Review: „Monster Hunter World“ (PS4)

Ich weiß, „Monster Hunter World“ ist schon ein paar Tage draußen. Aber da es gerade den Game Award für das beste Rollenspiel gewonnen hat und unter anderem auch für das beste Spiels nominiert war, lohnt es sich nochmal einen Blick darauf zu werfen. Auch unter dem Aspekt, dass ich bisher nicht die Chance hatte, mich auf die Jägerexpedition nach Astera zu begeben und dort die schöne neue (Monster)Welt zu erforschen. Da ich bisher noch mit gar keinem Teil der Reihe auf Monsterhatz gegangen bin, war ich gespannt was mich, bei dem viel gelobten neusten Teil, der beliebten Reihe so erwartet und ob ich auch dem Zauber und vermeintlichem Suchtpotenzial von „Monster Hunter“ verfallen würde. Außerdem hat Capcom, auf den besagten Game Award und danach dann auf Instagram, für den 10.12.2018 ein Special Developer Update angekündigt. Was sich dahinter genau verbirgt werden wir dann erfahren. Aber es wird vielleicht auch Leute, die „Monster Hunter World“ schon ins Regal eingeräumt haben, dazu bewegen es nochmal hervor zu kramen und alle die noch fleißig am zocken sind mit feinem Content beglücken.

Story

Ihr begebt euch mit der Jägergilde per Schiff auf eine Expedition zu einer unbekannten Welt, weil ihr die Wanderung der Drachenältesten untersuchen sollt. Einer dieser Ältesten ist Zorah Magderus, der Vulkangigant, dem ihr direkt am Anfang über den Weg lauft, noch bevor es überhaupt richtig losgeht. Er bildet sozusagen das erste kleine Tutorial beim dem ihr mit den ersten Steuerungsschritten vertraut gemacht werdet. Danach landet ihr dann auf der unbekannten Insel, wo auf eurem Weg in die neu errichtete Jägerstadt Astera, die nächsten Tutorialschritte auf euch warten. Wenn ihr mit allem etwas vertraut seid, dann könnt ihr damit beginnen zu tainieren, auszukundschaften oder zu jagen, je nachdem was euer Jägerherz begehrt.

Meinung

Ich muss sagen ich kann die Begeisterung, die die Fans der Monster Hunter Reihe versprühen, jetzt nachempfinden. Es macht wirklich Spaß sich vorzubereiten, aufzurüsten und dann in die Schlachten mit den mächtigen Monstern zu ziehen. Auch ich als Einsteiger habe mich gleich zu Hause gefühlt, denn Capcom nimmt Neulinge an die Hand, ohne dabei zu übertreiben. Das man sich seinen Charakter erstellen darf ist ja eh immer schon klasse und hier dürft ihr zusätzlich noch euren katzenähnlichen Begleiter, aus der Rasse der Palico, kreieren. Dieser begleitet euch auf der Jagd und kann euch, je nach Ausrüstung etc., sehr hilfreich zur Seite stehen z.B. mit erster Hilfe o.ä. Auch das ihr nicht alleine auf die Jagd müsst sondern zu bis zu 16 Spieler auf einmal auf die Jagd gehen können bietet einen großen Spaßfaktor. Es gibt wohl sogar eine Clanfunktion die es euch erlaubt mit bis zu 50 Jägern auf einmal auf Monsterpirsch zu gehen. Wenn man sich Mal überschätzt haben sollte und merkt dass man doch vielleicht etwas Hilfe gebrauchen könnte, dann kann man ein Notsignal absenden und andere Jäger aus der ganzen Welt um Hilfe bitte.
In Astera, der Siedlung der Jäger, könnt ihr trainieren, Aufträge annehmen, Rüstungen schmieden lassen usw.
Ich finde „Monster Hunter World“ klasse und es birgt wirklich ein gewisses Suchtpotenzial. Auch weil ihr euren Charkter selbst nicht aufleveln, sondern nur eure Waffen und Rüstungen verbessern könnt und gegen die Monster nur besteht, wenn ihr gut vorbereitet seid und ihre Stärken und Schwächen erkennt und diese auszunützen versteht. Im Ende sind es ja, zumindest bei den großen Exemplaren, fast nur Bosskämpfe und das hat schon einen großen Reiz. Ich werde auf jeden Fall noch des öfteren in die Monster Welt wagen und kann euch empfehlen auch Mal ein Blick zu riskieren.

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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