Review: Dragonball Z: Kakarot (PS4)

Würde ich diesen Artikel so aufbauen wie einen Kampf in Dragonball Z, dann  würde ich euch jetzt hier erstmal seitenweise sehr ausführlich dichttexten und dabei immer nur minimal vorankommen. Zu Zeiten wo bingen eher Standard als Ausnahme ist, ist diese Gefühl wahrscheinlich gar nicht mehr so präsent, aber als ich Dragonball Z  damals im Fernsehen verfolgt habe, war das warten auf die nächste Folge schon nicht immer ganz einfach. Wenn ein Kampf sich über 20-30 Folgen verteilt, pro Folge nur minimal was passiert und man dann bis zum nächsten Tag warten muss damit es endlich weitergeht, dann kann das schon sehr frustrierend sein. Allerdings wusste ich die erste Z-Zeit dann auch sehr zu schätzen. Dragonball Z war mein Einstieg in das  Franchise und ist bis Heute auch die Serie der Reihe die ich am meisten verfolgt habe. Umso gespannter war ich als es hieß das “Dragonball Z: Kakarot” raus kommt, welches die komplette Story zum Nachspielen beinhaltet und außerdem nicht nur ein reines Kampfspiel ist, sondern auch ein Rollenspiel. Ob das Spiel wirklich Kamehameha-mäsig reinhaut oder eher als laues Franchiselüftchen dahin plänkelt, das habe ich mir Mal angeschaut.

Story

Wie schon gesagt,  ist die gesamte Storyline von Drangonball Z in dem Titel spielbar. Es beginnt kurz vor der Ankunft von Kakarots bzw. Son Gokus Bruder Radditz und geht dann weiter über Freezer und Cell bis hin zu Boo. Die ganze Story hat ca. 40 Stunden Spielzeit aufzuweisen.

Fazit

“Dragonball Z: Kakarot” ist ein spaßiges Spiel das für Fans der Reihe auf jeden Fall einiges zu bieten hat. All die Plätze, Charaktere und Geschichten versetzen einen in eine wohlige  Nostalgie und es macht Spaß die Story nochmal zu erleben und daran mitwirken zu dürfen. Da verzeiht das Fanherz auch die eine oder andere Schwäche die “Dragonball Z: Kakarot” dann doch leider aufweist. Ohne die Fanbrille ist das Spiel leider auf jeden Fall deutlich schwächer. Die Story sollte man auch als unbedarfter Neuling problemlos verfolgen können, aber wenn sich bei bestimmten Szenen oder Charakteren nicht dieses, “Ah cool genau wie in der Serie” oder “Ja stimmt ich erinnere mich” Gefühl einsetzt, dann dürfte der Spielspaß deutlich geringer ausfallen. “Dragonball Z: Kakarot” macht schon einiges richtig, z.B. sind die Kämpfe gut gemacht, sehen toll aus und machen auch Spaß, aber leider ist die Gewinntaktik auch immer gleich und das ermüdet irgendwann. Auch die Rollenspielelemente sind sicher gut gemeint und an sich auch eine Bereicherung, aber leider ist das alles auch etwas halbgar und nicht sehr liebevoll umgesetzt. Die offene Welt wirkt sehr leer und die NPCs nicht wirklich organisch. Sie stehen einfach in der Gegend rum und warten auf einen, während der Rest der Welt eher karg und verlassen wirkt. Die Nebenquests sind ganz nett, aber leider auch nicht mehr. Alles in allem macht “Dragonball Z: Kakarot” schon Spaß, jedenfalls für Fans der Serie. Alle anderen können einen Blick riskieren, aber ohne Fanbrille ist der Spaß wahrscheinlich doch deutlich geringer und selbst mit hätte ich mir doch gewünscht, das das große Potenzial, das eigentlich vorhanden ist, besser ausgeschöpft worden wäre.

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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