Review: NBA 2K20 (PS4)

Bevor am 22. Oktober die NBA wieder aus der Sommerpause kommt, können Konsolenfans die letzte Zeit des Wartens mit dem neuen Ableger der NBA 2K-Serie überbrücken. Nach diversen heißen Trailern und der Demo ist es nun endlich da und der orangene Spalding liegt wieder in den Händen unserer virtuellen Helden.

NBA 2K glänzte in der Vergangenheit immer mit dem ultrarealistischen Geschehen auf dem Court. Authentische Spielstätten, spielnahe Situationen, punktgenaue Bewegungen der Superstars – all das bietet auch NBA 2K20 wieder. Und zwar nah an der Perfektion. Besonders dem Zocker, der gern Live-Basketball im TV anschaut, wird auffallen, dass viele Dinge fast nicht von der Realität zu unterscheiden sind. Seien es Spieler-Rituale vor dem Spiel oder die TV-Einblendungen während der Partie.

Auch in diesem Jahr ist eines der Steckenpferde des Spiels der MyCareer-Modus, in dem man seinen eigenen Hero auf den NBA-Olymp führen soll. Nach dem man sich in dem unfassbar umfangreichen Editor einen Baller erstellt hat, durchllebt man eine Reise von College-Finals, über Draft Combine bis zum NBA Draft und dem Eintritt in die National Basketball Association. Um diese ganzen Aktivitäten ist eine Geschichte gestrickt, die clever geschrieben ist und Spaß macht. Allerdings werden Kenner des Spiels feststellen, dass vieles sehr ähnlich zur Story im letzten Jahr ist. Ob Schuh-Deal oder Entscheidungen mit dem eigenen Manager – in diesem Fall hat 2K das Rad nicht neu erfunden.

Für Fans der klassischen Form des Spiels, die gern ihr komplettes Team im Griff haben, gibt es natürlich wieder die Möglichkeit, eine ganz Franchise zu führen. Dazu gehört es Deals zu schließen, Spieler zu traden und im Idealfall Titel zu gewinnen. Dabei wurde drauf geachtet, dass man als General Manager noch mehr Einfluss auf das Team hat – sowohl auf- als auch neben dem Parkett.

Und auch MyTeam ist natürlich wieder ins Spiel implementiert. Die Spielform, die stark an „Ultimate Team“ von EA SPORTS erinnert, ermöglicht es, sich nach eigenen Wünschen einen Kader zu frickeln und im Trading-Card-System Spieler zu tauschen und neue zu verpflichten.

Von der Optik, dem Gameplay und der Authentizität setzen die Macher aus dem Hause 2K mal wieder neue Maßstäbe und ermöglichen dem Spieler das beste Basketball-Erlebnis, das man auf der Konsole je hatte. Die Simulation hat alles, was ein Basketball-Fan braucht und auch der etwas redundante MyCareer-Modus tut dem Ganzen keinen Abbruch.

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Calvin ist seit 2015 teil des Teams, schafft mehr als 20 Klimmzüge am Stück und verzweifelt jedes Wochenende aufs Neue an seinen Handball-Teamkollegen. Wenn er nicht im Dauerlauf das Treppenviertel auf und ab rattert, schreibt er leidenschaftlich gerne Reviews.

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