Die Meinung der Redaktion zu „Swimming“ von Mac Miller

Mac Miller und die Frauen… Auf dem letzten, seinem vierten Studioalbum „The Devine Feminin“ hievte Mac Miller seinem Sound auf einen neue, organische Ebene, ließ viele Einflüsse aus Neo-Soul, R’n’B, Jazz und Funk zu, entdeckte seine Singstimme und widmete die gesamte Platte der Liebe und damit wohl auch der damaligen Freundin Ariana Grande. Zwei Jahre später, die Beziehung mit der Sängerin fand mittlerweile ihr Ende, steht das nächste Album in den Startlöchern. „Swimming“ soll musikalisch an den Vorgänger anschließen, der turtelnde Mac Miller ist allerdings mittlerweile einem gebrochenen gewichen. Und so findet auf den 13 Songs – nahezu alle mit Überlänge – die Selbstfindung eines Rappers vor. Wir haben „Swimming“ besprochen. 

Mac Miller – „Swimming“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPING Gang!
  • 9/10
    Anna S.: "Schon auf dem Vorgänger 'The Divine Feminine' hat Mac Miller diese soulige, warme Richtung eingeschlagen und seinem Sound eine markante und zeitlose Note verpasst – genau diesen Weg geht er auch auf 'Swimming', setzt aber mit stilvollen, schnelleren Beats noch mehr Akzente. Für mich ist es sein bisher stärkstes Album." - 9/10
  • 8/10
    Kevin W.: "Mac Millers Interpretation von Rap stand schon immer für eindringende Leichtigkeit, so geht auch 'Swimming' Track für Track nahtlos ineinander über und sorgt für ein sanftes Hörerlebnis. Das große Hit-Gewitter bleibt aus, was der gesamten Qualität der Platte aber eher zu gute kommt. Eine erfüllte musikalische Reise für einschneidende Augenblicke." - 8/10
  • 7/10
    Léon: "Musikalisch as always, vibed Swimming wieder stark: Beats und Produktion sind verdammt gut , aber inhaltlich seh ich da irgendwie keine richtige Entwicklung zu „Divine Feminine”. Er übertrifft sich weder selber, noch liefert er etwas großartig Neues. Die Delivery bleibt auch ein wenig liegen und somit liefert Mac Miller ein gutes Album, aber sicherlich keinen Meilenstein." - 7/10
  • 8/10
    Sabrina: "Ich liebe die Athmosphäre, die 'Swimming' entstehen lässt. Eine Stimmung, die während des gesamten Albums nicht verloren geht - egal wie oft die Themen und Soundbilder sich ändern. Man hat das Gefühl, er blicke mit einer Art neu gewonnenen Gelassenheit auf seine eigene Gebrochenheit. Mac Miller nimmt tiefgründigen Sachverhalten die Dramatik und lässt Situationen damit nachvollziehbarer werden. 'Swimming' bewegt sich zwischen Liebeskummer, daraus entstehender Depression und Rausch. Was aber endlose Melancholie erwarten lässt, besticht letztendlich viel mehr mit Hoffnung, Selbstreflexion und Weiterentwicklung. 'I was drowning, but now I’m swimming'" - 8/10
  • 9/10
    Alexios: "Wenn man die Karriere von Mac Miller verfolgt hat, ist es einfach wunderschön seine musikalische und persönliche Entwicklung zu sehen und macht so Songs wie 2009 auf Swimming zu etwas ganz Besonderem. Ein Album was Tiefe hat, aber trotzdem viel Groove hat und Spaß macht zu hören. Definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr auch weil es daran erinnert das Rapper immer noch die Dichter und Denker dieser Zeit sind!" - 9/10
  • 8/10
    Josephine: "Man merkt, dass sich Mac Miller wirklich Gedanken gemacht hat, um ein rundes Konzept zu entwickeln. Mir gefallen die minimalistischen Beats und dass der Fokus auf den Rap und auf die Lyrics gelegt wurde. Alles in allem also ein ruhiges Album, welches viele Emotionen ausdrückt. Durch die Englisch-Barriere hab ich natürlich nicht alles auf Anhieb verstanden, kann aber im zweiten Hörerlebnis bestimmt noch tiefer in 'Swimming' eintauchen." - 8/10
  • 7/10
    Niklas: "Wenn ein Album mehr als nur einen Song beinhaltet, der sich dem selben Thema, beziehungsweise der selben Geschichte widmet, wird das meistens sehr langatmig. So auch auf der zweiten Hälfte von 'Swimming', in der Mac Miller seine gescheiterte Beziehung zu Ariana Grande ein bisschen zu ausführlich aufarbeitet. Im Grunde genommen stellt die neue Platte dennoch das beste Album Mac Millers Karriere dar. Leider dreht sich zum Ende der Wind und der sehr gut dargestellte und vertonte innere Kampf des Protagonisten wird zu einer elenden Liebesgeschichte, die gefühlt kein Ende findet." - 7/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Ein wunderschöne, nachdenkliche, selbstreflexive Reise, bei der man den seelisch-schiffbrüchigen Mac Miller dabei begleitet, wie er sich selbst wieder aufbaut. Der melancholische Grundtenor der Stil-Vergebung von Trap bis Funk machen 'Swimming' zu einem gelungenen, zum Ende hin allerdings etwas zu langen Album." - 8/10
8/10

Kurzfassung

„Swimming“ ist eins der stärksten Release in Mac Millers Karriere. Die Selxstreflexion auf einem Sound-Gerüst zwischen modernem Hip-Hop und Einflüssen aus zahlreichen anderen Genres lassen die LP gelingen.

 

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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