Review: Battlefield 5 (PS4)

2002 erschien mit Battlefield 1 die erste Ausgabe der nun seit 16 Jahren bestehenden Shooter-Reihe. Nun schreiben wir das Jahr 2018 und die Entwickler von DICE kehren zu den Wurzeln zurück. Nach einigen Ausflügen in diverse Krisengebiete der Welt, bewegt sich Battlefield wieder dort, wo alles begann: im Zweiten Weltkrieg.

Battlefield 5 besticht durch grandioses Kartendesign, extrem realistische Zerstörungseffekte und einen hohen Spaß-Faktor im Team-Spiel. In diesem Bereich ist es wohl das Beste, was die schwedischen Entwickler im Rahmen dieser Reihe bisher auf die Konsolen zaubern konnten. Auch der Einzelspieler-Modus ist definitiv einen Durchlauf wert, jedoch allein kein Kaufgrund. Der Multiplayer-Modus hingegen durchaus: Nie war es bei Battlefield so wichtig, zusammenzuarbeiten, sich abzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden, die andere Fraktion vernichtend zu schlagen.

Kleine Highlights sind zum Beispiel das stark verbesserte Sounddesign, das einem den Eindruck vermittelt, mitten auf dem Kriegsschauplatz zu stehen. Außerdem sollten die neuen Maps nochmal erwähnt werden: Zwar gibt es keine riesige Auswahl an verschiedenen Karten, dafür sind die vorhandenen mit extrem viel Liebe zum Detail und vor allem einer immensen Größe ausgestattet. Dazu kommt, dass jede Karte „lebt“. Dynamisches Wetter und ein sich je nach Kampfsituation angepasster Zerstörungsgrad der Umgebung, ermöglichen neue Ausflüchte aus schier unlösbaren Situationen.

Die Macher von DICE haben mit Battlefield 5 einen Shooter erschaffen, der zwar keine Genre-veränderten Maßstäbe setzt, aber Krankheiten der Vorgänger ausmerzt und so mehr als nur ein kurzes Anspielen wert ist.

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Calvin ist seit 2015 teil des Teams, schafft mehr als 20 Klimmzüge am Stück und verzweifelt jedes Wochenende aufs Neue an seinen Handball-Teamkollegen. Wenn er nicht im Dauerlauf das Treppenviertel auf und ab rattert, schreibt er leidenschaftlich gerne Reviews.

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