Die Meinung der Redaktion zu 6ix9ines „Day69“

Rap 2017 ist nichts mehr unmöglich. Von Punk- & Emo-Attitüde bis zu schrill buntem Auftreten toleriert die Szene mittlerweile beinahe alle Ausläufer und neuen Strömungen. Einer, der im der in mitten der Boden schießenden Newcomern seit gerade einmal ein paar Monaten für Aufsehen sorgt, ist 6ix9ine, auch als Takeshi 69 unterwegs, der zum einen mit seinen bunten Haaren, Regenbogen-Grillz und über-extravaganten Gesichtstattoos, zum anderen allerdings leider auch durch einen Gerichtsprozess wegen Beteiligung an der Misshandlung einer Minderjährigen polarisiert. Der Stil den der junge New Yorker dabei fährt erinnert an den Chicagoer Drill-Sound, mit viel Energie, gedrückter, beinahe schreiender Stimme protzt der Jungspund auf treibenden Beats. Unterstützung kommt dabei von Young Thug, Migos’ Offset, A Boogie wit da Hoodie, Tory Lanez und Fetty Wap. Wir haben das Debüt des kontrovers diskutierten 6ix9ine besprochen. 

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Das sagt die BACKSPIN Gang!
  • 7/10
    Yannick W.: "Den Typen kann und will ich nicht gutheißen, seine Musik ist dennoch irgendwie erfrischend. Für mich also ein klassisches Dilemma. Aber das hat Druck, Hunger, böse Beats und dabei irgendwie immer noch eine menge Hooklines. Mit 25 Minuten macht das Spaß, obwohl es auch hier schon redundante Momente zeigt. Könnte ein One-Tape-Wonder bleiben, muss es aber nicht." - 7/10
  • 8/10
    Anastasia: "Definitiv keine Musik zum zurück lehnen und philosophieren. Von harten Rap Passagen bis hin zu melodischen Hooks ist alles vertreten. Die Lieder ähneln sich im großen und ganzen zwar, aber der ein oder andere Song wird auf jeden Fall in meiner Playlist zum Wochenende landen." - 8/10
  • 3/10
    Carina: "Ist überhaupt nicht meins. Finde ich total anstrengend zu hören. Ich krieg Kopfschmerzen." - 3/10
  • 9/10
    Josephine: "Kopfnick-Garantie izz da! Viel hab ich an dem Album eigentlich nicht auszusetzen. Ich steh auf die aggressiven Beats und finde die Länge der Tracks und allgemein des Albums genau passend - ich werde mir wahrscheinlich ab jetzt jeden Morgen zu 'Keke' die Zähne putzen." - 9/10
  • 2/10
    Niklas: "Ich kann diesen Sound einfach nicht mehr hören. Das kann man jetzt darauf schieben, dass ich meine Sturm und Drang Phase einfach schon länger hinter mir gelassen habe, oder auch darauf, dass ich keine große Lust mehr habe Künstler mit mehr als zweifelhaften kriminellen Vorgeschichten zu tolerieren, die in ihren ansonsten ziemlich inhaltsleeren Songs direkt an diese anschließen. Und es geht hier nicht um das Betäubungsmittelgesetz." - 2/10
  • 5/10
    Josh: "Einzelne Songs wie 'Kooda' oder 'Billy' haben eine ziemlich ergreifende Energie. Im Großen und Ganzen aber sehr anstrengend und trotz der kurzen Tracks kein angenehmes Hörerlebnis. Aber auf jeden Fall wert, sich die Rosinen rauszupicken." - 5/10
5.7/10

Kurzfassung

Auch wenn 6ix9ine einen eigenen Sound kreiert, werden doch nicht alle, ob nun aus musikalischen oder menschlichen Gründen, warm mit dem ersten Tape des New Yorkers.

Sag uns deine Meinung. "Andorra" auf einer Skala von 1 bis 10.

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Yannick ist seit August 2015 Teil der BACKSPIN-Redaktion. Er kümmert sich um alles was mit Reviews und Kritik zu tun hat und studiert nebenbei noch Populäre Musik. Für Hip-Hop verzichtet er also auch mal auf seinen Schlaf - 'cause sleep is the cousin of death.

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