Sieben Jahre später: Samy Deluxe über die Reaktionen auf „Dis is wo ich herkomm“

Im Jahr 2009 releaste Samy Deluxe die Single „Dis is wo ich herkomm“ aus seinem gleichnamigen Album. Jedoch erntet er nicht nur positive Schlagzeilen.

„Als ich „Dis is wo ich herkomm“ geschrieben hab, wollte ich was politisches bewegen.“

Vor allem die Line „ Wir haben keinen Nationalstolz, und das alles bloß wegen Adolf – ja toll, schöne Scheiße, der Typ war doch eigentlich n‘ Österreicher“ sorgte für Furore.  So bemängelte der Redakteur Daniel Erk im taz.blog fehlendes geschichtliches Wissen und widersprach den Zeilen des Hamburgers. Auch die Süddeutsche Zeitung äußerte sich negativ:„Mit einer an Schwachsinn kaum zu überbietenden Begründung, doch endlich stolzer auf das eigene Land zu sein, wartet nun Samy Deluxe auf.“ Zudem verteilten Mitglieder der Antifa-Organisation Redical M Flugblätter unter dem Titel „ Ich diss den Ort, wo ich herkomm!“ an Besucher eines Samy Deluxe-Konzerts in Göttingen. In einem Interview mit dem Stern erklärte Samy Deluxe damals schon, dass es sich um einen ironischen Ansatz handle und fügte hinzu: „Ich finde die Kritik nicht berechtigt, ich habe mich aber trotzdem gefreut, weil es eine Diskussion ausgelöst hat.“

Im BACKSPIN Talk mit Niko griff Samy das Thema noch einmal auf und sprach über seine Intention Songs zu schreiben, sowie deren Auffassung. Aber seht selbst… ab Minute 22:32!

Sein neues Album „Berühmte Letzte Worte“ erscheint am 29.04. und kann hier bestellt werden.

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