Die Meinung der Redaktion zu „Ye“ von Kanye West

Eine triviale Aktion reicht, um das Internet kopfstehen zu lassen: Die erneute Aktivierung eines Twitter Accounts. Denn kaum ein Kuznachrichtendienstprofil bietet so viel Stoff für News-Verwertung Dritter wie das von Kanye West. Das des US-Präsidenten mal ausgenommen. Wirklich explosiv wird die Berichterstattung darüber allerdings an dem Punkt, an dem eben diese beiden Profile aufeinanderprallen. Kanye und Trump verbrüdern sich via Internet. Da geht es beinahe unter, dass mit dem erneuten Twittern von Yeezus in der Regel ein neues Album mitschwingt. Dieses Mal sogar gleich fünf. Für zwei bzw. drei seiner G.O.O.D-Künstler besinnt sich Kanye auf seine eigentliche Profession, das Produzieren, zwei Mal will er selbst zum Mikro langen um mit kontroversen Zeilen Fragezeichen und offene Münder in die Gesichter seiner Hörer zu zaubern. Eins dieser fünf Alben wird wie die Auflösung der letzten 18 ziemlich turbulenten Monate gehandelt. „Ye“, das achte Soloalbum präsentiert schon auf dem Cover, dass im Zentrum der Platte Kanye Wests psychische Erkrankung, die 2016 zum Abbruch seiner Tour und psychiatrischer Behandlung geführt hat, steht. Eine Erkrankung, die ihn zum Musik machen auf ein Anwesen im kahlen Wyoming trieb, in die Arbeitswut, die eben die angekündigten fünf Alben hervorbrachte. Wir haben das sieben Songs starke „Ye“ besprochen.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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