Review: Mirror’s Edge Catalyst

mirrors_edge_catalyst_ps4Vor knapp acht Jahren erschien der erste Teil: „Mirror’s Edge“. Ein Jump-and-Run-Spiel der etwas anderen Sorte. Aus der Ego-Shooter-Perspektive manövrierte man seinen Charakter durch eine sehr cleane, sterile Welt.

Nun – Mitte 2016 – erschien der zweite Teil in Form von „Mirror’s Edge Catalyst“. Jedoch ist es weniger als Fortsetzung zu verstehen, sondern eher als Restart der Serie. Nur einzelne Elemente des Spiels ermöglichen eine Verknüpfung zum Vorgänger. Natürlich ist das Spielprinzip ähnlich geblieben – sonst jedoch nicht viel.

Sobald man sich ins Spielgeschehen reinbewegt, fallen einige Veränderungen auf. Der Bewegungsfluss ist ein anderer, ein schönerer. Die Figur läuft nun deutlich realistischer umher und auch das springen, rutschen, klettern und sprinten ist deutlich näher an der Realität. Generell wurde in Sachen Spielerlebnis von Seiten EAs einiges getan.

Das Paket aus coolen Moves, einem enorm cleanen Look und einer weitläufigen Landschaft garantieren dem Spieler von Mirror’s Edge Catalyst zumindest kurzfristigen Spielspaß.

Begibt man sich nun einmal in den Story-Modus, hat man das Gefühl, als sei dem Entwicklerteam die Puste ausgegangen, als es um den Aufbau der Story ging – wenig Tiefe in Dialogen und ebenso wenig Abwechslung im Verlauf der Geschichte. Die zu erledigenden Missionen geben dem Spieler vor der Konsole zwar eine Aufgabe und beschäftigen ihn, jedoch bekommt man keine wirkliche Abwechslung geboten. Nebenmissionen sollen diesen Part wohl übernehmen, können den abwechslungsreichen Teil jedoch auch nur bedingt ausfüllen.

Ein großes Plus gibt es allerdings bei der Welt, in der sich der Gamer bewegt. Sehr schlicht und trotzdem schön. In einer grafisch gut umgesetzten Art und Weise kann man sich in einer offenen Welt bewegen, in der es allerlei Dinge zu erleben gibt.

Insgesamt kann man festhalten: Definitiv eine coole Weiterentwicklung zum ersten Ableger der Serie. Mirror’s Edge Catalyst bietet eine Menge Raum für Stunts, Sprünge und verrückte Verfolgungsjagden und stellt somit ein sehr kurzweiliges Open-World-Game der neusten Generation dar.

The following two tabs change content below.
Calvin ist seit 2015 teil des Teams, schafft mehr als 20 Klimmzüge am Stück und verzweifelt jedes Wochenende aufs Neue an seinen Handball-Teamkollegen. Wenn er nicht im Dauerlauf das Treppenviertel auf und ab rattert, schreibt er leidenschaftlich gerne Reviews.

Neueste Artikel von Calvin (alle ansehen)

Erzähl Digger, erzähl

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.