Die Meinung der Redaktion zu „Zero“ von Payy

Seit uns Payy vor rund zwei Jahren von Kurdo als sein erstes Signing bei Almaz Musiq vorstellen konnte, hat sich zumindest Business-seitig einiges getan. Nach dem ersten Tape „Panik in de Szene“ wagt der Newcomer für die zweite Platte erneut den Weg in die Unabhängigkeit, ist mittlerweile mit dem eigenen Label YY bedient. An der Freundschaft zum ehemaligen Labelboss kratzt das allerdings nicht und genau deshalb gibt’s von Kurdo auch gleich Unterstützung auf dem Titelsong des neuen Tapes „Zero“. Die Produktion wird dabei komplett vom Weggefährten Remoe übernommen, der zusätzlich gemeinsam mit dem ehemaligen Rattos Locos Aushängeschild Nate57 direkt noch einen Part beisteuert. Wir haben „Zero“ besprochen. 

Payy – „Zero“ kaufen

 

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 3/10
    Niklas: "Auf 'Zero' scheint es vor allem um die Eingängigkeit zu gehen, weniger um inhaltliches. Die Produktionen von Remoe klingen deutlich melodiöser und heller als noch auf Pavys Debüt, was sicherlich auch aus den aktuellen Trends resultiert. Textliche Highlights sind wiederum rar gesäht. Das Meiste wirkt zu sehr austauschbar und geht einfach nicht über die mittlerweile üblichen Themen und Geschichten des hiesigen Straßenrap hinaus. Eine wirklich persönliche oder reflexive Ebene sucht man vergebens." - 3/10
  • 7/10
    Oliver: "Nach dem ersten Song habe ich mich auf den Rest gefreut. Doch leider haben die Songs mir danach lange nicht mehr so gut gefallen. Erst 'Showdown' hat mich wieder bekommen. Dann aber richtig. 'Niemals mein Hak', 'Nur Bargeld', dikka geile Songs! Ich geb Hak!" - 7/10
  • 2/10
    Josh: "Durch die Produktion von Remoe wirkt das Tape ziemlich professionell. Dabei scheint Payy aber eigentlich nur der 800. zu sein, der nach 'Palmen aus Plastik' und 'Kokaina' glaubt, die Hitformel verstanden zu haben. Gibt es schon viel zu oft, braucht es meiner Meinung nach nicht." - 2/10
  • 5/10
    Anna S.: "Lyrisch und musikalisch wenig innovativ. Mir erscheint das Ganze als zu schlicht und austauschbar. Da kann auch die markante Stimme keinen Wiedererkennungswert garantieren." - 5/10
  • 3/10
    Jonas: "Das Beste an dem Album ist definitiv Nates stabiler Featureauftritt. Den Rest hat man schon tausendmal gehört und war schon vor Monaten davon genervt. Durch die komplett fehlende Innovation kann ich dem Album nichts abgewinnen und hatte schon nach dem zweiten Lied schlechte Laune." - 3/10
  • 6/10
    Carina: "Die Beats finde ich gut und fühl ich auch, allerdings ist das lyrisch echt nicht so krass. Payy springt voll auf einen Zug auf und macht mit 'Zero' auf Mitläufer. Die Tracks hören sich alle ähnlich an, aber die Hooks sind bei mir teilweise echt schnell hängen geblieben." - 6/10
  • 2/10
    Jakob: "Die Platte besteht lediglich aus einer 38-minütigen Aneinanderreihung von aktuellen Deutschrap-Trends. Dass man sich als Künstler an Trends bedient, ist ja nicht das Ding, aber 'Zero' klingt einfach nur nach Trend-Handwerk und versprüht nicht einmal einen Hauch von Individualität. Ich würde gerne etwas Positives nennen,aber Payy und 'Zero' gehen bis auf den Nate-Part zu 100 Prozent an mir vorbei." - 2/10
  • 3/10
    Yannick W.: "Haben solche Künstler wirkliche Hardliner-Fans? Ich kann's mir nicht vorstellen. Payy fehlt es auf 'Zero' an jeglicher Originalität, klanglich wie lyrisch. Alles was dort passiert wurde in 2017 durchgespielt und noch mehr. Remoe und Nate stellen mit ihrer Arbeit hier den Protagonisten mühelos in den Schatten." - 3/10
  • 5/10
    Sabrina: "Langweilt mich sowohl inhaltlich, als auch soundtechnisch über weite Strecken. Vieles klingt ähnlich und musikalisch betrachtet ist 'Zero' nicht gerade innovativ. Tracks wie 'Niemals mein Hak' machen trotzdem Spaß und der Nate57 Part auf 'Nur Bargeld' freut wahrscheinlich nicht nur mich." - 5/10
3.9/10

Kurzfassung

So sehr konnte bisher kaum jemand unsere Meinungen spalten. Vom Totalausfall zum soliden Mixtapes inklusive Hits gibt es unterschiedliche Ansichten in unseren Reihen.

Sag uns deine Meinung. Bewerte "Zero" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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