Die Meinung der Redaktion zu „Playlist 01“ von Dissy

Als Dissythekid verschaffte er sich durch außergewöhnliche Beats, düstere Stimmung und Erzählungen aus der Kleinstadt-Tristesse Untergrund-Prestige durch zwei EPs. Jetzt – zum Debütalbum „Playlist 01“ – wird der Name zwar griffiger, die Musik bleibt allerdings ähnlich sperrig, der Sound collagenhaft. Aber auch den weniger Untergrund-affinen Rap-Fans läuft Dissys Arbeit wohl regelmäßig über den Weg. Als Videoproduzent visualisierte er zuletzt Songs für Megaloh, Veysel und gleich in zahlreicher Ausführung für Clueso. Letzterer gesellt sich nun gleich zweimal auf den zwölf Songs zum Erfurter. Wir haben die erste LP des Multitalents besprochen.

Dissy – „Playlist 01“ kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Niklas: "Das Gefühlvolle von 'Fynn' weicht einer kühlen, analytischen Natur, wobei Ersteres Dissy besser steht. Produktion und Atmosphäre sind unheimlich dicht und bleiben absolut einzigartig." - 7/10
  • 5/10
    Alexios: "Die Platte hat mir leider nicht viel gegeben. Zu viel lauter 808-geschwängerter, platter Indie-Pop-Krach und zu wenig greifbare Texte, bei denen die Ironie eher auf Kopfschütteln bei mir trifft." - 5/10
  • 8/10
    Yannick W.: "Düstere Kleinstadt-Romantik, kaputte Charaktere, wuchtige Beats und schnörkelloses Storytelling – genau mein Film! Eins der stärksten Alben des laufenden Jahres." - 8/10
  • 8/10
    Josephine: "Durch seinen kreativen Einsatz von elektronischen Elementen schafft Dissy mit seinem Debütalbum etwas Einzigartiges. Die Kombi aus dem doch recht düsteren Sound und den aussagekräftigen Lyrics lässt mich sehr gut in das Projekt eintauchen. Bin jetzt Fan." - 8/10
  • 6/10
    Daniel: "'Playlist 01' ist ein düsteres Gesamtwerk, bei dem sich Themen wie Melancholie, Weltschmerz und Verzweiflung wie ein roter Faden durchs Album ziehen. Musikalisch wird auch an einigen Stellen für Abwechslung gesorgt, die bedrückende Atmosphäre kann aber nicht über die elf Tracks gehalten werden." - 6/10
  • 7/10
    Yannick Haf: "Dissy liefert düster wummernde Bässe, mit teilweise sehr verkopften Texten. Keine leichte Kost, aber liegt auch nicht zu schwer im Magen." - 7/10
  • 8/10
    Jakob: "Stimmungsvolles Album, das sich durch einen brillant umgesetzten Spagat aus Dystopie und Gelassenheit auszeichnet." - 8/10
  • 7/10
    Kevin W.: "Ein stimmiger Hörgenuss über die Alltäglichkeit eines jungen Mannes, zwischen Träumerei und schonungsloser Wahrheit. Diese Gedankenwelt macht sich atmosphärisch auf den Klängen des Albums breit und so eher spannend als fade." - 7/10
7/10

Summary

Mit „Playlist 01“ positioniert sich Dissy abseits vom Trend und kreiert einen eigenen, düsteren Sound-Kosmos, der mit seinem melancholischen Ader Geschmacksache bleibt.

Sag uns deine Meinung. "Playlist 01" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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