Review: „Naruto to Boruto: Shinobi Striker“ (PS4)

Animes sind schon etwas Spezielles. Ich denke man liebt oder hasst sie, da sie schon recht polarisierend sind. Ewig lange oder sehr abgespacete Storys, Kämpfe die sich über mehrere Folgen hinziehen, spezieller Humor, die Animation an sich usw. Ich muss sagen ich bin Fan, wenn auch kein Hardcoresuchti, der alles verschlingt was ihm unter die Hände gerät. Aber ich habe diverse Lieblingsfilme und -serien wie z.B. „One Piece“, Dragonball“, „Akira“, „Record of Lodoss War“, „Ghost in the Shell“ usw.. „Naruto“ kann ich aber bisher leider nicht dazu zählen, nicht weil ich es nicht mögen würde, sondern weil ich bisher nie genug davon gesehen habe, um es wirklich beurteilen zu können. Was ich gesehen habe fand ich allerdings gut und wenn ich Mal die Zeit habe dann werde ich mich auch tiefergehend mit der Serie beschäftigen, da sie ja wenigstens auch schon abgeschlossen ist und ich nicht schnell Mal 100 Folgen in Rückstand geraten kann, wenn ich ein paar Monate nicht gucke.

Story

In „Naruto“ selbst ist besagter Naruto die Hauptperson und man verfolgt seine Geschichte vom normale Ninja zum obersten Ninja seines Dorfes. Ich hoffe das habe ich ok zusammengefasst, ich habs mir halt nur angelesen. Es gibt aber nicht nur das Dorf vonNaruto, sondern diverse Ninjadörfer, die auch ihren Teil in der Geschichte einnehmen bzw. Ninjas die aus diesen Dörfern kommen. So beginnt auch das Spiel, denn als erstes dürft ihr euch euren Protagonisten erstellen und dabei aus diversen Herkünften, Frisuren, Klamotten etc. wählen. Die Auswahl ist am Anfang schon recht groß, aber ihr könnt im Laufe des Spiels auch noch diverse Utensilien erkämpfen und finden. Mit eurem Kämpfer oder eurer Kämpferin landet ihr dann in einem Dorf, welches sozusagen das Menü darstellt. Hier habt ihr die Möglichkeit zu leveln, Herausforderungen anzunehmen, einzukaufen und mit menschlichen Onlineninjas in Kontak zu tretenusw.. Ihr könnt euren Charakter im Einzelspieler aufbauen oder online mit vierer Teams, in diversen Modi,  gegeneinander antreten.

Fazit

Spaßig. Auch als (bisheriger) Nicht-Fan von Naruto hat mir das Spiel Spaß gemacht. Der Einzelspielermodus ist zwar relativ schnell etwas eintönig, weil es, storyunabhängig, im Endeffekt immer nur ums Leveln geht und sich die Aufgaben irgendwann nur noch wiederholen und ausschließlich im Schwierigkeitgrad unterscheiden. Aber das sammeln neuer Klamotten, Frisuren usw. sorg dann doch wenigstens noch für ein Bißchen Motivation. Das Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf dem Onlinemodus, der viel Spaß macht und coole Optionen bietet. Was der ganzen Prügelei noch ein wenig Taktik verleiht, ist die Option aus vier unterschiedliche Klassen wählen zu können: Offensiv, Defensiv, Fernkampf und Heiler. Diese verändern dann die Stärken eurer Kämpfer und können entscheidend für den Kampfverlauf sein. Wer lieber alleine den Kampf gegen virtuelle Ninjas antritt der wird mit „Naruto to Boruto: Shinobi Striker“ wahrscheinlich nicht all zu lange seine Freude haben, da es dann doch leider relativ schnell eintönig wird. Aber wenn ihr mit befreundeten Ninjas oder neuen Freunden gegen andere antreten möchtet, dann hat „Naruto to Boruto: Shinobi Striker“ doch sehr viel Spaßpotenzials zu bieten.

 

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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