Die Meinung der Redaktion zu “Big Baby D.R.A.M.” von D.R.A.M.

D.R.A.M

Mit der Lil Yachty-Kollabo “Broccoli” gelang D.R.A.M. erst vor einigen Monaten der Durchbruch, der ihn einem größeren, internationalen Publikum bekannt machte und gleich eine Doppelte Platinauszeichnung mit sich brachte. Als Teil einer neuen, teils von Rappern legt der gebürtige Münchener, der in den USA aufwuchs nun sein Debütalbum vor, das sich stilistisch trotzdem von Kollegen wie ‘Broccoli’ Partner Lil Yachty unterscheidet. Auch was die Produzenten hinter dem ersten größeren Projekt D.R.A.M.s angeht, darf man staunen. Unter anderem Producer und Engineer Mike Dean, GOOD Music Signing Charlie Heat, oder The Social Experiment Mitglied Donnie Trumpet zeichnen für den Sound der Platte verantwortlich. Wir haben uns angehört, ob D.R.A.M. an die Erfolge der ersten Jahreshälfte anknüpfen kann.

D.R.A.M – “Big Baby D.R.A.M.” kaufen

 

Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 8/10
    Raphael: "Als ich D.R.A.M.s Überhit 'Broccoli' mit Lil Yachty gehört hatte, hätte nicht gedacht, dass auf dem gleichen Album Erykah Badu zu hören ist. Eine überraschende Vielfalt begegnet einem da auf 'Big Baby D.R.A.M.': Trap-Banger, smoother Funk und ruhige Momente. D.R.A.M. zeigt sich durchaus musikalisch und nimmt sich auf sympathische Weise nicht allzu ernst. Werde ich öfter anhören, wenn ich gute Laune brauche." - 8/10
  • 8/10
    Anna S.: "Geradlinige Instrumentals, mit tiefen Bässen und diversen Akzenten, durch melodische Piano-, Gitarren- oder Drums-Einspieler. Dazu diese volle, warme Stimme, die vor allem durch die Vocalparts einen ziemlich starken Ausdruck hat - gefällt mir gut. Mit dem Sound schwebt er glücklicherweise über dem Trap-Trend und präsentiert einen angenehmen, eingängigen Sound. Auf den beflügelten Tracks wie 'Broccoli' überzeugt er mich allerdings mehr, als auf den melancholischeren." - 8/10
  • 7/10
    Yannick H.: "D.R.A.M. hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Dementsprechend bin ich ohne Erwartungen an sein Album herangegangen. Fazit: Rundes Ding, das vielleicht nicht den ganz großen Wurf darstellt, aber mehr als 1x unterhält. „Monticello Ave“ und „Broccoli“ mit Lil Yachty stechen besonders heraus, der Rest positioniert sich im soliden Mittelfeld. - 7/10
  • 7/10
    Niko: "Interessantes Album. Wusste eingangs nicht, worauf ich mich einlasse, alleine ob 'Broccoli' den Ton des Albums vorgeben würde. Aber tut es nicht. Vielmehr zeigt sich ein sehr melodisches, vielseitiges Album, dass durch Highlights, wie das Erykah Badu-Feature seinen Schliff bekommt. Nicht unbedingt fließend im Konsum, aber mit starken Nummern." - 7/10
  • 7/10
    Anna G.: "So starke Soul-Einflüsse hatte ich nach den Vorveröffentlichungen 'Broccoli' und 'Cash Machine' nicht erwartet – gefällt mir aber. Schön, dass 'Big Baby D.R.A.M.' verschiedene Facetten von sich zeigt, zum Beispiel in den Gesangsparts. Als Gesamtpacket ein gelungenes Debüt, mir gefallen vor allem experimentelle Tracks wie 'Misunderstood' und der Bonustrack 'Workaholic'. - 7/10
  • 7/10
    Yannick W.: "Man hört schon ziemlich deutlich den Einfluss von einem Donnie Trumpet heraus, stellenweise erinnert mich der Sound, den D.R.A.M auf seinem Album präsentiert an den Kollegen Chance the Rapper. 'Big Baby D.R.A.M.' kommt sehr soulfull und daher, das gefällt mir fast noch besser als trapbeeinflusste Hits wie 'Broccoli'. Ein bisschen mehr Druck hätte der Platte dennoch gut getan, so plätschert das Debüt weitestgehend vor sich hin und verliert mich nach spätestens 40 Minuten. Dennoch mag ich das Album, vielleicht auch weil ich einfach etwas ganz anderes erwartet habe." - 7/10
  • 7/10
    Peter: "Irgendwo zwischen Piano-Beats, dreckigen Synthies und verrückten Addlips veröffentlicht D.R.A.M sein Album. Es sticht definitiv aus den aktuellen Releasen aus den U.S.A heraus. Seine lockere Delivery und eine abwechslungsreiche Tracklist, sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Dennoch habe ich das Gefühl, dass da noch mehr geht. Ich bin gespannt, auf das was da noch kommt. Seinem Namen wird er aber schon jetzt gerecht." - 7/10
7.3/10

Kurzfassung

Mit seiner wohligen Debütplatte kann D.R.A.M. uns weitestgehend überzeugen. Die Kombination von eher klassischeren und Trap-Anleihen weiß zu funktionieren und bietet so mehr als nur den Hit “Broccoli”.

The following two tabs change content below.
Ich kann quasi nur über Musik reden...

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.