Die Meinung der Redaktion zu „Come Over When You’re Sober, Pt. 2“ von Lil Peep

Sein ungemein früher Tod im Alter von 21 Jahren vor ziemlich genau einem Jahr katapultierte Lil Peep vom Vorreiter einer über Plattformen wie SoundCloud florierenden Szene zur Koryphäe für eine Generation Jugendlicher, die sich im Stich gelassen fühlt. Der Stil-Pool aus modernem Rap, 90er Grunge und beängstigend ehrlichen Texten, den man auf den Durchbruch-Tapes „Crybaby“ und „Hellboy“ sowie dem Debütalbum „Come Over When You’re Sober, Pt. 1“ vorfand, bot Inspiration für zahllose Nachwuchs-Musiker. Und wie der Titel des kurz vor seinem Tod veröffentlichten Debüts bereits offenbarte: Ein zweiter Teil wurde ebenfalls produziert. Der ist nun, nach diesem einen Jahr, schließlich als erstes posthumes Release veröffentlicht worden. Wir haben die Platte besprochen. 

Lil Peep – „Come Over When You’re Sober, Pt. 2“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Yannick Haf.: "'Come Over When You’re Sober, Pt. 2' klingt wirklich nach Lil Peep und kann sich so vom Verdacht der posthumen Geldmacherei frei machen." - 7/10
  • 8/10
    Léon: "Ein verdammt melodisches Tribut, durchzogen mit krasser Ästhetik. Muss gar nicht mehr groß überzeugen, sondern spricht für sich." - 8/10
  • 8/10
    Daniel: "Atmosphäre, Melancholie und Weltschmerz musikalisch mit stimmigen Rockeinflüssen verpackt. Dazu kommen einzelne packende, depressive und schwerwiegende Zeilen." - 8/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Bricht Hip-Hop noch deutlicher auf als der Vorgänger und lässt erahnen, wie stilprägend Lil Peeps kommende Veröffentlichungen hätten ausfallen können. Diese Fackel müssen nun andere weitertragen." - 7/10
  • 6/10
    Kevin W.: "Eine dichte Atmosphäre bietet eine schon lichtere Vielfalt und gibt dem Album und der Idee zu einer Veröffentlichung nach dem Tode irgendwie Sinn. Wenn man denn mit soviel Nihilismus im Rap etwas anfangen kann und vor allem Lil Peep – spannend!" - 6/10
  • 8/10
    Laura: "Lil Peep hat seinen Fans meiner Meinung nach ein schönes Andenken hinterlassen. Die Tracks klingen gewohnt düster und Peep wirkt – auch wenn das komisch klingt – lebendiger und erwachsener als zuvor." - 8/10
  • 7/10
    Martin J.: "Für mich ein rundes Ding. Im Gegensatz zu manch anderem Posthum-Release schafft das Album es, nicht wie schnelle Geldmacherei zu wirken." - 7/10
  • 9/10
    Jonas: "In ein paar kurzen Worten diesem Album sachlich gerecht zu werden ist sehr schwer. Ich mag es sehr und nahezu jeder Track berührt mich auf seine eigene Art. Das unverkennbare Soundbild von Peep und sein gesamtes Werk lebt weiter." - 9/10
  • 7/10
    Peter: "Das Album zeichnet sein musikalisches Erbe konsequent weiter und poliert seine Diskografie weiter auf. Lediglich das monotone Soundbild und das 'Pseudo'-Feature mit xxxtentacion hinterlassen einen faden Beigeschmack." - 7/10
7.4/10

Summary

„Come Over If You’re Sober, Pt. 2“ schafft es, durch seinen eigenständigen Sound von zahlreichen Tribut-Veröffentlichungen abzuheben und stellt damit ein gelungenes musikalisches Andenken dar.

Peter: „Das Album zeichnet sein musikalisches Erbe konsequent weiter und poliert seine Diskografie weiter auf. Lediglich das monotone Soundbild und das ‚Pseudo‘-Feature mit xxxtentacion hinterlassen einen faden Beigeschmack.“ 7

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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