Pete Boateng – Vom Backup-Rapper zur Solokarriere

Viele kennen Pete Boateng als Backup-Rapper von Deutschrap-Größen wie Marteria und SSIO. Jetzt wird es Zeit für eine Solokarriere des Wahlberliners. Mit „Nur ein Traum“ erfolgte der Startschuss der Karriere mit Features von Marteria und Megaloh. Pünktlich zur Festival-Saison möchten wir euch den in Duisburg geborenen Rapper näher vorstellen. Wir haben mit ihm gesprochen, um uns über seine Kindheit, die musikalischen Einflüsse und seinen Zukunftsplänen zu unterhalten.

Kindheit, die Reggae-WG seiner Mutter und musikalische Einflüsse

Pete wurde in Duisburg-Marxloh als Sohn eines Ghanaers und einer Italienerin geboren und verbrachte dort die ersten fünf Jahre seines Lebens. Aufgrund der Verhaftung seines Vaters zog er dann für zwei Jahre zu seinen Großeltern in die italienische Toskana. Danach holte ihn seine Mutter zurück nach Deutschland, die zu dieser Zeit Sängerin bei den Reggae-Bands Umoya und Ridim Ital ist und in einer Musiker-WG in Bonn lebt. Dort fing laut eigenen Angaben seine musikalische Laufbahn an. Der heute 36-Jährige lernt dort Schlagzeug spielen und ist bei Konzerten, Jam-Sessions und Proben dabei. In der Schule hat der geborene Duisburger immer mehr geschwänzt, woraufhin seine Mutter das Jugendamt verständigte und er ins Heim musste. Er ist ihr heute noch dankbar dafür. Im Heim bekam Pete Boateng eine Anlage und seine ersten Hip-Hop-Alben von seiner Mutter geschenkt. Sein erstes Album war Doggystyle von Snoop Dogg, danach folgten LPs von unter anderem Public Enemy, Michael Jackson und Prince.

Start der Karriere, Marteria und die Single Nur ein Traum

In der Schule gründete Pete Boateng eine Rap-Crew mit seinem damaligen besten Freund. Sozusagen der Startschuss der Rapkarriere. Bei einem seiner Auftritte im Jahr 2012 wird Pete von niemand geringerem als Marteria entdeckt. Eine Einladung zum splash! und nach Berlin folgten. Seitdem lernt er viel von seinem Entdecker und schreibt auch eigene Songs, die jetzt das Licht der Welt erblicken. Seit seinem Umzug nach Berlin ist er nicht nur Backup-Rapper von Marten, sondern auch von unter anderem Schwesta Ewa und SSIO, den er aus seiner Zeit in Bonn kennt. Der Wahlberliner hat schon immer nebenbei alleine Musik gemacht, sich aber nicht ready gefühlt. Nun hat er mit der Single „Nur ein Traum“ auf sich aufmerksam gemacht. Mit im Gepäck: Marteria und Megaloh. Letzteren genannten kennt Pete durch Ghanaian Stallion, Teil der Formation BSMG. Als die Single entstand, konnte der 36-Jährige regelrecht die Stimmen von Marteria und Megaloh hören und beide sagten sofort zu, bei dem Track mitzumachen.

Zukunftspläne

Zu seinen Zukunftsplänen hält sich der Musiker bedeckt. Er wolle dieses Jahr noch einige Singles raushauen und sehen, wie sich alles entwickelt. Hinzufügend erzählt er, dass er sich nicht festlegen und ganz frei sein wolle und dann auf die Entwicklung reagiere. Nächstes Jahr gibt es aber definitiv ein Album oder eine EP. 

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