen gewissen Charme auf, ob Trapbrett oder Wohlfühl-Gitarrenbeat. Genau diese Mixtur aus Tracks, die nicht so wirklich zusammenpassen wollen, aber es dann auf eine gewisse Art doch tun, macht das Mixtape zu so einem interessanten Endprodukt." - 6/10
  • 7/10
    Peter: "Der Wahnsinn, der in Riff Raffs Kopf los sein muss, runtergebrochen auf neun Anspielstationen. Auf Gitarren folgen tiefe Bässe und auf die Hook einer Sängerin aus einer Familienband, folgt eine Hook von Wiz Khalifa einen Song später. Aus dieser bunten Mischung Melodien und Gastparts treffen die meisten Lieder meinen persönlichen Geschmack, jedoch tanzen ein paar Anspielstationen aus der Reihe." - 7/10
  • 5/10
    Sara: "Die Kunstfigur Riff Raff hebt sich allemal von der Masse ab, das muss man ihm lassen. Musiktechnisch gibt es aber bezüglich des Niveaus deutlich stärkere und krassere Sachen. Insgesamt ganz nett, wobei mir lyrisch teilweise echt schwache Texte und Reime aufgefallen sind. Kann man sich schon anhören, jedoch könnte ich auch easy darauf verzichten. Für mich wird die Platte schnell wieder in Vergessenheit geraten - aus diesem Grund eine mittelmäßige Wertung." - 5/10
  • 7/10
    Yannick H.: "Melodischen Songs wie 'Hit Me Up' oder das ein positives Lebensgefühl verbreitendes 'I'm Not Waiting on the Summer' steht ein 'härterer' Sound wie z.B. auf der Wiz Khalifa-Zusammenarbeit 'Test Drive' gegenüber. Eine interessante Mischung, die sich durch die neun Tracks zieht. Den alles überstrahlenden Song sucht man hier vergeblich, dafür ist das Gesamtprodukt mehr als stabil." - 7/10
5.9/10

Kurzfassung

Auch wenn Riff Raff den Output hoch hält, enttäuscht uns “Aquaberry Aquarius” zwar nicht, die große Überraschung bleibt allerdings auch aus. Seine Sonderstellung als musikalischer Paradiesvogel kann RiFF RAFF auch mit dem neuen Tape durch den bunten Stilmix weiter beibehalten.

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