Die Meinung der Redaktion zu „Miami 420“ von Pierre Sonality

Als Oberhaupt der Funkverteidiger baute Pierre Sonality in den vergangenen Jahren maßgeblich am sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden Hip-Hop-Untergrund Deutschlands mit. Ob nun als Produzent für Künstler wie Galv oder Mase, gemeinsam mit Ronny Monte Carlo und The Finn als Sendemast oder eben auf seinen Solo-Alben, als Fan von funkigem Boom-Bau führte in den letzten kein Weg mehr um den Namen des Exil-Leipzigers. Doch genau der soll nun mit „Miami 420“ zu grabe getragen werden. Ein neues Kapitel startet. Mittlerweile in Hamburg angelangt, steht das letzte Album als Pierre Sonality bereits in den Regalen und zieht noch einmal alle Register. Natürlich wurde das ganze auch in Eigenregie produziert, in den Texten findet man einen Spagat zwischen entspannten Erzählungen und – ähnlich wie auf dem seiner Geburtsstadt gewidmeten „Magdeburg“ – persönlicher Aufarbeitung. Unsere Meinungen zum neuen Alben gibt’s hier.

Pierre Sonality – „Miami 420“ kaufen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Yannick W.: "Irgendwo zwischen modern, zeitlos und hängengeblieben und mit einer klaren Handschrift versehen. Mal ziemlich heiter, hier und da inhaltlich etwas zu erzwungen aber in summa einfach verdammt smooth. Ein Album nach der Formel 'Man soll aufhören wenn es am schönsten ist'. Ich freu mich auf das, was nach Pierre Sonality kommt." - 7/10
  • 8/10
    Jonas: "Unfassbare Beats und ein gewohnt stabiler Pierre Sonality Flow. Das komplette Album überzeugt mich und macht richtig viel Spaß beim Durchhören. Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich das Gefühl, dass ich wieder ein Album höre, welches aus Liebe zur Musik entstanden ist und nicht weil es momentan eine gut funktionierende Formel für erfolgreichen Hip-Hop gibt." - 8/10
  • 7/10
    Josh: "Beattechnisch eine Bombe nach der anderen. Textlich können einige Parts da leider nicht ganz mithalten. Dennoch: Attitüde und das Gesamtpaket stimmen. Macht Spaß!" - 7/10
  • 7/10
    Carina: "Pierre Sonality bringt frischen Sound und bleibt trotzdem er selber. Besonders bei 'Rolling fat' und 'Der Bördekreislover' gefällt mir der Beat und die Energie. Allerdings kann ich mir das auch nicht auf Dauer geben." - 7/10
  • 6/10
    Niklas: "'Miami 420' klingt weder nach Abschied, noch nach altbackenem Hip-Hop-Dogmatismus. Vor allem klingt es nicht nach diesem ekelhaften Winterwetter zwischen Schneeregen und wechselnden Grautönen. Dafür: Warme Synthies, interessant, perkussive Drums und erfrischende Delivery zwischen aktuelleren Flows und Altbewährtem. Am Ende eher L.A. als Miami und dennoch eine wirklich stabile Platte und mehr als nette Abwechslung zu aktuellen Deutschrap-Trends, die allerdings etwas mehr Inhalt hätte vertragen können." - 6/10
  • 7/10
    Jakob: "Dem ernsten Pierre kann ich um einiges weniger abgewinnen, als dem entspannten Pierre. Zum glück überwiegt der smoothe auf 'Miami 420'. Dieser macht nämlich auf selbst produzierten, tollen Beats viel Spaß und Laune." - 7/10
7/10

Kurzfassung

Mit „Miami 420“ legt Pierre Sonality einen würdigen Abgang hin, der zwar keine Palmen versetzt, dafür allerdings einfach Spaß macht.

Sag uns deine Meinung. Bewerte "Miami 420" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Ich kann quasi nur über Musik reden...
Razer

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