Die Meinung der Redaktion zu „Y.A.L.A“ von Genetikk

Genetikks erste Promophase nach dem Weggang von Selfmade Records hatte es in sich. Nach der Ankündigung des neuen Albums „Y.A.L.A.“ – kurz für „You always live again“ – wurde noch einmal zwischengegrätscht, der Nachfolger des eigenen Klassikers „D.N.A“ angekündigt und dann ein paar Wochen später einfach so über Nacht veröffentlicht. Es folgte ein Social Media Auftritt, der für ähnlich viel Furore sorgte, wie schon die Über-Nacht-Veröffentlichung und der geprägt war von einigen Diskursen mit und auch unter Fans und Lesern der Postings. Am Ende davon stand nun „Y.A.L.A“, das erstmals die Vision des Duos Sikk und Karuazo auf den Punkt bringen will. Geschehen ist das unter anderem mit Produzent und Engineer Mike Dean, der 2018 ansonsten für die Executive-Production von fünf Kanye West Releases sowie Travis Scotts „Astroworld“ verantwortlich zeichnet. Genug Spannung um das Album herrscht also. Wir haben besprochen, ob die Songs mit dem Drumherum mithalten.

Genetikk – „Y.A.L.A“ kaufen

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Jakob: "Exzellent produziertes Album mit einem Kappa, der lyrisch viel Licht und Schatten wirft. Trotz allem ein Deutschrap Album der besseren Sorte dieses Jahr." - 7/10
  • 6/10
    Léon: "Dank Mike Dean und Sikk lässt 'Y.A.L.A' klangästhetisch kaum Wünsche offen. Lyrisch hingegen hat sich das Ganze aber kaum weiterentwickelt und bringt wenig spannende Höhepunkte mit sich." - 6/10
  • 8/10
    Laura: "Sikk lässt von der Produktion her keine Wünsche offen und die Samples und Beatswitches sind auf jeden Fall mit viel Liebe ins Detail entstanden. Textlich allerdings hätte ich mir von Karuzo etwas mehr gewünscht als Bitches, Sex und Cash, vor Allem, weil ich von Genetikk an sich mehr gewohnt bin." - 8/10
  • 4/10
    Niklas: "Das ganze Drumherum und auch das Album am Ende wirken für mich sehr unauthentisch und wenig eigen. Man kann dem Konzept, obwohl es technisch gut umgesetzt ist, bis in den Twitter-Kanal hinein die Einflüsse und Vorbilder stark ansehen." - 4/10
  • 7/10
    Yannick Han.: "Alte Themen verpackt in einem neuen Soundgewand. Die Experimentierfreudigkeit von Genetikk macht sich zunächst bezahlt, doch im letzten Drittel des Albums verliert sich das melodische Element in sich selbst." - 7/10
  • 9/10
    Josephine: "Nach erstem Durchhören war ich relativ skeptisch was Ausdruck und Message angeht, aber nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und erkennt die gewisse Tiefgründigkeit, die sich auf 'Y.A.L.A' versteckt. So unglaublich viel Spielraum für eigene Interpretation. Geniestreich in meinen Augen!" - 9/10
  • 7/10
    Josh: "Sehr krasse Produktion. Wenn auch manchmal etwas zu nah am offensichtlichen Vorbild Kanye West. Aber ein besseres Sound-Vorbild gibt es wohl nicht. Über Karuzos Rapskills muss man sowieso nicht diskutieren." - 7/10
  • 5/10
    Kira: "Mir fehlt dem so hoch angepriesenen aber auch vielversprechenden Sound der Inhalt. In der Hinsicht hätte ich mehr erwartet. Trotzdem ist das Album sehr facettenreich und im Gesamten stimmig." - 5/10
  • 7/10
    Alexios: "Ein stabiles Album mit für mich fünf bis sechs guten Songs. Das Genie-Level wovon Karuzo und Sikk immer reden, sehe ich hier aber nicht." - 7/10
  • 5/10
    Yannick Haf.: "Genetikk schafft es auf 'Y.A.L.A.' nicht, so lässig-arrogant zu klingen wie sie es gerne wären. Mir klingen die Beat Switches und Texte oft zu erzwungen und gewollt." - 5/10
  • 8/10
    Daniel: "Produktionstechnisch ein Highlight 2018 und eine angenehme Abwechslung von den Shishabar Playlist-Beats. Inhaltlich einzelne Gedankenfetzen zwischen philosophischen Ansätzen, Storytellern, Representern und Sex. Experimentierfreudiges Projekt und eine Kanye-mäßige Herausforderung, zumindest beim ersten Hören." - 8/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Sound mit einer Stilsicherheit außerhalb aktueller deutscher Maßstäbe trifft auf gelegentlich befremdliche Wet-Dreams-Lyrics. 'Y.A.L.A.' ist eine schwer greifbare Rap-Platte, die in den spannenden Arrangements ihre Höhepunkte feiert." - 7/10
6.7/10

Summary

Mit „Y.A.L.A“ spalten Genetikk ein Stück weit unsere Meinungen. Zwar aufwendig und stark produziert, gerät besonders Karuzos Themenspektrum in unsere Kritik.

Sag uns deine Meinung. "Y.A.L.A" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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