Producers Spotlight: Elemzetta

Das Rapper, die ihre Beats selber produzieren oder Produzenten, die selber Rappen oft eine besondere Symbiose zwischen ihren Vocals und den Instrumentals finden, zeigten in der Vergangenheit schon Musiker von Bushido über RAF Camora bis hin zu Amerikanern wie Travi§ Scott. Mit Elemzetta stellen wir euch einen weiteren Musiker vor, der nach diesem Prinzip arbeitet.

Name: Elemzetta
Alter: 23
Wohnort: Freiburg
Produziert seit? 2005
Favorite Breaks: Roy Porter – Party Time
Favorite HipHopSongs: Mark Ronson – Ooh Wee ft. Nate Dogg & Ghostface
Favorite HipHopProducers: Timbaland, Boi-1da
Favorite Non HipHop Production: Alles von James Blake.
Aktuelle Produktionen: „Grau in Grau“ von Dop & Donni (mit 8 Produktionen) VÖ:14.10.16 und die „Zetta“ EP welches dieses Jahr erscheinen wird.

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Du rappst und produzierst. Was war zuerst da: Mic oder Midi-Keyboard?

Als Kid klebte ich schon immer am Keyboard bis irgendwann mal das Neumann Mic ins Haus flatterte, was man sich mit Zeitung austragen finanziert hat.

Wie würdest du deinen Style beschreiben und hat er sich über die Jahre verändert?

Im Kern ist es HipHop, aber mit der Zeit erweiterte sich mein Horizont. Gab auch diverse Genre übergreifende Projekte. Ich finde das Dope, wenn man alles selbst macht. Vom Beat bis zum Video.

Man kann bei dir verschiedene Einflüsse heraushören, welche Produzenten sind deine Vorbilder?

Die Inspiration kommt aus vielen Bereichen, aber ich habe schon immer versucht meinen eigenen Sound zu schaffen. Vorbilder hab ich nicht gebraucht, aber feier nach wie vor Leute wie Hudson Mohawke, Obeson oder Tua deren Arbeit unmenschlich ist.

Glaubst du, dass dein Equipment eine große Rolle dabei spielt, wie deine Beats klingen?

Mir reichen Laptop, 32 Tasten und mein USB- Stick mit den Kits drauf. Ich persönlich finde die Kunst liegt darin, mit wenig viel zu machen und nicht umgekehrt.

Wie merkst du, ob ein Beat für dich oder einen anderen Rapper ist?

Wenn ich für andere produzier, sitzt man meist schon mit einer Idee da und weiß wie man den Beat an den Künstler anpasst. Bei mir dauert es etwas länger bis ich zufrieden bin.

Wie wichtig ist dir eigentlich das, was ein Rapper oder Sänger auf deine Beats sagt?

Mir ist wichtig, dass der Künstler den Vibe des Beats trifft.

Welche deiner Produktionen magst du selbst am liebsten und warum?

Der neueste ist immer der Beste, bis der nächste kommt.

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Moin! Aachener, der irgendwas mit Medien studiert, ungern über sich in der Dritten Person schreibt und fest zu BACKSPIN gehört. Kopf ist kaputt, aber Beitrag is nice, wa.

3 Comments

  1. John

    8. Dezember 2016 at 4:28

    @DMG79 Sampling ist dir wohl nicht bekannt.

  2. Dmg79

    1. Oktober 2016 at 15:56

    Mies wenn Leute vorgestellt werden, die Beats von anderen als ihre Arbeit ausgeben.

  3. Louisa-Maria

    6. September 2016 at 17:07

    Hammer Interview! Sehr begabter Produzent!

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