Review: Captain Tsubasa: Rise of New Champions (switch)

Denn sie sind ja Ehehlef  Froihoindeeeee, sie sind ja EEEEHHHLLLLFFFF FFRROOOOOOIIIIINNNDDEEE… Ja, das weckt Erinnerungen. Damals nach der Schule ab nach Hause und anstatt richtigen Sport zu machen lieber minderjährigen, fiktiven Ausnahmefussballern dabei Zuschauen wie sie Falken oder Tiger treten, also im übertragenen Sinne natürlich. Die Kickers bzw. die tollen Fussballstars, so der offizielle Name, waren auf jeden Fall einer meiner Lieblings-Animes zu der Zeit und auch Cpt. Tsubasa fand ich später nicht verkehrt. Um so mehr hat es mich gefreut als ich las das ein Spiel zu dem Franchise erscheinen soll. Ob es den Geist der Serie einfangen kann und dabei auch noch Spaß macht, oder ob es ein dahingepfuschtes Opfer uncooler Lizenzvergabe ist, habe ich mir Mal angeschaut.

Fazit 

Gab es nie eine bessere Mannschaft als Captain Tsubasa: Rise of New Champions? Das kommt drauf an was man erwartet und ob man Fan ist oder nicht. Als Fan feier ich auf jeden Fall alles was mit der Story und dem Anime zu tun hat. Die ganzen bekannten Charaktere, die Möglichkeit als Tsubasa oder eigener Avatar zu spielen, die bekannten Powerschüsse, die Einblendungen usw. Alles super in Sachen Nostalgie und Animefantum, aber nicht unbedingt in Sachen Gameplay. Das Spiel an sich ist halt ein arcadiges Fussballspiel ohne Karten und mit leider nicht all zu genauer Steuerung. Jeder Spieler hat Powerleisten die wichtig für bestimmte Aktionen, die müssen voll sein damit etwas möglich ist oder gelingen kann. Theoretisch könnt ihr natürlich auch mit einem normalen Schuss ein Tor erzielen, allerdings ist das so gut wie unmöglich.

Um überhaupt Mal treffen zu können, müsst ihr den Torwart so langen beballern bis seine Leiste so gut wie leer ist. Nur dann könnt ihr auch Mal ein Tor erzielen. Also haben die grundlegenden Spielmechanismen eher etwas von einem Kampfspiel als von einer Fußballsimulation. Außerdem können die immer wiederkehrenden Schuss- und Paradenanimationen die bei jeder Aktion laufen selbst den hartgesottesten Animeliebhabern hart auf den Sack gehen, salopp gesagt.

Die Ladezeiten auf der switch sind durchaus saftig, aber werden immerhin durch Infoeinblendungen der diversen Charaktere wenigstens etwas etwas kurzweiliger. Wenn euch das alles nicht stört und ihr dazu auch noch Fan seit, dann könnt ihr mit dem Spiel schon euren Spaß haben. Alle anderen sollten vielleicht erstmal Probe zocken.

 

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Ich hatte irre Visionen, während ich schlief: »Als wären nur noch Dope MCs im Radio aktiv!«. Hip-Hop ist wie Pizza, auch schlecht noch recht beliebt. Aber was auch immer ich anpranger' Ich bleib' doch nur Dein Handlanger, weil, ich lebe diesen Blödsinn und geh' darin auf wie Lötzinn! Du musst Hip-Hop lieben als wärst du immer nur Fan geblieben.

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