Die Meinung der Redaktion zu Kool Keiths „Feature Magnetic“

kool keith feature-magnetic-coverAls Kenner des Hip-Hop Kosmos kommt man an einem Namen wie Kool Keith nicht vorbei. Seit über 30 Jahren im Musikbusiness aktiv kann der New Yorker mittlerweile auf über 50 Releases zurückblicken, ob Solo oder zum Beispiel mit der prägenden Crew Ultramagnetic MCs. Mit dem neuen Soloalbum widmet sich der „Black Elivs“ nun wieder dem Magnetismus, in dem bereits der Anfang seiner Karriere stand, als Featuremagnet hat sich der Rapper der alten Garde zahlreiche Gäste auf die neue Platte geholt. Den mittlerweile 52-jährige unterstützen mimt MF Doom, Necro, Ras Kass, Craig G, Slug, Sadat X, Godfather Don, Simon Rex, Daniel Dumile, Ed O.G., Mac Mall, Freddy Foxxx und Psycho Less gleich 13 Gastmusiker. Wir haben das neue Werk eines Altmeisters besprochen.

Kool Keith – „Feature Magnetic“ kaufen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Edoadro: "Ja, Kool Keith halt. Wie der Albumtitel bereits verrät zieht der Joker des amerikanischen Rap diesmal sein Ding mit einem Arsenal an Gästen durch. Seine Styles from outter space verführen wie immer, dieses mal belasse ich es aber bei einer einmaligen Versuchung." - 7/10
  • 4/10
    Niko: "Sorry, eine Legende. Aber das Album geht mir eher auf die Nerven. Alles hat seine Zeit, das hier ist mehr was für die Fans der ganz alten Zeiten, mit Scheuklappen." - 4/10
  • 6/10
    Anna S.: "Kool Keith liefert mit "Feature Magnetic" kein überraschendes Album. Stilistisch reiht sich der aktuelle Longplayer nahtlos an seine vorherigen Werke an. Neu muss aber nicht zwingend besser sein, darum funktioniert "Feature Magnetic" auch so, wie es ist. Die expressiven und eigenwilligen Instrumentals sprechen für sich und tragen, wie auch auf den Vorgänger-Alben, zu einer eigenen Handschrift bei. Abwechlungsreicher wird es dann aber doch noch und zwar durch die Vielzahl an Featuregästen - einfach "Feature Magnetic"." - 6/10
  • 6/10
    Peter: ""Never change a running system". Dieser Slogan passt sehr gut zu dem neuestem Release von Kool Keith. Der bald 54-Jährige MC aus der Bronx verkörpert vieles, wofür der Eastcost-Rap heute steht. Wer jeden Featuregast seines Albums kennt, darf sich wahrlich als Kenner bezeichnen. Mir gefällt "Feature Magnetic" stellenweise etwas mehr oder weniger. Zum Großteil wohl der Tatsache geschuldet, dass ich mit Rappern aufgewachsen bin, die alle zwar von dem New Yorker Urgestein beeinflußt sind, jedoch anders klingen und mit anderen Wörter jonglieren. Mich holt das Album nicht ab, ich stehe aber auch mehr als nur ein paar Ecken weiter. Kool Keith fährt durch New York, während ich zwischen Toronto und Atlanta pendle." - 6/10
  • 5/10
    Anna G.: "Leider kann mich Kool Keith mit "Future Magnetic" nicht begeistern. Rapstimme und Beats sind für meinen Geschmack zu eintönig und bieten nichts Neues. Abwechslungsreich wird das Album dann durch die vielen Featureparts. Nichts für mich, aber den Fans gefällts bestimmt. " - 5/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Man bekommt genau das, was man erwartet, wann man ein Kool Keith Album startet. 90 Bpm-Beats, unaufgeregte Flows und stellenweise ausgeflippte Texte. Das macht das Album zwar auf der einen Seite quasi zu einem Sure-Shot, kommt auf der anderen Seite aber auch komplett ohne eine Überraschung daher. Ich glaube aber, dass man das von einem MC in den 50ern auch nicht mehr unbedingt erwarten muss. Was mich allerdings wirklich erstaunt hat, ist, dass das Album trotz so unglaublich vielen Featuregästen sehr homogen daherkommt. Am Ende bleibt es trotzdem eine Platte für die echten Fans der alten Schule." - 6/10
  • 7/10
    Melanie: "Der Hip-Hop Veteran Kool Keith ist zurück! Mit im Gepäck hat er gefühlt 35 Feature-Gäste. Allein schon deswegen kann man dem Album keine mangelnde Abwechslung vorwerfen - nach so vielen Jahren weiß der Mann halt, was zu tun ist. Textlich schwankt das Ganze ein wenig zwischen "Was zur Hölle?!" und "Gut, dass es mal jemand ausspricht!". Eben ein vollkommen hörbares Album!" - 7/10
5.9/10

Kurzfassung

Kool Keith enttäuscht uns nicht, Haut uns aber auch nicht vom Hocker, der Hocker zittert nicht mal. Für Fans der alten Tage ist sicher etwas dabei, uns langweilt es stellenweise.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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