Nike Air Force One & Co. – diese Sneaker sind Kult

Begonnen hat alles in New York, Bronx in den 70er Jahren. Basketball steht ganz am Anfang des Sneakerkults. Und der Hip Hop machte den Sportartikel zum Fashionschuh – wir stellen ein paar Modelle vor, die aus der Sneaker-Welt nicht mehr wegzudenken sind.

Nike Air Force One

Nike-03Im kommenden Jahr wird der Nike Air Force One 35 Jahre alt – an seiner Popularität hat der Sneaker nicht eingebüßt, im Gegenteil: Die gerade frisch entwickelte Air-Technologie des Herstellers Nike fand im Basketballschuh Air Force One seinen optimalen Platz und wurde zum Kassenschlager. Bis heute ist der Schuh neben dem Nike Free und dem Air Max das beliebteste Modell.

Insbesondere die Hip-Hop Kultur der 80er Jahre machte den Nike Air Force One, benannt nach dem Flieger des amerikanischen Präsidenten, zum Kultobjekt. Nicht nur in den Staaten findet der Treter daher in einigen Rapsongs lobende Erwähnung, ihm wurden sogar eigene Songs gewidmet: Im Rahmen des 25. Jubiläums entstand der Songs „Classic“ (DJ Premier Remix) mit Kanye West, Rakim und Nas, auch Jan Delay „King Nike Air“ (2001) oder Saad „Air Force One“ haben ihrem Schuhwerk bereits geschmeichelt.

Besonders beliebt ist der Nike Air Force One komplett in weiß – das passt bekanntlich zu jeder Kombination, sieht fresh aus und legt zudem eine gewisse Risikofreude an den Tag. Der Horror jedes Sneaker-Fans – ein richtig saftiger Fleck auf dem Lieblingsschuh. Gerade in Zeiten also, in denen schneeweiße Sneaker den Ton angeben zu scheinen, kommt die Frage nach der richtigen Reinigung der oft empfindlichen Oberfläche auf.Nike-02

Ob Backpulver, Bebyfeuchttücher oder Haushaltsmittel – für die Reinigung der weißen Treter bieten sich einige unterschiedliche Möglichkeiten.

Adidas Stan Smith 

Der Adidas Stan Smith wurde im Jahr 1971 für den gleichnamigen Tennis-Profi entwickelt, der im gleichen Jahr die US Open gewinnen konnte – Adidas versuchte durch diesen Marketing-Move ihr Standing in den Vereinigten Staaten zu festigen, für Smith sprangen Tantieme dabei rum. Im Kern ist der Stan Smith eine Erweiterung des Adidas Superstars (1969), insbesondere durch das glatte Obermaterial unterscheiden sich der Stan Smith jedoch.

K-Swiss „The Classic“

Das Modell war der erste K-Swiss Sneaker überhaupt und kam sage und schreibe im Jahr 1966 auf den Markt. Ursprünglich war auch der Classic als Tennisschuh konzipiert. Die sogenannten D-Ringe sind bis heute kennzeichnend für das Modell des amerikanischen Unternehmens, das von den Gebrüdern Brunner, zweier Schweizer Migranten gegründet wurde. Im sonnigen Kalifornien angekommen entdeckten die passionierten Skifahrer ihre Leidenschaft für den Tennissport und verwirklichten ihren Traum vom eigenen Schuh-Unternehmen. Noch im Jahr der Gründung feierte der Classic in Wimbledon Premiere. Trotz des ordentlichen Alters beider Modelle, freuen sich „Stan Smith“ oder „Classic“ momentan neuer Beliebtheit.

Nike „Air Jordan“

Der Schuh entstand ursprünglich als reiner Basketballschuh, Namenspate ist und war die Basketball-Legende Michael „Air“ Jordan. Das erste Modell erschien im Jahr 1984, seitdem erschien fast jährlich ein neues Modell. Inzwischen ist der Hersteller beim Air Jordan XXX (30) angelangt, dieser wurde im Januar vorgestellt. Wie wohl kaum ein zweites Schuh-Modell ist der Air Jordan ein Paradebeispiel für die Veschmelzung von Mode und Product Placing, durch die Erscheinung des Air Jordan in unzähligen Filmen, Werbungen und die Repräsentation durch zahlreiche Superstars findet sich der Schuh inzwischen als fester Teil der Popkultur wieder.

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Er ist nicht "Nordisch by Nature" – kam aber durch Samy und EinsZwo zu Hip-Hop. Abseits davon auch gerne Gespräche über die Rettung der Welt, Tesla oder Alan Watts. "They try to blind our vision, but we all God children, we siblings. You my brother, you my kin, fuck the color of your skin."

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