Review: „Final Fantasy VII Remake“ (PS4)

„Final Fantasy VII“ ist definitiv ein Klassiker. Als es damals raus kam war es in aller Munde, das es für damaliger Verhältnisse wirklich der heiße Scheiß war. Der erste „Final Fantasy“ Teil in 3D und mit gerenderten Figuren und Hintergründen, das war schon was Feines. Nachdem ich mir endlich eine Play Station leisten konnte, hab ich es mir auch direkt zugelegt. Das es mein erster Teil der Reihe und ich damals überhaupt kein Freund von rundenbasierten Kämpfen war, ist der Funke aber leider nie wirklich übergesprungen. Ich hab es versucht, es hat mich nicht wirklich berührt, ich wollte es später nochmal checken und dann hat es doch nur meinen Pile of Shame vergrößert. „Goldeneye“, „Ocarina of Time“ „Mario64“ und „Mario Kart 64“ waren aber auch einfach zu starke Gegner zu der Zeit und haben den Großteils meiner Daddelzeit in Anpsruch genommen. Um so glücklicher war ich als Square Enix dann doch endlich das Remake ankündigten und ich, über 20 Jahre später, doch nochmal die Chance bekomme mit Cloud und seiner Gang den Shinra Konzern zu bekämpfen und die Erde zu retten.

Story

Ihr spielt hauptsächlich Cloud Strife, einen durch genmanipulation verbesserten ehemaligen Shinra Soldaten, der sich jetzt als Söldner verdingt. Er wird von der Widerstandsgruppe Avalanche engagiert um ihnen dabei zu helfen Shinra Inc. zu bekämpfen, die den Planeten Gaia langsam töten indem sie ihm das lebensnotwendige Mako entziehen. Sozusagen das grüne Blut des Planeten. Erst agiert ihr nur aus finanziellen Interesse, aber Menschen und Ereignisse geben Euch mit der Zeit zu denken.

Fazit

Da ich, wie gesagt, das Original „Final Fantasy VII“ kaum gespielt habe, kann ich keine wirklichen Vergleiche ziehen, allerdings entfällt bei mir somit auch eine eventuell verklärte Nostalgie oder eine (unterschwellige) Abneigung à la „Was haben die meinem heiligen Gral angetan!?!11!“. Auch wenn ich inzwischen rundenbasierten Kämpfen auf jeden Fall etwas abgewinnen kann, bin ich auch nicht traurig oder entsetzt das sie das Kampfsystem im „Final Fantsay VII Remake“ geändert haben. Die Kombination aus normalen Echtzeit-Geschnetzel und Taktikmodus finde ich auf jeden Fall sehr ansprechend. Wäre der Kämpfe könnt ihr, insofern ihr Begleiter dabei habt, zwischen Cloud und seinen MitstreiternInnen wechseln und so versuchen die Vorteile jedes Kämpfers bzw. jeder Kämpferin voll auszuspielen. Wenn ihr sie nicht steuert sind BegleiterInnen zwar nicht unbedingt die hellsten Kampfkerzen auf der Torte, aber es reicht und ich möchte die Gruppenstrategie eh lieber selber in der Hand haben. „Final Fantsay VII Remake“ sieht super aus, macht Spaß und hat eine tolle Geschichte, die allerdings nur ca. 1/5 des Originals abdeckt. Der Rest soll dann in weiteren Spielepisoden erscheinen. Durch das Strecken auf Vollspiellänge bleibt allerdings mehr Zeit für Charakterentwicklung und auch Charaktere die im ersten Teil keine wirklich große Rolle gespielt haben, bekommen hier eine Story und mehr Spielanteile. Für mich ist „Final Fantsay VII Remake“ ein ganz klare Empfehlung wenn man actionreiche Rollenspiele mag. Das Kampsystem macht Spaß, die Welt sieht toll aus und die Geschichte ist auch klasse. Für Neulinge gibts also keine Ausreden und auch eher skeptische VeteranenInnen sollte ihm ruhig Mal eine Chance geben. 

 

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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