Music: Champion Sound (aus BACKSPIN MAG #116)

22. August 2014. 14 Uhr. Hradec Králové, Tschechien. Der zweite Festival-Tag des legendären Hip Hop Kemp. Kaum wach. Irgendwie noch matschig im Gesicht. Man hat den ersten Tag schon in den Knochen. Hitze. Ein heruntergekommener, staubiger Hinterhof in der Praska-Trida-Straße 686, weit entfernt vom Festivalgelände. Alle anderen Festivalbesucher schlafen sicher noch. Man betritt einen Proberaum. Kein Unterschied zu allen anderen Proberäumen dieser Welt: kaum Platz, Schaumstoff-Dämmung an den Wänden, ein rot-ranziges Sofa, Mikrofone, Gitarre, Bass, Schlag- zeug, Marshall-Verstärker und weitere Instrumente. Es sieht nach Rock’n’Roll aus. Wenn da nicht die beiden Turntables wären und ein Banner, auf dem „Champion Sound“ steht. Die Band Champion Sound ist Hip-Hop par excellence. Vielleicht kann man sogar sagen, dass die Mitglieder Radimo (Bandleader – Saxofon, Flöte, Drumpad und Samples), Mrak (Gitarre), Watcha (Bass), Gury (Schlagzeug) und Tomáš (Soundmann) ein kleines bisschen wie The Roots aus Osteuropa sind. Die meiste Zeit jedenfalls sind Champion Sound die Haus- und Hofband der tschechischen Hip-Hop-Instanz Prago Union. Sie haben schon mit allen Künstlern, die in Tschechien oder der Slowakei im Hip-Hop Rang und Namen haben, zusammengearbeitet. Darüber hinaus sind sie viel in Europa unterwegs und sorgen für die Breakbeats bei großen B-Boy-Veranstaltungen wie Battle of the Year, The Notorious IBE oder Juste Debout. Auch gewisse Ami-Rapper können die Finger nicht von ihnen lassen.

Was liebt ihr an Hip-Hop und wie seid ihr darauf gekommen, ihn als Liveband zu begleiten?

Tomáš: Ich liebe die einfache, klare Energie der Beats. Und sehr gute Lyrics – wenn sie nicht von Autos, Drogen und Bitches handeln.

Watcha: Ich liebe die Improvisation, wenn wir Tänzer begleiten. Da kommt alles zusammen, was einen guten Vibe erschafft: Musik, Lyrics, Tanz und Style. Radimo: Die Idee von einer Hip-Hop-Liveband hatte ich schon ziemlich früh. Ich lernte The Roots kennen, der Inbegriff von Hip-Hop durch eine Band. Unser Vorbild, auch wenn es uns fern liegt, sie zu kopieren. Es gab auch noch andere Bands, die Hip-Hop live gespielt haben. Das war aber nie das, was ich mir vorgestellt, erhofft und gewünscht hätte. Seitdem war es mein Traum, eine eigene Band zu haben, die Hip-Hop-Künstler auf die Art und Weise begleitet, wie ich es für richtig halte. Mein Traum ist wahr ge- worden – Champion Sound gibt es seit 1997.

Was macht ihr denn anders als die anderen?

Radimo: Was uns von anderen unterscheidet, ist die Herangehensweise. Man stelle sich ein klassisches Orchester-Sample vor. Ganz viele Bands würden es mit einem Streicher-Sound vom Key- board imitieren. Das ist schon ein bisschen grauen- voll. (lacht) Wir hingegen diggen den Beat bis aufs Äußerste, tauchen in ihn ein und analysieren ihn bis ins kleinste Detail. Dann experimentieren wir und schauen, wie wir am allernächsten an das Original herankommen. Deswegen suchen wir auch immer nach dem Original-Song und samplen diesen erneut – wie der Produzent es selbst auch schon getan hat. Wir durchleben also den ganzen Sampling-Prozess erneut. Wenn wir auftreten, sind die Drums und der Bass immer live. So stellen wir die Live-Energie in der Rhythmus-Sektion sicher. Wenn es einen Gitarren-Part gibt, bauen wir den auch noch ein. Wenn wir einen Sound überhaupt nicht zuordnen können, ist die Gitarre meistens in der Lage, ihn zu imitieren. Ähnlich das Saxofon, die Flöte oder die Percussions. Der Rest kommt dann entweder vom Computer oder Drumpad. Also: Wir sind mit Sicherheit nicht die beste Band, die Hip-Hop begleitet. Aber in unserer Methode sind wir die Besten. Das verhilft uns tschechischen Jungs dann auch dazu, dass wir die Ehre haben, mit Leuten wie Diamond D oder Black Moon zu spielen. Mit Diamond D sind Champion Sound 2012 beim Hip Hop Kemp aufgetreten und danach mit ihm auf Tour gegangen. Heute stehen das erste Treffen und gleichzeitig die Generalprobe mit Black Moon an. Deswegen zurück in den Proberaum irgendwo in Hradec Králové. Als stiller Beobachter schleicht man sich auf das alte Sofa, um die Musik auf sich wirken zu lassen. Man hört ein waberndes, glimmerndes, fast wüstenartiges Sample, die Gitarre macht „Düdeldüdeldüdel- düüü“ und der Bass geht schwerfällig immer zwei Schritte nach vorne. Eine gehörige Portion Jazz. Unverkennbar Black Moons beziehungsweise Da Beatminerz’ Signature-Sound und das Intro von „Who Got da Props“. Was für eine Will- kommenshymne für die BACKSPIN-Redakteurin im Proberaum! Als sich der Beat vollends ausbreitet, will man am liebsten aufspringen, weil der Sound einen so gefangen nimmt. Champion Sound haben nicht zu viel versprochen: Ihre live gespielten Instrumentals sind von den Originalen kaum zu unterscheiden. Eine Sache fehlt aber noch: der Rap von Black Moon. Bis jetzt haben sich Buckshot, 5ft und DJ Evil Dee nicht im Proberaum blicken lassen, obwohl sie laut Ankündigung schon längst hätten da sein müssen. Typisch. Hip-Hop-Protagonisten sind öfter zu spät. Sie befänden sich gerade noch bei KFC – Lángos kennen beziehungsweise mögen sie wohl nicht – und würden sich daraufhin direkt auf den Weg machen. Nun gut. Genug Zeit, um weiteren Instrumentals wie „Powaful Impak!“ oder dem Saxofon-Intro von „Shit Iz Real“ zu lauschen. Weiteres Fachsimpeln auf Tschechisch – nur Radimo kann fließend Englisch. Letzte Verbesserungen an den Beats. Die Ruhe vor dem Sturm.

Auf einmal fährt ein Wagen vor. Und sie sind da. Auf dem „Enta da Stage“-Cover ist nicht zu erkennen, dass DJ Evil Dee tatsächlich so ein Koloss ist. Seine mit einem Tuch aufgetürmten Rastas verstärken diesen Eindruck noch. Die Körpergröße von Buckshot und 5ft ist das genaue Gegenteil. Sie hat man zwar klein, aber nicht so klein – nahezu winzig – erwartet. Bizarr ist das richtige Wort für diese erste Begegnung. Übliche Hip-Hop-Begrüßungsformeln und -gesten, Smalltalk, Sprachbarrieren. Die BACKSPIN-Redakteurin muss von beiden gemeinsam posierenden Bands Fotos machen. Die einen fühlen sich wohl, die an- deren weniger. Buckshot drückt einigen Champion-Sound-Mitgliedern neue Sneaker für das Foto in die Hand. Die Preisschilder sind noch befestigt, offenbar ist das sein neues Business neben Hip- Hop …

Was ist euer Alleinstellungsmerkmal? Warum wollen 90er-Größen wie Diamond D oder Black Moon mit euch arbeiten?


Radimo: Schwierige Frage, da kann ich nur spekulieren. Wie gesagt, unsere Interpretationen der Beats liegen sehr nah am Original. Der andere Grund ist sicher ein praktischer: Wir sind Europäer. Wenn ein 90er-Rapper auf Tour geht, hat er meistens nicht die finanziellen Mittel, eine ganze Liveband einzufliegen. Wir leben in Tschechien und sind nicht die Teuersten. Zudem erfordern Instrumentals keine sprachliche Ebene – das ist ja auch unser Vorteil bei Breakbeats für B-Boy-Veranstaltungen. Um zu connecten, brauchen wir nur das Feeling der Musik.

Wie leitet ihr die Zusammenarbeit ein? Das stelle ich mir schwierig vor …


Radimo: Zuallererst überlegen wir uns natürlich, mit wem wir gerne zusammenarbeiten möchten. Weitere Traum-Kollaborationspartner von uns sind übrigens Q-Tip, Madlib oder KRS-One, falls die das hier lesen sollten. (lacht) Dann suchen wir den ersten Kontakt, was sich oft als sehr schwierig gestaltet. Aber dafür haben wir zwei Asse im Ärmel. Zum einen Affro, unseren Manager und Organisator des Hip Hop Kemp, und zum anderen Karin, die Bookerin von Subotage Entertainment. Die beiden kennen einfach jeden, der im Hip-Hop Rang und Namen hat. Wenn der erste Kontakt steht und die Künstler nicht abgeneigt sind, beginnen wir, deren Beats zu proben und aufzunehmen. Wir lassen sie hereinhören und schauen, ob ihnen unsere Arbeit überhaupt gefällt. Dazu nutzen wir YouTube, wo wir Aufnahmen von unseren Proben hochladen. Für Black Moon haben wir das mit einer Session von „Shit Iz Real“ getan. Dann kommt die Zu- oder Absage. In Black Moons Fall hat uns Dru Ha von Duck Down Music die Setlist geschickt. Dann ging unsere Arbeit richtig los. Wir waren zeitlich schon sehr in Verzug, weswegen wir die Band um Hilfe bei der Suche nach den Sample-Originalen gebeten haben. Aber wie es scheint, erinnern sie sich an einige Samples selbst nicht mehr. (lacht) Aber wir haben es gemeistert. Kurz vor dem Auftritt haben wir dann nur eine Generalprobe und den Soundcheck.

Deswegen muss nach der ausführlichen Begrüßung und dem Fotoshooting mit den Sneakern auch direkt die Arbeit angepackt werden.

Während Buckshot an seinem Handy herum- spielt, fragt er mit halber Aufmerksamkeit: „Seid ihr mit unserer Musik vertraut?“ Ein bisschen witzig ist das schon. Am liebsten möchten Champion Sound mit „Nein!“ antworten. Aber natürlich bleiben sie höflich. Es muss wahrscheinlich erst einmal angezeigt werden, wer hier der Boss ist. Machtspiele mit einer gehörigen Prise Testosteron.

Es wird vorgespielt. Buckshot und 5ft zappeln herum, gucken sich um und wirken aufgrund des Konsums gewisser Substanzen weiterhin ein wenig unaufmerksam und dennoch hyperaktiv.

DJ Evil Dee greift mehrfach zu seinem Asthma- Spray, man ist ein wenig besorgt um ihn. Grundsätzlich gefällt ihm der Sound, er hat lediglich einige Anmerkungen zu den Drums: „Sie müssen den Bass dominieren. Hart und laut auf einer kickenden Snare. Ich weiß, wovon ich spreche, ich bin selbst Drummer.“ Der Drummer Gury kann diese Anforderung schnell umsetzen, auch wenn er kaum Englisch versteht.

Irgendwann ist die Stimmung nicht mehr so gemäßigt. Es entfacht eine Diskussion über die Samples vom Computer – den letzten Rest, den Champion Sound nicht live reproduzieren können. Es geht um die Enden der Songs: „Ich will auf der Bühne eine gute Zeit haben und das Publikum unterhalten. Spielt einfach weiter, wenn das Sample ausläuft“, so Buckshot. Laut Radimo sei dies nur begrenzt möglich, weil die Originalität des Beats darunter leide. Die Gesichter werden ernster.

Aus dem Umstand, dass die Spontaneität zu einem gewissen Maß limitiert ist, entwickelt sich später ein richtiger Streit. Man bekommt regel- recht Angst, ob das mit dem Auftritt noch etwas wird. Buckshot äußert bestimmt und ernst: „Bei einer Liveshow sind wir das Gegenteil von Robotern! Bei euch bin ich mir da nicht so sicher!“ DJ Evil Dee setzt dem Ganzen die Krone auf und schreit: „Ihr macht alles, was ich hasse! Als Hip- Hop-DJ hat man alle Spontaneität der Welt und ihr als Liveband verbaut uns das!“

An dieser Stelle hält man es als BACKSPIN-Redakteurin für die richtige Entscheidung, die Generalprobe zu verlassen, weil die Situation zu heikel ist. Hier verliert die Paparazzo-Manier gegen die Hip-Hop-Liebe.

Meistens seht ihr die amerikanischen Acts ja nur einen Tag, bevor ihr mit ihnen auf dem Hip Hop Kemp performt. Die Generalprobe ist gleichzeitig die erste Begegnung. Wie bei Black Moon erlebt, kann das sehr anstrengend sein …

Radimo: Ja, mit Black Moon war es zeitweise sehr anstrengend und schwierig. Aber auf der anderen Seite haben sie auch versucht, freundlich zu sein und sich zu bedanken. Ich kann ihr Verhalten auch sehr gut verstehen. Sie lieben eben ihre Musik. Sie kämpfen dafür, dass sie live zusammen mit uns das beste Ergebnis abliefern. Am Ende haben wir uns wider Erwarten zusammengerauft. Wir können jetzt sagen, dass die Show großartig wird. Black Moon ist die Spontaneität am wichtigsten, das mussten sie uns klarmachen. Bei Diamond D lief es ganz anders ab. Er ist auch einen Tag vorher zur Generalprobe gekommen, hat sich hingesetzt und uns gebeten, das Set ein- mal komplett durchzuspielen. Er saß da und hörte aufmerksam zu. Als wir fertig waren, schwieg er eine Zeitlang und bat uns, das ganze Set noch einmal zu spielen. Wir waren ziemlich irritiert. Dann waren wir wieder fertig, er schwieg erneut und irgendwann sagte er: „Großartig, so machen wir das morgen!“ Dann ist er wieder gegangen. (lacht) Der Stress hängt immer von vielen Faktoren ab: Zwischenmenschliches, technische Probleme, Zeitdruck und vieles mehr. Wenn wir beim B- Boying spielen, haben wir ähnliche Probleme. Bei Battles musst du unheimlich auf die Tänzer, den Wechsel und die Zeit achten, sonst wird es unfair. Das ist auch sehr anstrengend. Andererseits entsteht das Beste eben unter Druck. Wenn ich zurückdenke, waren die besten Shows meistens die, für die wir nur eine Woche oder weniger Zeit zur Vorbereitung hatten. Jeder hätte gern ein Leben ohne Stress, aber so läuft es eben nicht.

Seid ihr nun aufgeregt, so kurz vor dem Auftritt?


Tomáš: Positiv aufgeregt, aber nicht gestresst. Es wird eine Oldschool-Live-Invasion!

Radimo: Jeder fühlt sich anders. Ich für meinen Teil als Bandleader habe so viele Dinge im Kopf, die schiefgehen könnten. Da ist kein Platz für positive Aufregung. Auch danach, wenn alles vorbei und gut gelaufen ist, bin ich einfach nur fix und fertig. (lacht) Dann spreche ich erst einmal mit niemandem. Und dann „entfriere“ ich irgendwann und alle Bedenken über technische Probleme driften weg. Erst dann werde ich langsam glücklich und die positive Aufregung kommt heraus.

Watcha: Ich bin im Stand-by-Modus. Wie eine Art Meditation.

Mrak: Bei mir ist es gerade die Ruhe vor dem Sturm. Aber der Soundcheck lief super, deswegen bin ich frohen Mutes. Es soll jetzt endlich losgehen!

Und es geht los. 23. August 2014. 18 Uhr. Main Stage. Am dritten Festival-Tag des Hip Hop Kemp ist es für Black Moon und Champion Sound so weit. Zwar kein Headliner-Slot, dafür aber mit einem schwer begeisterten Publikum. Die Oldschool-Live-Invasion, von der Tomáš sprach, gelingt. Jedes Timing stimmt und Buckshot und 5ft wird trotzdem genug Freiraum für Spontaneität und Interaktion mit dem Publikum eingeräumt. Sie springen in den Bühnengraben und geben ihr Bestes im direkten Kontakt mit dem Publikum an der Absperrung. Trotzdem bleiben Buckshots Sneaker an den Füßen wie neu und die Preisschilder sind immer noch nicht abgeschnitten. Fragen danach, wer das beste Weed im Publikum raucht, amüsieren. Die Hände und Körper bouncen. Freestyles beweisen, dass die beiden kleinen Rapper es immer noch drauf haben. „Who Got da Props“ ist der letzte Song der Show und feiert das 20-jährige Jubiläum von Black Moons Meilenstein-Album „Enta da Stage“.

Nach dem Auftritt „entfriert“ Radimos Körper ganz langsam, er kann endlich die ganzen technischen Bedenken über Bord werfen und glücklich und zufrieden über den Auftritt sein. Die Strapazen haben sich gelohnt.

Der Auftritt zusammen mit Black Moon ist nur der Anfang der Zusammenarbeit. Im November und Dezember sind die beiden Bands gemeinsam auf Europatour durch Deutschland, Tschechien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Holland und die Schweiz gegangen. Zudem brachten Champion Sound im November ihre erste 7-Inch-Vinyl heraus. Auf der A-Seite befindet sich ein eigener Funk-Soul-Song mit der deutschen B-Boy-Legen- de Storm als Sänger. Auf der B-Seite ist eine Kollaboration mit dem dänischen Scratch-Wunder DJ Static.

Das letzte Wort wird Black Moon überlassen. Wie ist die Zusammenarbeit mit Champion Sound?

5ft: Bei der Probe mussten wir uns erst einmal kennenlernen. Wir drei sind sehr eingespielt, Champion Sound mussten wir erst zeigen, wie es bei uns bei Auftritten läuft.

DJ Evil Dee: Das war nichts Persönliches, das war nur Business. Wir mussten es in Gang bringen, da- mit es funktioniert und wir den allerbesten Sound abliefern. Verstehst du, was ich meine?

Buckshot: Jetzt matchen wir mit ihnen. Sie klingen gut, sie spielen gut und sie sehen gut aus.

Mehr Infos zu Champion Sound unter: www.championsound.cz

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