Review: „Mega Man 11“ (PS4)

Als ich in grauer Vorzeit mit dem Zocken anfing, gabs es zwei Genres, die es mir besonders angetan hatten. Dank der vielen Optionen des C64 war die Möglichkeit an die verschiedensten Spiele zu kommen zum Glück sehr groß und das nutzte ich natürlich auch aus. Aber hätte ich zu der Zeit meine Favoriten festlegen müssen, dann wären es definitiv Adventures und Jump ´n´ Runs gewesen. „Maniac Mansion“ und „Zack McKracken“ entflammten meine Adventureliebe und „Donkey Kong“ und „Giana Sisters“ ließen mein RennundSpringherz höher schlagen. Jump ´n´ Runs hatten zu meiner Anfängerzeit und danach auf jeden Fall Hochkonjunktur und jedes Franchise das nicht bei drei auf den Bäumen war, bekam eins verpasst. Das sorgte für echte Perlen, aber natürlich auch für eine Menge Grütze. „Mega Man“ ist natürlich ein großer Name und wird gerne in einem Atemzug mit „Super Mario“, „Castlevania“ und anderen Legenden genannt. Ich muss allerdings leider zugeben das ich „Mega Man“ nie übertrieben viel gespielt habe. Klar hab ich es immer Mal wieder im Konsolenschacht gehabt, aber da ich lange Zeit nur einen Game Boy besaß und einen Super Nintendo erste relativ spät mein Eigen nennen durfte, habe ich doch deutlich mehr Zeit mit dem schnurrbärtigen Klempner und Simon Belmont verbracht, als mit dem blauen Blechmann. Deswegen bin ich froh das mich jetzt, dank ihm,  Mal wieder mit meiner alten Liebe, Jump ´n´ Run, treffen darf.

Story

Übersichtlich, sag ich Mal. Der böse Professor verwandelt alle guten Roboter in Böse und Mega Man versucht sie, Level für Level, zu bekehren und bekommt dadurch ihre Spezialfähigkeiten. Kurz aber gut.

Fazit

Mein Herz springt und rennt. „Mega Man 11“ macht wirklich Spaß und hat ein tolles Leveldesign. Es ist anspruchsvoll (es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade die für jeden Gamer eine Herausforderung bieten), aber, in meinen Augen, nie unfair. Das neue „Double Gear“ System ist ein tolles Feature. Es lässt euch die Zeit verlangsamen und/oder eure Feuerkraft erhöhen, aber ist auch nicht unendlich einsetzbar, sondern muss sich nach einer gewissen Zeit erholen, bis ihr es wieder nützen könnt. Was es vielleicht zu bemängeln gäbe ist, dass es insgesamt nur neun Level gibt, die man dann doch, in einem relativ überschaubaren Zeitrahmen, durchgespielt hat. Klar kann man die Level nochmal in verschiedenen Schwierigkeiten durchspielen, aber ob das so eine große Motivation bietet, muss jeder für sich selbst entscheiden. „Mega Man 11“ ist auf jeden Fall ein tolles Jump ´n´ Run das nostalgische Gefühle weckt, aber dabei nie altbacken rüberkommt.

 

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

1 Comment

  1. Dr. Weil I

    28. November 2018 at 13:45

    Zeitnah.

Erzähl Digger, erzähl

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