Die Meinung der Redaktion zu „Verde“ von Marsimoto

Dieses Mal war er gar nicht so richtig weg, der grüne, Außerirdische Freund von Marteria. Denn nach seiner epischen Reise rund um den „Ring der Nebelungen“ verschwand er nicht wie sonst, sondern musste an der Seite seiner menschlichen Version im Film „Antimarteria“ vom titelgebenden Marteria und Aggro-Gründer Specter gegen das Böse kämpfen. Umso weniger verwunderlich, dass er danach direkt verweilt hat und weniger als ein Jahr später selbst wieder zur Tat schreitet. Album Nummer Fünf trägt den Titel „Verde“ und bricht aus dem Konstrukt der beiden Vorgänger aus. Wurde die noch auf gemeinsamen Reisen mit den Krauts an entlegenen, zumeist sehr grün bewachsenen Orte gefrickelt, schreitet dieses Mal gleich eine ganze Armada befreundeter Beat-Bastler zur Tat. Und auch Features gibt es einige, so tauchen The friendliy Ghost, Menschenfreund88, The Walking Trett, Jadula Rasa, Virusboy und Salsa359 (na, wer hat alle erkannt?) hier und da auf. Wir haben uns die neue Marsimoto-Platte zur Brust genommen. 

Marsimoto – „Verde“ kaufen

 

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 6/10
    Josh: "Musikalisch leider weniger kohärent als die Vorgänger, dazu qualitativ auch weniger konstant. Es gibt grandiose Songs, die alle Stärken von Marsi vereinen, die in der Gesamtwahrnehmung leider von Tracks wie 'Photoshop' runtergezogen werden. Und was ist das für ein geiler Part von Walking Trett!" - 6/10
  • 7/10
    Jonas: Bei weitem nicht so episch wie 'Grüner Samt' oder 'Ring der Nebellungen' aber trotzdem ziemlich gut. Erinnert mich von seiner Leichtigkeit her an die ersten zwei Marsi Alben. Nahezu jeder Track ist souverän und drei, vier richtige Highlights sind auch noch mit dabei. Zudem eine Featureliste die mehr als überrascht aber trotzdem schlüssig ist und komplett Sinn ergibt." - 7/10
  • 7/10
    Niklas: "Tendenzielle macht Marsi auch mit Album Nummer Fünf nichts falsch. Die Beats sind wie immer auf Höchst-Niveau, der Kifferhumor mit gewohnt genialen Wortspielen steht ersteren in nichts nach. Die stärksten Momente hat 'Verde' wenn sich der formbare Geist Marsimotos in ein anderes Wesen verwandelt wir das Huhn, das zur Schlachtbank geführt wird. Auch die einzige wirkliche Neuerung, die Öffnung der Marsimoto-Welt für Features, funktioniert dank der meist starken Verfremdung der Stimmen sowie dem ganz amüsanten Gimmick mit den verfälschten Namen sehr gut. Allerdings ist dieser einzige neue Bestandteil der Marsi-Formel zu wenig, um darüber hinwegzutäuschen, dass ebendiese nach fünf Alben langsam fad wird. Für ein gelungenes Update reicht das noch, wirklich langlebig ist das allerdings nicht mehr. Sollte dies allerdings wirklich die letzte Marsi-Platte sein, ist 'Verde' ein definitiv würdiger Abschied."  - 7/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Der rohe, verspielte Flair der ersten beiden Alben kehrt auf 'Verde' zurück, die Produktion und Selbstinszenierung klingt dabei nach fünf Platten Übung. Nach dem etwas zu erzwungen als Epos gestalteten 'Ring der Nebelungen' bringt das eine wiederaufblühende Leichtigkeit in den Charakter Marsimoto. Kommt allerdings auch nicht ganz ohne Ausrutscher aus." - 8/10
  • 7/10
    Alexios: "Das Album ist gut gemacht auch wenn mir die Promophase wenig Lust auf das Album gemacht hat. Leider ist kein Track dabei der mich so flasht wie damals 'Trippin', aber kann man die Platte easy durchhören." - 7/10
  • 8/10
    Kevin A.: "'Moral von der Geschicht/ Rauch mit Bonez kein’n Spliff/ denn gegen Bonez sein’n Spliff ist dein Coke ein Witz.' Definitiv eine der Lines des Jahres. Diese entstammt der Feder Trettmanns, einem der vielen Featureparts auf 'Verde'. Das neue Album beweist wiedermal allen Enthusiasmus für alle Jünger des Weeds und enttäuscht dabei nicht. Die teilweise zu hochgepitchten Parts können überfordern, gehören jedoch zu Marsimoto wie der Joint zum Buffer. Insgesamt eine ganz ordentliche Nummer. Props gehen raus. - 8/10
7.2/10

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Ich kann quasi nur über Musik reden...
Razer

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