Die Meinung der Redaktion zu „D.N.A. 2“ von Genetikk

Zweite Teile zu Klassiker-Alben gehören im Rap-Game quasi zum guten Ton. Man hat noch einmal die Möglichkeit, vielen Fans das zu geben was sie am meisten an einen Künstler zu binden. Die gute alte Zeit aufleben lassen ist das Motto. Im Falle von Genetikk ist dieses Album sicherlich „D.N.A.“. Denn gleichwohl sie sich mit „Foetus“ und „Voodoozirkus“ eine solide Fanbase erarbeiteten und an ihrem Stil feilten: Die DNA des Genetikk-Sounds findet sich bis heute dennoch maßgeblich in diesem einen Album. Ein Blick auf Nachfolger zu Klassikern verrät allerdings auch, dass diese es in der Gunst der Kritiker wie auch Fans nicht immer einfach haben. Genetikk wagen sich dennoch daran, ihr bis dato am meisten gelobtes Album mit einer Fortsetzung zu ehren. Ob ihnen die Aufgabe gelungen ist, haben wir besprochen. 

Genetikk – „D.N.A.2“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Kevin W.: "Ein raues, brutales und direktes Sequel welches keine Zweifel aufkommen lässt, dass hier vertrautes sowie innovatives erneut kollidieren. Beats, Flows und Skills sowie ein Kollegah auf '5ive Hoes', erinnern stark an ihre Erstlingswerke wofür man die Platte unbestritten schätzen muss. Die grundsätzliche Qualität sowie die Positionierung von allem sorgen für einen entzückend-flüssigen Hörgenuss. Ein absoluter Gewinn ihrer Diskographie!" - 8/10
  • 6/10
    Yannick W.: "Genetikk schaffen es mühelos, den fesselnden Sound des Erstlings zu rekreieren, für einen gleichwertigen Status klingt 'D.N.A.2' in der ersten Hälfte aber etwas zu selbstreferenziell. Ein solides, sogar eins der besten Alben der Genetikk-Diskographie ist es trotzdem geworden. Eine entschlackte Tracklist, sehr starke Features und ein erneut Themen-schizophrener Karuzo machen mir Spaß, selbst wenn der Flavour des Originals ausbleibt." - 6/10
  • 7/10
    Alexios: "'D.N.A.2' kommt für mich auf jeden Fall an den Vorgänger ran, da es mir auch wieder dieses typische Genetikk Gefühl gibt. Aber das gab mir bisher eigentlich, mal mehr mal weniger, jedes Album von Sikk und Karuzo. Hier stechen für mich das 'Intro', 'FDS' und 'Linie 666' heraus. Solide Platte!" - 7/10
  • 6/10
    Jakob: "Sikk ist nach wie vor ein Produzent, der für sich steht. 'D.N.A.2' ist natürlich auch wieder großartig produziert. Das war dann für mich aber auch die einzige Ähnlichkeit mit dem ersten Teil. Was Karuzo seit Jahren rappt, kann mich irgendwie nicht mehr überzeugen. Er rappt mittlerweile so viel Belangloses, dass man sich fast schon nur auf Sikks Produktionen fokussieren kann. Das Einzige, was mich an Karuzo nach wie vor fesselt, ist seine Stimme und sein Flow, spannende Bars und Geschichten sucht man mittlerweile vergebens. Früher hat das Zusammenspiel der Beiden doch irgendwie besser geklappt. Ein schwaches Album ist 'D.N.A.2' trotzdem nicht, eher ein schwacher Nachfolger." - 6/10
  • 7/10
    Laura: "Insgesamt hat mir das Album schon sehr gut gefallen. Es waren auf jeden Fall ein paar gute Punchlines dabei und ich hatte viel Freude beim Hören der Platte. Außerdem haben Genetikk mit OG Keemo und Olexesh ein paar coole Features mit am Start. Da ich Genetikk aber generell mag, freue ich mich auf jeden Fall immer wieder auf neues Zeug." - 7/10
  • 6/10
    Léon: "Für mich ist 'D.N.A.2' ein schwächeres Genetikk-Album. Außer die beiden echt guten Featureparts von OG Keemo und Olexesh finde ich kaum nennenswerte Highlights wieder. Außerdem beinhaltet das Ganze viele recycelte Lines und Inhaltliche Wiederholungen - Klar das sich Content bei Albumnachfolgern, wie es hier der Fall ist, wiederholt. Allerdings kann ich das Release dann nicht als richtiges Album wahrnehmen und irgendwie wirkt das Ganze auf mich entweder nur wie ein Promomove, oder wie eine Ansammlung an Tracks, die es nicht auf 'Y.a.l.a' geschafft haben. Dennoch findet man natürlich den typischen Genetikk-Vibe wieder, nur das der mit diesem Release keine Entwicklung zeigt." - 6/10
  • 5/10
    Niklas: "Das Höhepunkt-Album seiner Karriere nach einigen Jahren kreativer Stagnation neu aufzulegen klingt häufig nach Verzweiflung. Auch Teil Zwei von 'D.N.A.' kommt wenig überraschend nicht an Teil Eins heran. Einen Totalausfall stellen die 32-Minuten Spielzeit dennoch keines Falls dar. Stellenweise fangen Genetikk auch den Vibe von 2013 ganz gut ein. Die Dringlichkeit und auch die ignorante Coolness von damals sind allerdings auf der Strecke geblieben." - 5/10
  • 8/10
    Daniel: "Rein musikalisch überzeugt 'D.N.A.2' mit den stimmigen Beats von Sikk, die perfekt mit Karuzos Stimme harmonieren. Auch inhaltlich wird abgesehen von den üblichen Representern an mehreren Stellen etwas geboten, die Features fügen sich gut in das Gesamtwerk ein und keines wirkt erzwungen. Trotzdem ist das Album, bei dem kein Track mehr als drei Parts hat, etwas kurz und manchmal kommt es wegen des langen Laufenlassens des Beats sogar unfertig rüber. Im Gegenzug dazu wirkt genau das an einigen Stellen sogar zum einen stilistisch durchdacht und erschafft bspw. beim 'Intro' eine Atmosphäre die an den Vibe vom Vorgänger erinnert. Insgesamt wahrscheinlich das beste Release seit 'D.N.A.', auch wenn es nicht ganz an den Vorgänger rankommt." - 8/10
6.6/10

Kurzfassung

An der Aufgabe, den „alten Sound“ aufleben zu lassen, scheitern Genetikk beim Sequel ihres Klassikers nicht, mit „D.N.A.2“ gelingt ein solides Album, das nicht ganz mit dem Original mithalten kann.

Sag uns deine Meinung. "D.N.A.2" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Ich kann quasi nur über Musik reden...
Razer

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