Musik in Games oder bei Spielautomaten – das passt einfach zusammen

Was haben gute Musik und coole Games gemeinsam? Sie bieten Unterhaltung, vertreiben die Langeweile und sorgen einfach für gute Laune. Doch Musik und Gaming sind stärker miteinander verknüpft, als man vielleicht auf den ersten Blick annehmen würde. Wir werfen einen Blick darauf, welche Symbiose Musik und Games mitunter eingehen.

Sound in Games fördert die Immersion

Videospiele haben das Ziel, eine virtuelle Welt aufzubauen, in die der Spielende eintauchen kann. Wenn wir vor der Konsole sitzen, identifizieren wir uns mit der Spielfigur, die wird über den Bildschirm steuern und lassen den Alltag hinter uns. Das Eindringen in eine andere Dimension (nämlich die des Spiels) wird auch als „Immersion“ bezeichnet. Je immersiver das Gameplay ist, desto eher hat man das Gefühl, Teil der virtuellen Welt zu sein. Das gelingt den Herstellern von Spielen inzwischen von Jahr zu Jahr immer besser.

Eine höhere grafische Auflösung und technischere Neuerungen – wie z.B. die VR-Brille – sorgen dafür, dass Videospiele immer realistischer werden. Allerdings ist die optische Darstellung in Videogames nur die halbe Miete, um ein richtig gutes Spielgefühl zu erzeugen. Auch der Sound und die Spielmusik müssen passen.

Spielen wir eine Partie Fußball in der bekannten Simulationsreihe „FIFA“ von Electronic Arts, möchten wir auch die Fans hören, die uns Beifall nach gelungenen Aktionen spenden. Stehen wir bei Kriegsspielen wie „Call of Duty“ auf dem Kampffeld, wünschen wir uns das Knattern der Maschinenpistolen. Und wenn wir unser Glück herausfordern, möchten wir es natürlich auch ordentlich klimpern hören wenn wir etwa bei Echtgeldcasino.co „Echtgeld“ Münzen an den virtuellen Slots gewinnen.

Ludomusicology – die Lehre der Videospielmusik

Wer hätte das gedacht? Man kann die wundersame Welt der Gaming-Musik sogar erforschen. Das akademische Feld der „Ludomusicology“ beschäftigt sich damit, wie die Musik in Videospielen auf uns wirkt und welche Einflüsse gewisse Sounds auf uns haben.

Manch einer wird gerade die sehr limitierte Musik der frühen Videospiele auf 8-Bit-Basis als nerviges Piepsen abtun. Doch tatsächlich zeigt sich, dass die Musik in Games einen wichtigen Beitrag leistet, um ein besonders intensives Spielgefühl zu erleben.

Fast jeder, der in den 90er Jahren stolzer Besitzer eines Game Boys war, kann sich bestimmt noch an „Super Mario“ erinnern, der seinen Namen auf dem Startbildschirm des Spiels lautstark zur Sprache gebracht hat.  Auch die eingängigen Melodien, die im Verlauf dieser Games immer wieder zu hören waren, haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Wer in der Nostalgie schwelgen möchte, kann sogar ganze Konzerte besuchen, bei denen ausschließlich Videospielmusik gespielt wird – meist für ein ganzes Orchester arrangiert. Ein Fest für alle, die der Ludomusicology nahe stehen.

Früher gab es solche Konzerte hauptsächlich in Japan (oft wurde dabei Nintendo-Musik gespielt). Mittlerweile werden die Veranstaltungen aber rund um den Globus durchgeführt und erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit!

Hintergrundmusik erfüllt auch wichtige Funktionen

Neben den angesprochenen realistischen Sounds, ist auch die allgemeine Hintergrundmusik wichtig für den Erfolg eines Games. Oft ist sie kaum zu hören, doch es hat sich gezeigt, dass sie eine entscheidende Rolle spielt.

Hintergrundmusik kann dazu beitragen, dass eine spannende Situation kreiert wird. Sie kann auch dafür sorgen, dass wir gute Laune bekommen und animiert uns dazu, weiterzuspielen. Besonders in der heutigen Zeit ist dies ein wichtiger Aspekt. Games-Anbieter sind daran interessiert, dass die Spieler möglichst viel Zeit mit einem Spiel verbringen. Wird die Musik hingegen eher als unangenehm empfunden, besteht die Gefahr, dass Spieler schneller abspringen.

Viele Games sind heutzutage durch sogenannte In-App-Käufe finanziert. Die Spieler können sich besondere Vorteile mit Echtgeld erkaufen. Die Wahrscheinlichkeit dafür, einen In-App-Kauf zu tätigen steigt dann an, wenn man über einen längeren Zeitraum mit Leidenschaft bei einem Spiel dabei ist. Die richtige Games-Musik kann also dazu beitragen, dass die Spielehersteller mehr Geld verdienen.

Übrigens: Dass Musik die Bereitschaft eines Menschen steigern kann, Geld auszugeben, kennen auch Betreiber von Geschäften. Bestimmte Musik kann dafür sorgen, dass wir mehr Lust darauf bekommen, uns etwas von unserem Geld zu leisten. Vom Einzelhandel wurde dieses Konzept auch in die Stores der Apps und Games übertragen. Daher ist bei manchen virtuellen Shops Musik zu hören, wenn man diese „betritt“.

Die Profis setzen auf ihre eigene Musik

Professionelle eSportler scheinen hingegen weniger von der echten Games-Musik angetan zu sein. Es gibt mittlerweile einen Markt für beruhigende und konzentrationsfördernde Gaming-Musik, die von den Profi-Spielern beim Zocken gehört wird.

Einem eSportler geht es vermutlich auch weniger darum, dass er in die virtuelle Welt eintauchen kann und ein besonders tolles Gefühl beim Spielen hat. Er verdient Echtgeld beim Zocken und sollte alles dafür tun, um eine perfekte Basis für den Wettkampf zu haben.

Gewisse Sounds und Musik sorgen vielleicht dafür, dass das Game sich für den Durchschnittsspieler besser anfühlt, doch die Konzentration von Profis könnte dadurch gestört werden.

Übrigens: Auch für die Zuschauer bei einem eSport-Event ist die Musik ein entscheidender Faktor! Das haben wir in diesem Artikel schon einmal näher unter die Lupe genommen.

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