Die Meinung der Redaktion zu „Don’t smoke the Rock“ von Smoke DZA & Pete Rock

Wirft man einen Blick auf die zwei Protagonisten, könnte man beinahe von einem Treffen der Hip-Hop Generationen sprechen. Während Pete Rock bereits an der Seite von Run-DMC oder Nas die Hand an die Regler legte und mittlerweile auf eine Ellenlange Produktionsliste zurückblicken kann, mischt Smoke DZA gerade einmal eine halbe Dekade im Game mit. Einen gemeinsamen Nenner gibt es trotzdem: Die Liebe zum experimentieren mit klassischen Boom Bap Sounds. Für ihre Zusammenkunft haben sich die beiden New Yorker sogar eine ziemlich illustrierte, teils sogar überraschende Gästeliste ausgesucht. Mit von der Partie sind Rick Ross, Mac Miller, Royce da 5’9, BJ the Chicago Kid, Wale, Cam’Ron, Jadakiss, Styles P, Dave East, Big K.R.I.T, Dom Kennedy und theMIND. Wir haben uns die Kollaps zu Gemüte geführt.

Smoke DZA & Pete Rock – „Don’t smoke the Rock“ kaufen

 

 

Das sag die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    David: "Das Album lässt sich wirklich gut zum Entspannen oder im Hintergrund anhören, weil es mit seinem smoothen Soundbild angenehm vor sich dahinschwebt. Dennoch wird es auf den 13 Tracks nicht langweilig, was zum Einen an den gut gewählten und platzierten Featuregästen und zum Anderen an der starken Produktion von Pete Rock liegt. Solides Album, das Smoke DZA und Pete Rock da abgliefert haben. Leider fehlen mir dann doch irgendwo die Ecken und Kanten." - 7/10
  • 8/10
    Teresa: "Don’t smoke rock ist ein Album mit einem schönen Harlem-oldschool-Vibe und kann mich nicht nur, aber vor allem wegen den Features überzeugen. Zum Beispiel 'Black Superhero Car' mit Rick Ross vermittelt mir einfach einen nicen Vibe. Auch das Mac Miller und das Cam’Ron Feature ist einfach super gewählt. Teilweise habe ich wirklich das Gefühl im Harlem von Früher zu sein" - 8/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Lange nicht mehr so viel Spaß mit einer Boom Bap Platte gehabt. Schon der Opener 'Limitless' reißt mich komplett mit, zu Beginn kommt 'Don't smoke the Rock' mit krasser Energie daher. Die Props gehen auf jeden Fall in Richtung Pete Rock, der zwar teils auf bekannte Samples setzt, die aber immer richtig in Szene zu setzen weiß. Generell gehen die Feature-Songs, auf denen hin und wieder schöne Brücken zu einem jüngeren Sound geschlagen werden, etwas mehr nach vorne, während die reinen Kollabos von DZA und Pete Rock in der Mitte des Albums bedachter ausfallen. Dass bei einer Boom Bap Platten die innovativen Überraschungen fehlen, dürfte auf der Hand liegen, kurz vorm Ende hat das Album tatsächlich auch seine Längen. Gefällt mir aber trotzdem und freut mich, dass man Ricky Rozay in letzter Zeit öfter mal auf klassischen Beats zu hören bekommt, steht ihm fast noch besser, als seine hektischen Bretter." - 7/10
  • 7/10
    Sara: "Ein in sich geschlossenes, rundes Ding, das mit einigen heftigen Tracks versehen ist. Das Duo belebt mit diesem Album den guten oldschool Sound wieder. Es ist ziemlich erfrischend ein Album ohne Trap und Autotune zu hören. Stattdessen kräftige Bässe, einen gut abgestimmten Groove und den typischen alte-Schule-Rhythmus. Die Features auf 'Don't Smoke Rock' werten das ganze noch mal richtig auf. Meine persönlichen Favoriten sind 'Milestone' mit BJ the Chicago Kid, Jadakiss & Styles P' und 'Black Superhero Car' feat. Rick Ross. Einen kleinen Abzug gibt es dafür, dass manche der Songs in sich etwas monoton sind und wenig Dynamik zeigen wie z.B. '1 of 1'. Es hätten gern ein bis zwei Songs weniger sein dürfen. Ansonsten dope." - 7/10
  • 7/10
    Niko: "Nettes Album, habe allerdings von Pete Rock schon härtere Bretter auf meine Alltime-Favorite-List. Und Smoke DZA macht einen guten Job, nimmt mich aber nicht mit. Aber, wann gab es schon mal Rick Ross auf Pete Rock? Immerhin." - 7/10
  • 6/10
    Peter: "Schön zu sehen, wer zustimmt, wenn die beiden New Yorker nach Features fragen und ebenfalls, dass Pete die Oberhand über den Beats behält. Der Sound ist genauso, wie er sein sollte und die krätzende Stimme des Veteranen aus Harlem ist noch nicht eingerostet, auch wenn sie hier und da kratz. Sich eine Freude für viele Fans der 90er Jahre, zu denen ich nicht wirklich zähle." - 6/10
  • 7/10
    Anna S.: "Der Sound beschert eine direkte Überfahrt nach New York. Der Boombap-Sound wird von Pete Rock in seiner Gänze ausgespielt und reicht von entspannten bis hin zu bedrohlichen Klängen, die durch Funk-Elemente, sowie Piano und Gitarren-Einspielern, den Sound um Kick und Snare Drum umspielen. An der Seite von Smoke DZA können einige Artists am Mic glänzen und bei dem unterhaltenden und abwechslungsreichen Programm auf der Platte mitmischen. Das Kollabo-Album besticht mit seinem bodenständigen, aber dennoch fesselnden Sound. Bester Track für mich, ist 'Hold the Drums'. - 7/10
  • 8/10
    Yannick H.: "Boombap-Pionier Pete Rock hat in Zusammenarbeit mit Smoke DZA ein souliges, vom Oldschool-Flavour geprägtes Album erschaffen, das bei mir direkt Anklang gefunden hat. Smoke DZA ist mit seinen Erzählungen on point und kann sich auf dem verwendeten Beatmaterial perfekt austoben. Über allem steht für mich 'Moving Weight Pt. 1', an dem zusätzlich Cam'ron und NymLo beteiligt sind, und das sich thematisch mit dem Aufwachsen in New York beschäftigt. Schönes Storytelling, das sich generell in den 13 Anspielstationen wiederfindet, sich nicht nur auf die eigene Person beschränkt, sondern die allgemeine Lebenssituation in der Metropole aufgreift. Interessante Einblicke sowohl in die Bronx als auch in Harlem sind garantiert, geprägt von Frauen, Alkohol, Waffen und Drogen. Alles schon mal dagewesen, hier jedoch auf eine erfrischend andere, sprich eigene, Art präsentiert worden." - 8/10
  • 7/10
    Raphael: "Boom Bap mit warmen Sound und hängenbleibenden Samples auf der Höhe der Zeit bekommen wir hier geliefert. Smoke DZA und Pete Rock sind eine astreine Kombo. Dazu haben sie sich noch passende Gäste eingeladen. Alles nichts Neues, aber das ist auch nicht schlimm." - 7/10
7.1/10

Kurzfassung

Der Vibe auf „Don’t smoke the Rock‘ stimmt, Pete Rock und Smoke DZA funktionieren als Duo in unseren Augen gut und treffen eine gute Gastauswahl. Lediglich stellenweise plätschert das Album vor sich hin.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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