Edelmetall aus den Staaten und Shindy-Album: So lief das letzte Jahr für Produzent OZ

Das Jahr 2018 ist vorbei und jeder redet darüber, wer den besten Song oder das beste Album gemacht hat. Oft vergisst man da aber auch die Produzenten, die die Tracks produziert haben und mindestens einen ebenbürtigen Anteil am Erfolg hatten. In dieser Artikelreihe zeigen wir euch, wie das Jahr für die erfolgreichsten Produzenten aus dem deutschsprachigen Raum lief und was diese ausmacht. Nach CuBeatz machen wir weiter mit OZ, der sich inzwischen bis in die oberste Produzentenriege in Amerika gespielt hat.

Kaum ein Release von Drake, Travis Scott, Meek Mill und Co. kommt heutzutage noch ohne einen Beat von OZ aus. Der Schweizer ist in den frühen 2000er Jahren als DJ Ladykiller in die Szene getreten, bevor er dann 2006 angefangen hat Beats zu machen. Sein erstes Placement konnte er 2011 bei Nazar verbuchen, sowie 2013 seine erste Produktion in Amerika auf einem Album von Meek Mill. Seitdem arbeitet er größtenteils mit Künstlern aus den USA zusammen. In Deutschland haben bisher außer Nazar nur Bushido, AK Ausserkontrolle sowie Shindy und Rin mit ihm zusammengearbeitet.

Häufig findet man OZ und CuBeatz aus Stuttgart auch zusammen in den Productioncredits eines Songs. Der Schweizer arbeitet häufig mit dem Duo zusammen, wie bspw. auf dem Beat von „Sicko Mode“ für Travis Scott, bei dem die CuBeatz-Jungs eine Melodie beigesteuert haben und OZ den restlichen Beat produziert hat.

OZ Trademarks sind nicht unbedingt nur in einem Bereich zu finden, da ein OZ-Beat viele Sachen ausmacht. Zum einen sind da die düsteren Melodien zu nennen, die er häufig mit Omnisphere, Trilian und Co. selbst einspielt und dann als Sample benutzt. Zum anderen sind seine Drums zu nennen, die oft einen klassischen Hip-Hop Sound haben, aber im modernen Stil benutzt werden. So klingt sein Sound weniger plastisch im Gegensatz zu vielen anderen Trap-Produktionen. Genauso wie CuBeatz ist OZ auch dieses Jahr wieder für den Grammy nominiert worden als Mitproduzent für Travis Scotts Album „Astroworld“ sowie der Single „Sicko Mode“ in den Kategorien „Best Rap Album“, „Best Rap Song“ und „Best Rap Performance“. Ins neue Jahr ist OZ auch direkt mit der neuen Single „Dodi“ von Shindy gestartet, für dessen Album „Drama“ er bestimmt letztes Jahr schon oft im Studio saß.

Erfolge 2018:

Alben:

3x Platin & 2x Gold für Astroworld von Travis Scott – (2x Platin USA, 1x Platin CAN, 1x Gold DNK, 1x Gold NZL)

1x Gold für „Championships“ von Meek Mill

1x Gold für „Bobby Tarantino 2“ von Logic

1x Gold für „Harder then ever“ von Lil Baby

Singles:

8x Platin & 5x Gold für „Sicko Mode“ von Travis Scott

(4x Platin in den USA, 2x Platin in AUS, 2x Platin in CAN, 5x Gold in Italien, NZL, SWE, GB und Afrika)

Songs prod. by OZ 2018 – Playlist:

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