Producer Spotlight: Suff Daddy

Am 24. Juni erschien die neue Platte des in Berlin lebenden Beatmakers Suff Daddy. Das 11 Track starke Album wurde auf den Namen „Birdsongs“ getauft. Das Düsseldorfer Puzzlestück des Produzententrios Betty Ford Boys mischt damit die Instrumental-Subkultur endlich wieder solo auf. Darum haben wir das Spotlight auf den begnadeten Hip-Hop-Künstler gerichtet. Im Licht des Schweinwerfers zeigt er uns seine durchaus humorvoll, lockere Art und beantwortet produktionsbezogene Fragen mit Leichtigkeit und Kreativität. Wie Suff Daddy Produzent wurde und mittlerweile einen Beat baut, was sich hinter dem Albumtitel versteckt, welchen Song er gerne remixen würde und vieles mehr, erfahrt ihr in unserem Producer Spotlight.

Name: Suff
Alter: unbekannt
Wohnort: Suff Central
Produziert seit: langem
Favorite Breaks: Mittagspause
Favorite HipHopSongs: alles von 50 Cent
Favorite HipHopProducers: 50 Cent
Favorite Non HipHop Production: Der Song aus der „Check 24“-Werbung
Aktuelle Produktionen: „Birdsongs“

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Wann und wie bist du zum Produzieren gekommen? Wer oder was hat dich dazu gebracht und inspiriert?

Es war vor langer, langer Zeit. Ein Freund gab mir den Rat meine Zeit nicht weiter mit Jura zu verschwenden sondern stattdessen auf eine glorreiche Karriere als Musikproduzent zu setzen.

Wie würdest du deinen eigenen Style beschreiben und hat er sich über die Jahre verändert?

Er war, ist und bleibt quakig bis düdelig.

Glaubst du, dass dein Equipment eine große Rolle dabei spielt, wie deine Beats klingen?

Nein.

Wie können wir uns den Prozess vorstellen, wenn Suff Daddy einen Beat baut? Hast du dabei eine bestimmte Routine?

Ich schalte den Computer an, dann schalte ich den Bildschirm an. Danach schalte ich die Boxen an. Wenn es dunkel ist schalte ich auch das Licht an. Danach schalte ich das Internet an, um YouTube zu samplen.

Wie suchst du deine Samples aus? Bist du eher der Old-School-Vinyl-Digger oder schaust du auch bei YouTube und sonstigen Seiten?

Ich digge nur pakistanische Original-Pressungen.

Welche deiner Produktionen magst du selbst am liebsten und warum?

Immer die neueste Produktion. Weil die gerade promotet werden muss.

Wie wichtig ist es dir eigentlich, was ein Künstler auf deinen Beats textet?

Nicht wichtig.

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Welche Idee/Aussage steckt hinter dem Titel deines neuesten Werks „Birdsongs“ und den 11 Anspielstationen? Wie würdest du den Sound der Platte charakterisieren?

Die Songs sind flyer als wie ein Bird. Wie elf ganz ruhige, flye Vögel.

Welche anderen Musikstile reizen dich und warum? Was ist Rap für dich im großen Musikkosmos?

Ich hör nur Musik aus meiner Crew. Rap ist alles für mich.

Wenn du heute einen Remix machen dürftest, unabhängig vom Musikgenre, welchen Titel würdest du wählen und warum?

Ich würde Audio88 & Yassins „Über Liebe“ remixen, weil ich das bereits geremixt habe und dadurch weniger Arbeit hätte.

Wie kann man sich die Zusammenarbeit von Dexter, Brenk Sinatra und dir vorstellen? Wie funktioniert ein solches Produzententrio in eurem Falle beim Kreieren von Musik?

Eigentlich lassen wir einfach alles von Dexter produzieren und schreiben hinterher unsere Namen drauf. Dexter kann das einfach so gut.

Was können wir zukünftig von den Betty Ford Boys und/oder von dir erwarten?

Jetzt mal Real Talk: wir machen ein neues Album im August. Im Tessin. Wird Mega.
Kauft „Birdsongs“.

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Moin, ich bin Freddy aus der besten Vorstadt Berlins: Bernau. Rapliebhaber, Fussballfanatiker, Sneakerfreak. Immer unterwegs durch die weitläufige Medienlandschaft. Jetzt bei BACKSPIN. #WKM$N$HG?

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